08/09/2022
Nach einer langen Heimreise und einer kurzen Autopanne, komme ich nun endlich dazu einen ersten Kurzbericht zu schreiben.
Wie ich schon geschrieben habe, erkrankte Günter schwer an Corona und ist auch heute noch nicht 100% kuriert.
Deshalb entschied ich trotz einigen Regenschauern in den Vortagen, es am Dienstag alleine zu versuchen den S6 zu pushen.
Kris begleitete mich im S2 bis nach Tiperrary und half mir das Material in den S3 zu tragen.
Vielen Dank dafür.
Anschliessend tauchte Kris alleine zurück und ich tauchte weiter durch S3 nach Razor Camp.
Dieses erreichte ich abends problemlos und begann sogleich das Camp aufzubauen.
Bis hierher funktionierte alles perfekt. Auch den passiv mitgebrachten Caymano chestmount rebreather funktionierte tadellos.
Am folgenden Tag erfolgte der Transport des Materials durch die Razor Passage.
Dies erforderte mehrere Durchgänge. Am gleichen Tag machte ich noch ein paar Fotos und ging dann früh zu Bett.
Am dritten Tag stand ich früh auf und ging durch die Razor Passage zu S4. Da stellte ich fest, dass die beiden elektronischen Displays, die am Tag vorher noch eiwandfrei funktionierten, nun Tod waren.
Während des Transportes durch die Razor Passage musste ca. 1 Liter Wasser ins das Gerät gedrungen sein und zerstörte so über Nacht die Elektronik.
Ich vermute, dass das Auslassventil in der Transporttasche von anderem Material eingedrückt wurde und so in den Schwimmstrecken Wasser reinkommen konnte.
Ich war am Boden zerstört.
Also alles zurück getragen und angefangen die erste Trockenröhre zu packen.
Am nächsten Tag dann das Camp aufgeräumt und nach Tiperrary getaucht.
Da hatte der Transport des Materials in den S2 einige Zeit gedauert und so habe ich noch einmal in Tiperrary übernachtet um dann am Freitag auszutauchen.
Ich habe erwartet, dass meine Freunde draussen enttäuscht seien. Aber alle waren froh dass ich wieder gesund zurück war und es wurden schon bald wieder Pläne fürs nächste Jahr geschmiedet.
Mit dem neuen Wissen von dieser Expedition werden Günter und ich uns noch besser vorbereiten können.
Und Günter stecken wir einen Monat vorher in Quarantäne…..
Allen die mich in diesen Tagen so toll unterstützt haben meinen grössten Dank!
Ein ausführlicher Bericht sowie einige Fotos und Filme folgen….
After a long journey home and a short car breakdown, I finally get to write a first short report.
As I have already written, Günter fell seriously ill with Corona and is still not 100% cured.
Therefore I decided, despite some rain showers in the previous days, to try it on Tuesday alone to push the S6.
Kris accompanied me in the S2 to Tiperrary and helped me to carry the material into the S3.
Many thanks for that Kris!
Afterwards Kris dived back alone and I dived further through S3 to Razor Camp.
I reached the camp in the evening without any problems and immediately started to set up the camp.
Up to here everything worked perfectly. Also the passive Caymano chestmount rebreather worked perfectly.
The following day, the material was transported through the Razor Passage.
This required several passes. That same day I took a few more photos and then went to bed early.
On the third day, I got up early and went through Razor Passage to S4. That's when I noticed that the two electronic displays that had worked flawlessly the day before were now dead.
During transport through the Razor Passage, about 1 liter of water must have entered the unit, destroying the electronics overnight.
I suspect that the overpressure valve of the Caymano in the transport bag was crushed by other material, allowing water to get in during the swim sections.
I was devastated.
So carried everything back and started packing the first dry tube.
The next day I cleaned up the camp and dived to Tiperrary.
It took some time to transport the equipment to the S2 and so I spent another night in Tiperrary to dive out on Friday.
I expected that my friends outside would be disappointed. But everyone was happy that I was back in good health and plans were soon made for next year.
With the new knowledge from this expedition Günter and I will be able to prepare even better.
And Günter we put in quarantine one month before.....
Thanks to all who supported me during these days!
A detailed report and some photos and movies will follow.... Kris Robbroeckx Joseph Carl Schützenhofer Philipp Schneider Alexander Karst Laurent Miroult Niko Gerdau Jolanda Spronck