19/06/2020
Unser Pastoralreferent Tobias Kölling wechselt von Viersen nach Eschweiler. Er schreibt in seinem Abschiedstext unter anderem:
"Dann gab es noch unsere regionale Jugendkirche „flammgrün“ in der ich erst mit Dirk Windbergs, dann mit Guido Kleen (im bewährten Tandem von Pädagoge und Theologe) und mit dem Team an ehrenamtlichen Jugendlichen und Erwachsenen zusammenarbeitete. Es gab vielfältige Jugendgottesdienste mit Leinwand, Videos und Wortwolken, vor allem den traditionellen Open-Air-Gottesdienst vor den Sommerferien; aber auch Taizé-Fahrten und einen Besuch bei „Nightfever“ in Köln. Mit „Pray and Stay“ starteten wir gemeinsam mit der Pfarre zum ersten Mal eine Anbetung in jugendgemäßem Stil. Es gab die Nacht des Wachens, Religiöse Wochen im Advent und die 72h-Aktion des BDKJ. Wir waren Gastgeber für Krippenausstellung, Gospelkonzerte, die „Nachtfrequenz18“ (landesweite Nacht der Jugendkultur) und die Singer-Songwriterin Sophie. Auch Spieleabende, wie etwa „Werwolf“-Abende, kamen nicht zu kurz. Was mich bis heute beschäftigt: In der „Zweiten Generation“ (Vier Jugendliche nach der Firmung) entstand die Idee, zum Tag des Baumes in ganz Viersen Bäume mit Namensschildern zu behängen, um auf sie aufmerksam zu machen. Und wir waren einfach nur ein halbes Jahr zu früh, nämlich vor „Fridays for Future“ und „Ende Gelände“.
Unverzichtbar war bei allem das Technik-Team der Jugendkirche, das selbstständig und mit besonders hohem Aufwand vieles umsetzte. Zwei Großprojekte waren die Weihnachtskonzerte des Männergesangvereins Süchteln-Vorst und das Pfarrfest. Wir verliehen Technik und Manpower. Und wie oft kam es vor, dass ich zu einem Projekt früh anreiste, um noch aufzubauen, und dann schon alles fertig vorfand! (Zudem habe ich vom Technikteam gelernt, wie man Seelen aus Kabeln entfernt, wo sie ja theologisch wirklich nicht hingehören. Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden.) [...]
Ich habe mich hier in Viersen von vielen Menschen sehr gesehen, anerkannt gefühlt. [...] Darum an dieser Stelle – an jede(n) Einzelne(n), die und der mitgearbeitet, mitgedacht, mitgehört, mitgelebt haben: Dankeschön, dass ich das erleben durfte. Danke, dass wir einen Teil des Wegs zusammen gegangen sind. Danke für vier Jahre Viersen. "
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