02/01/2026
Was ist das denn jetzt wieder?
Da denkt man, das Jahr 2026 fängt ganz entspannt an – so mit dem üblichen Grau-in-Grau, das wir hier gewohnt sind –, und dann kommt Frau Hulle, oder wie die schusselige Dame heißt, die da oben für das Kissen-Schüttel-Management zuständig ist, doch noch mal um die Ecke. Jetzt herrscht plötzlich Schneemann-Alarm. In Hektik. Als hätte jemand den weißen Staub im Keller gefunden und müsste ihn bis morgen loswerden, bevor die Steuerfahndung kommt.
Und im Netz? Nur noch Schneebilder. Überall. Jedes Auto, das aussieht wie ein schlecht bestäubter Berliner Ballen, wird fotografiert. Als ob der Schnee morgen per Gesetz abgeschafft wird. „Guck mal, weißes Zeug auf einer Mülltonne!“ – 400 Likes. Man kommt ja zu nichts mehr.
Apropos abgeschafft ... da kommen wir zu einem traurigen, aber notwendigen Thema. Es ist Zeit für die letzte Runde. Die letzte Chance für das, was ich gerne „betreutes Glühweintrinken“ nenne. Version 2.1. Heute, am 2. Januar, und morgen, am 3. Januar. Danach ist Schicht im Schacht. Dann wird auf dem Remigiusplatz wieder Ordnung einkehren, was ja auch irgendwie schade ist.
Ich sag mal so: Danke an alle Mittrinker. Es war mir ein Fest. Ein tolles Fest sogar. Wir haben gemeinsam gegen die Kälte angekämpft, mit klebrigen Tassen und einer Haltung, die irgendwo zwischen „Ich merk meine Zehen nicht mehr“ und „Einer geht noch“ lag.
In diesem Sinne: Frohes Neues! Alles Gute für 2026! Bleibt stabil, rutscht nicht aus (außer es sieht lustig aus und es filmt einer) und wir sehen uns entweder gleich oder in Kürze. 😜