Verler Handball Cup

Verler Handball Cup Since 2007, the TV Verl welcomes handball friends all over europe to celebrate a great party in Verl

Fotos vom diesjährigen Handball-Cup findet ihr auf der Seite unserer Handballabteilung https://tvverl.de
10/06/2025

Fotos vom diesjährigen Handball-Cup findet ihr auf der Seite unserer Handballabteilung https://tvverl.de

10/06/2025
10/06/2025

(Glocke 10.06.2025) 17. Verler Handball-Pfingstcup

Verler Teams viermal im Finale, viel Lob für die „Orga"

Von Stefan Herzog

Verl (gl). Natürlich waren auch Jochen Kreft, Abteilungsvorstand und Mitglied des knapp 20-köpfigen Orgakerns, die zwei Turniertagen plus viel Vorarbeit kurz vor der Siegerehrung anzusehen.

„Es waren anstrengende Tage", sagte Kreft am Sonntagabend. „Aber alle waren gut drauf, es herrschte eine sehr freundschaftliche Atmosphäre, und wir haben vom Catering über die Unterbringung bis zur Schiedsrichterleistung eigentlich nur Lob bekommen. Viele Vereine haben wieder mal gesagt, dass sie auch im nächsten Jahr dabei sein wollen*, fasste Kreft die 17. Auflage des internationalen Handball-Pfingstturniers des TV Verl und von Eurosportring zusammen.

64 Teams aus drei Länder waren am Samstag und Sonntag in Verl zu Gast.

Untergebracht in den Klassenräumen des Schulzentrums waren 752 Übernachtungsgäste. 168 Spiele wurden in den sechs Altersklassen ausgetragen. Die insgesamt 23 Schiedsrichter pfiffen dabei 3342 Mal doppelt, also für einen Torerfolg.

Besonders schön für die Gastgeber war, dass diesmal vier Verler Mannschaften das Finale erreichten und sich dabei als gute Gastgeber erwiesen. Denn zweimal (männliche und weiblichen C-Jugend) gewannen die, wie Teilnehmer, zum letzten Mal in dieser Besetzung zusammenspielenden Gastgeber, zweimal ließen sie den Gegnern den Vortritt.

Klar auf Siegeskurs lag nach 5:0-Blitzstart und 8:3-Führung die von Kim Sörensen und Ulla Zelle betreute weibliche C-Jugend, die das gesamte Turnier dominiert und Finalgegner Petterweil im Gruppenspiel mit 11:4 bezwungen hatte. Am Ende mussten die Verlerinnen zittern, gewannen aber verdient mit 13:12.

Auch bei der B-Jugend hieß die Paarung Verl - Petterweil. Erneut waren die ebenfalls von Zelle/Sörensen trainierten Verlerinnen beim 8:5 und 11:8 auf Siegeskurs. „Aber dann haben wir Nervenflattern bekommen und das Spiel in drei Minuten aus der Hand gebeben", sagte Zelle. „Wir hatten uns mehr erhofft, aber der Gegner war auch cleverer. Daraus können wir nur lernen, dass wir bis zum Ende die Nerven bewahren müssen*, analysierte Zelle, die genauso wie der Gegner aus dem Raum Frankfurt in der neuen Saison mit der B-Jugend in der Regionalliga, der höchsten Liga des Landesverbandes, spielt.

Gar nichts anbrennen ließ beim 12:4 über die Gäste aus Zürich die männliche C-Jugend des TVV, während die weibliche A beim 8:11 gegen athletische und abwehrstarke Niederländerinnen mit 8:11 den Kürzeren zog.

Neue Auflagen: Mehr Arbeit im Vorfeld

Verl (zog). Keine ganz schweren Verletzungen, dafür wieder eine rappelvolle Tribüne während der Finalspiele. Aber auch eine tolle Stimmung im Verlauf der Gruppenspiele in den beiden anderen Hallen trugen neben der gelungenen Party am Samstagabend, während der Regen alle unter dem Abdach der Halle 3 eng zusammenrücken ließ, zur gelungenen 17.

Auflage des nun unter dem Namen Lüddemann Verler Handball-Cup firmierenden Pfingstturniers bei. Auch Maike Fricke vom Eurosportring war erneut sehr zufrieden mit der Organisation seitens des TV Verl: „Es ist verrückt, wieviel Helfer hier immer aktiviert werden." Weil alle Eltern für eine gewisse Zeit eingeteilt waren, lief die Großveranstaltung, bis auf eine

20-minütige Verzögerung im Sonntags-Zeitplan, reibungslos.

Neue Auflagen seitens der Stadt haben es dem TV Verl im Vorfeld allerdings schwer gemacht. „Es musste von uns ein 17-seitiges Sicherheitskonzept erstellt werden. Wir mussten viel mehr Feuerlöscher und Erste Hilfe Pakete deponieren*, nannte Alicia Lippmann nur zwei Beispiele für mehr bürokratische, der unsicheren aktuellen Weltlage geschuldeten Vorarbeit.

Interview

Mario (59) und Lars (28) Lüddemann, neue Sponsoren des Handball Pfingstcups und des TV Verl.

„Die Glocke": Zuerst eine Frage an den Vater. Sie sind mittlerweile als Vortragender in der ganzen Welt gefragt und unterwegs. Jetzt waren sie an Pfingstsamstag und Sonntag mehrere Stunden hier ganz geerdet in der Sporthalle. Zum Runterkommen und auch Erholung?

Mario Lüddemann: „Es hat riesig Spaß gemacht. Das Reisen gehört für mich dazu, aber Verl ist seit 25 Jahren Mittelpunkt meines Lebens und das meiner Familie. 30 Wochen im Jahr bin ich hier. Mich zieht es nicht mehr in eine Großstadt."

„Die Glocke": Und woher kommt die Verbindung zum Handball?

Lars Lüddemann: „Ich habe 13 Jahre lang Handball hier in Verl als Torwart gespielt. Ich hatte jetzt den ganzen Tag mega Spaß. Und natürlich hat es beim Zugucken in den Fingern gejuckt. Das Turnier ist eine super Veranstaltung, basierend auf den vielen eheranamtlichen Helfern. Und auch bei der Party war richtig was los.

„Die Glocke": Wie ist denn das nicht unerhebliche finanzielle Engagement

zustande gekommen?

Mario Lüddemann: Der Verein ist auf mich zugekommen. Ich habe zu Jochen Kreft dann gesagt, lass uns mal ein Bier trinken. Und mit dem allerersten Bier war schon alles klar. Wie viele Verler Unternehmen haben und übernehmen auch wir Verantwortung, uns zu engagieren. Das Sponsoring im mittleren fünfstelligen Bereich läuft über drei Jahre. Dann sehen wir mal weiter. Ich schau auf alle Fälle gleich noch die Finalspiele vor der tollen Kulisse.

10/06/2025

(NW 10.06.2025) Organisatorische Meisterleistung

Handball: Beim Pfingstturnier des TV Verl erzielen 64 Teams aus drei Ländern in 168 Spielen 3.342 Tore. Gastgeber ist in den sechs Finals gleich viermal vertreten und gewinnt davon zwei.

Von Dirk Heidemann
Verl. Der TV Verl hat sich wider einmal als große Handball-Familie präsentiert. Mehr als 200 ehrenamtliche Helfer, darunter viele Eltern der beim zweitägigen Pfingstturnier aktiven Verler Jugendlichen, sorgten für einen reibungslosen Ablauf rund um die Veranstaltung am Verler Schulzentrum. Die vor allem am Finaltag zahlreichen Zuschauer sahen in den 168 Spielen der 64 Teams aus drei Ländern 3.342 Tore. In den sechs Endspielen war der TV Verl gleich viermal vertreten.

„Zwei haben wir gewonnen, zwei verloren. Also waren wir ein guter Gastgeber“, bilanzierte ein zufriedener Handball-Abteilungsleiter Jochen Kreft. „Es waren zwei anstrengende Tage, die aber viel Spaß und Freude bereitet haben. Wie ich mitbekommen habe, gab es nur Lob.“ Auch finanziell sollte sich das Event gelohnt haben. Unterm Strich dürfte für den TV Verl ein fünfstelliger Betrag übrig bleiben.

Sportlich herausragende Leistungen lieferten die Verler Mädchen ab. Ulla Zelle und Kim Sörensen führten ihre U15- und U17-Mannschaften ebenso ins Finale wie Timon Kreft seine U19, die 8:11 gegen die athletisch starke Auswahl des niederländischen Klubs H.V. Hurry-Up verlor. Karina Wimmelbücker und ihr Mann Nico standen mit der männlichen U15 im Endspiel gegen die SG Zürich Oberland aus der Schweiz, das nach einer schnellen 8:1-Führung am Ende deutlich mit 13:4 gewonnen wurde.

Für das Duo Zelle/Sörensen gab es Sieg und Niederlage. Die U15 machte es gegen den TV Petterweil trotz 5:0- und 10:4-Führungen noch einmal richtig spannend und setzte sich nur knapp mit 13:12 durch. „Müssen die es in meinem Alter noch so spannend machen?“, fragte sich Ulla Zelle, die über den gesamten Turnierverlauf einen sehr dominanten Auftritt ihrer Mannschaft sah. In der Vorrunde hatte die Verler U15 Petterweil noch klar mit 11:4 bezwungen.

Die U17 stand im Duell zweiter Regionalligisten ebenfalls gegen den TV Petterweil im Finale, führte mit 7:5 und 11:8, unterlag aber 11:12. „Dass wir das Spiel innerhalb der letzten drei Minuten verloren haben, ist schon traurig. Wir hatten uns mehr erhofft und hatten es ja auch selbst in der Hand. Dann kam das Nervenflattern und wir haben Lehrgeld bezahlt. Dennoch hat die Mannschaft ein tolles Turnier gespielt“, sagte Ulla Zelle, die sich von der Atmosphäre in der Sporthalle begeistert zeigte und den Zusammenhalt der Verler Mannschaften lobte. „Dass man so geschlossen auftritt, sucht seinesgleichen.“

Zelles Begeisterung teilte Mario Lüddemann. Der Börsen-Experte ist mit seinem Unternehmen „Lüddemann Investments“ neuer Namensgeber des Turniers – mindestens bis 2027. „Ich bin schon den ganzen Tag hier, es macht einfach riesigen Spaß“, sagte Mario Lüddemann, der sich als Verler Unternehmer in der Verantwortung sieht, Events vor Ort finanziell zu unterstützen. „Wir haben seit 25 Jahren unseren Mittelpunkt in Verl und ich bin auch etwa 30 Wochen im Jahr in Verl“, so Mario Lüddemann, der unter anderem als Managementtrainer weltweit unterwegs ist. Sein Sohn Lars hatte einst selbst für den TV Verl gespielt („13 Jahre lang“) und stand bei früheren Auflagen des Handball-Cups schon in Halbfinals und Endspielen. „Wenn ich das hier sehe, dann kommen Erinnerungen hoch und es juckt wieder in den Fingern“, bekannte der 28-Jährige, dem allerdings aus beruflichen Gründen die Zeit fehlt, um Handball zu spielen.

Die nahe Zukunft des Verler Handball-Cups ist also durch das finanzielle Engagement der Lüddemänner gesichert. Deutlich größeres Kopfzerbrechen bereiten dem TV Verl die Herausforderungen im organisatorischen Bereich. Das von der Stadt geforderte Sicherheitskonzept, das unter der Federführung von Maja Kraft erstellt wurde, umfasste stolze 17 Seiten. „Die Auflagen werden immer höher“, sagte Alicia Lippmann aus dem bis zu 20 Personen umfassenden Orga-Team.

752 Übernachtungsgäste, die in 56 Klassenräumen und zwei Kleinsporthallen untergebracht wurden, zählte der TV Verl am Pfingstwochenende. 23 Schiedsrichter, den Großteil stellte die erste Herrenmannschaft, leiteten die Partien. Die Endspiele ohne Verler Beteiligung gewannen bei der männlichen U17 die Niederländer vom HV Leidsche Rijn (13:7 gegen Zürich) und bei der männlichen 19 ETB SW Essen (12:11 gegen die JSG Lünen-Brechten).

07/06/2025

(NW 07.06.2025) Wichtige Unterstützung

Handball: Pfingstturnier des TV Verl bekommt mit „Lüddemann Investment“ einen Namensgeber. 743 Aktive sind am Wochenende am Ölbach zu Gast.

Von Uwe Kramme

Verl. Während einige der eigenen Nachwuchsmannschaften in den Aufstiegsrunden auf westfälischer Ebene versuchen, sich für hohe Spielklassen wie die Ober- und Regionalliga zu qualifizieren, präsentiert die Handballabteilung des TV Verl in den ersten Juni-Wochen in eigener Halle die ganze Bandbreite des Jugendhandballs von der Basis bis zum Hochleistungssport. Denn über Pfingsten kämpfen 64 Mannschaften bei den Jungen und Mädchen in jeweils drei Altersklassen um Pokalehren. Und am Donnerstag, 12 Juni, bestreitet die deutsche U21-Nationalmann-schaft gegen Portugal ihr letztes Vorbereitungsspiel auf die kurz danach beginnende Weltmeisterschaft in Polen.

„Für das Länderspiel gibt es nur noch ein paar Restkarten“, berichtet Jochen Kreft. „Und das Jugendturnier, das wir jetzt zum 17. Mal in Zusammenarbeit mit dem Eurosportring aufziehen, war sofort nach der Ausschreibung ausverkauft.“ So zufrieden der Abteilungsvorsitzende mit der Resonanz auf die beiden Großveranstaltungen ist, so viel Respekt hat er vor dem organisatorischen Aufwand. „Zwar werden wir wie im Vorjahr wieder 54 auswärtige Mannschaften begrüßen, zu denen acht eigene kommen, aber die bringen deutlich mehr Aktive und Betreuer mit.“

Statt 652 jugendliche Handballer gelte es dieses Mal 743 zu betreuen, berichtet Kreft und ist froh, dass er sich auf ein eingespieltes Organisationsteam von bis zu 200 Helfern verlassen kann. „Denn die Mannschaften werden ja wie gehabt im Schulzentrum untergebracht und verpflegt.“ Gespannt ist Kreft, auf welchem Niveau der Pfingst-Cup, der als eines der größten Jugendturniere in Deutschland gilt, in diesem Jahr ausgespielt wird. „Da haben wir ja in der Vergangenheit schon die ganze Bandbreite gesehen.“ Sicher ist Kreft jedoch, dass die beliebte Players-Night am Pfingstsamstag und die Winners-Night am Pfingstsonntag auch 2025 wieder Höhepunkte des Turniers sein werden.

Diese Erwartung gilt für die Organisatoren umso mehr, als dieses Mal mehr Meldungen in den Altersklassen U19 und U17 eingegangen sind, als in der U15. „Und noch etwas ist anders als sonst“, berichtet Kreft. „Konnten wir bis dato immer viele Gäste aus Dänemark begrüßen, glänzen diese dieses Mal durch Abwesenheit. Vermutlich, weil der Termin nicht zu den dortigen Schulferien passt.“ Dafür freuen sich die Verler auf die SG Zürich aus der Schweiz und etliche holländische Teams.

Diesmal keine Mannschaften aus Dänemark dabei

Positiv: Mario Lüddemann (Lüddemann Investment) unterstützt das Pfingstturnier in den kommenden drei Jahren mit einem Betrag im mittleren fünfstelligen Bereich und tritt auch als Namensgeber des Events auf. Lüddemann hat 840 Veranstalter-T-Shirts mit dem neuen Logo des Pfingstturniers anfertigen lassen, die von den Teilnehmern als Erinnerung gekauft werden können. Ohne die Unterstützung wäre es dem TV Verl schwer gefallen die anfallenden Kosten auf Dauer decken zu können. Entsprechend dankbar sind die Verler über die sehr schnell und unproblematisch zustande gekommene Unterstützung des sportbegeisterte 59-jährigen Unternehmers, dessen ältester Sohn Lars bis vor einigen Jahren Handball in Verl gespielt hat. Dankbar ist der TV Verl aber natürlich auch seinen bisherigen treuen Förderern.

Weil man mit dem Organisationstermin und der hergerichteten Halle nach dem obligatorischen Großreinemachen sofort durchstarten kann, hätte man im Abteilungsvorstand auch keinen Moment gezögert, das Angebot, ein U21-Länderspiel ausrichten zu können, anzunehmen, berichtet Jochen Kreft. „Ab etwa 700 Zuschauern ist das für uns auch finanziell kein Risiko mehr“, freut sich der Abteilungsvorstand über die rege Nachfrage und gibt sich zuversichtlich, auch die letzten Karten über die Homepage der Abteilung noch an den Handballfreund zu bringen.

„Denn eins ist klar, noch näher kann man den künftigen deutschen Handball-Stars nicht kommen“, erinnert Jochen Kreft daran, dass mittlerweile sieben Spieler aus der Mannschaft, die 2023 den U21-Titel nach Deutschland geholt haben, den Sprung in die A-Nationalmannschaft geschafft haben.

07/06/2025

(Glocke 07.06.2025) 170 Spiele, um international Freundschaften zu knüpfen

Von Stefan Herzog

Verl (gl). Es sind beeindruckende Zahlen, die Ausrichter TV Verl präsentiert, um die Dimension der bereits zum 17. Mal stattfindenden Verler Handballtage am heutigen Samstag und Pfingstsonntag zu verdeutlichen.

Bereits beim Pressetermin am Donnerstag waren mehr als zehn Mitglieder der Handballabteilung im Einsatz, um gewappnet zu sein, wenn am Freitag die ersten Teams eintreffen. Insgesamt sind 200 Helferinnen und Helfer im Einsatz. Denn erwartet werden 54 Mannschaften aus drei Nationen mit 750 Handballerinnen und Handballern, Betreuern und Trainern. „Die Zahl der Mannschaften können wir aus Kapazitätsgründen nicht mehr erhöhen.

Dass es aber 100 Teilnehmer mehr sind als im Vorjahr, zeigt uns, wie beliebt das Turnier ist", sagt Jochen Kreft vom Orgateam. Auch die hohe Zahl an Stammgästen ist für die Verler ein Qualitätsmerkmal ihres erfolgreichen Konzepts.

Zu den Stammgästen gehört auch die SG Zürich Oberland, die vor zehn Jahren in Verl landete, weil andere Turniere ausgebucht waren und die seitdem stets dabei ist. „Da hat sich eine richtige Freundschaft entwickelt", freuen sich die Verler schon auf schokoladige Gastgeschenke. Stichwort Freundschaft. „Genau darum geht es uns. Das Turnier stellt nicht den reinen Leistungsgedanken in den Vordergrund. Es spielen die Jahrgänge der abgelaufenen Saison, für viele ist es neben dem internationalen Kennenlernen auch ein Saisonabschluss", erläutert Kreft.

Untergebracht sind die Teams in 56 Klassenräumen und zwei Kleinsporthallen, verpflegt werden sie in der Schulmensa. 20 Schiedsrichter sorgen auf dem Feld für Ordnung. Bis zum letzten Finale am Sonntagabend werden in den drei Sporthallen 170 Spiele für die Altersklassen U15 bis U19 männlich und weiblich angepfiffen. Mittlerweile ist das internationale Jugendturnier über Pfingsten das einzige seiner Art in Deutschland. Das Verhältnis der deutschen und niederländischen Vereine ist fifty-fifty. Überall vertreten sind auch die Verler Teams, die es oft bis ins Finale und zum Turniersieg gebracht haben.

Trotz vieler treuer Sponsoren war es immer schwieriger, die Kosten zu decken. Nun unterstützt Mario Lüddemann das Pfingstturnier in den kommenden drei Jahren mit einem Betrag im mittleren fünfstelligen Bereich. „Lüddemann Investment" ist jetzt Namensgeber, es gibt 840 Veranstalter-T-Shirts mit dem neuen Logo, die von Teilnehmern als Erinnerung gekauft werden können. Entsprechend dankbar sind die Verler über die ziemlich prompte Unterstützung des sportbegeisterten 59-jährigen Unternehmers, dessen ältester Sohn Lars bis vor einigen Jahren Handball in Verl gespielt hat.

21/05/2024

(NW 21.05.2024) A-Juniorinnen retten die Verler Ehre

Verler Handball-Cup: Die Teams begegnen sich am Turnierwochenende auf Augenhöhe. Die sonst so erfolgsverwöhnten Gastgeber müssen sich diesmal mit einer Finalteilnahme begnügen.

Von Uwe Caspar
Verl. Seit Einführung des Verler Handball-Cups sahnten die Gastgeber in der Regel kräftig ab, bisweilen holten sie sogar in fast allen Jahrgängen den Pokal. Diesmal jedoch fiel ihre Ausbeute bescheidener aus: Nur die A-Juniorinnen, die im Finale ihren niederländischen Konkurrenten HV Leidsche Rijn mit 10:1 überrollten, konnten sich am Ende feiern lassen.

„Die Qualität des gesamten Turniers hat sich verbessert. Viele der teilnehmenden Mannschaften befinden sich inzwischen auf Augenhöhe, Siege mit 15 Toren Unterschied gibt es kaum noch“, sah nicht nur Kim Sörensen, Trainer der B-Juniorinnen des TV Verl, ein relativ ausgeglichenes Leistungsniveau zumindest nach den Gruppenspielen. Thomas Fröbel, einer der heimischen Schiedsrichter beim Cup mit zwei Kollegen aus dem Sauerland und einem weiteren aus Zürich, nahm es gelassen hin, dass sein Verein bei der aktuellen Auflage nur einmal im Finale stand. „In den vergangenen Jahren wurde schon vermutet, dass wir extra schwache Gegner einladen, um möglichst oft zu gewinnen. Das ist natürlich Blödsinn“, merkte Fröbel, der als Aktiver seine Laufbahn beendet hat, schmunzelnd an.

Nur im Endspiel der weiblichen A-Jugendlichen gab es einen gravierenden Leistungsunterschied: Sein einziges Gegentor kassierte der TVV, der die Oberliga-Serie 2023/24 auf Platz fünf abschloss, erst nach zwölf von insgesamt 20 Minuten Spielzeit. „Ich bin ein großer Fan des Defensiv-Handballs“, erklärte Coach Lars Jogereit, der dem ganzen Team eine starke Vorstellung attestierte und explizit Torfrau Henrieke Salin sowie im Angriff Marie Brinkschnieder lobte. In der neuen Saison werden sich Marie Foede und Timo Kreft um die A-Juniorinnen kümmern. Derzeit befindet sich das junge Paar auf einem mehrmonatigen Trip durch Südeuropa, momentan weilt es in Spanien.

Eine lange Reise lag ebenso hinter den drei Nachwuchsmannschaften der SG Zürich-Oberland. „Die Hinfahrt mit dem Bus hat neun Stunden gedauert“, berichtete Cheftrainer Pascal Reichsteiner, der schon zum dritten Mal mit seinem Klub in der Ölbachstadt weilte. Wie viele andere Gäste schätzt auch der 45-Jährige die zentral liegenden Turnier-Standorte. „Hier kann man, im Gegensatz zu vielen anderen Eurosportring-Veranstaltungen, alles zu Fuß erreichen“, kommen Reichsteiner und seine Schützlinge auch deshalb gern nach Verl. In ihrem Reisegepäck befanden sich Schlafsäcke und Luftmatratzen, denn die Schweizer übernachteten in der Sporthalle.

Vorher wurde aber noch Party gemacht. Ein gern genutztes Angebot des Ausrichters, der sich darüber freute, dass die abendlichen Feiern ohne Zwischenfälle verliefen. Ärgerlich nur: An das Verbot, in den Kabinengängen keine harzklebrigen Bälle gegen die Wände zu werfen, hielt sich ein Team leider nicht. Die Rechnung für den neuen Wandanstrich wird nun ihrem Verein zugestellt.

Der Handball-Cup im Überblick
C-Junioren: Finale: TBV Lemgo – ETB SW Essen 15:6. Um Platz 3: TV Verl II – TV Verl I 7:10.

B-Junioren: Finale: DJK Ewaldi Aplerbeck – ETB SW Essen 7:10. Um Platz 3: VfB Driedorf – TV Verl 11:7.

A-Junioren: Finale: SG Zürich Oberland – HV Leidsche Rijn 12:10. Um Platz 5: TV Verl – ETB SW Essen 11:8.

C-Juniorinnen: Finale: HV Quintus – TV Petterweiler 17:6.

B-Juniorinnen: Finale: JSG Welling – Häzema Kynzwart (Tschechien) 15:14. Um Platz 3: TV Verl – Quintus 6:18.

A-Juniorinnen: Finale: TV Verl – HV Leidsche Riyn 10:1.

21/05/2024

(Glocke 21.05.2024) Nur ein Heimsieg: Niveau höher als in den Vorjahren

Verl (cas). Seit Einführung des Verler Handball-Cups sahnten die Gastgeber in der Regel kräftig ab, bisweilen holten sie sogar in fast allen Jahrgängen den Pokal. Diesmal jedoch fiel ihre Ausbeute bescheidener aus: Nur die A-Juniorinnen, die im Finale ihren niederländischen Konkurrenten HV Leidsche Rijn mit 10:1 überrollten, durften sich am Ende feiern lassen.

„Die Qualität des gesamten Turniers hat sich verbessert. Viele der teilnehmenden Mannschaften befinden sich inzwischen auf Augenhöhe, Siege mit 15 Toren Unterschied gibt es kaum noch“, sah nicht nur Kim Sörensen, Trainer der B-Juniorinnen des TV Verl, ein relativ ausgeglichenes Leistungsniveau zumindest nach den Gruppenspielen.

Thomas Fröbel, einer der heimischen Schiedsrichter beim Cup mit zwei Kollegen aus dem Sauerland und einem weiteren aus Zürich, nahm es gelassen hin, dass sein Verein bei der aktuellen Auflage nur einmal im Finale stand. „In den vergangenen Jahren wurde schon vermutet, dass wir extra schwache Gegner einladen, um möglichst oft zu gewinnen. Das ist natürlich Blödsinn“, merkte Fröbel, der als Aktiver seine Laufbahn beendet hat, schmunzelnd an.

Nur im Endspiel der weiblichen A-Jugendlichen gab es einen gravierenden Leistungsunterschied: Sein einziges Gegentor kassierte der TVV, der die Oberliga-Serie 2023/24 auf Platz fünf abschloss, erst nach zwölf von insgesamt 20 Minuten Spielzeit.

„Ich bin ein großer Fan des Defensiv-Handballs“, erklärte Trainer Lars Jogereit, der dem ganzen Team eine starke Vorstellung attestierte und explizit Torfrau Henrieke Salin sowie im Angriff Marie Brinkschnieder lobte. In der neuen Saison werden sich Marie Foede und Timon Kreft um die A-Juniorinnen kümmern. Derzeit befindet sich das junge Paar auf einem mehrmonatigen Trip durch Südeuropa, momentan hält es sich in Spanien auf.

Eine lange Reise lag ebenso hinter den drei Nachwuchsmannschaften der SG Zürich-Oberland. „Die Hinfahrt mit dem Bus hat neun Stunden gedauert“, berichtete Cheftrainer Pascal Reichsteiner, der schon zum dritten Mal mit seinem Club in der Ölbachstadt weilte. Wie viele andere Gäste schätzt auch der 45-Jährige die zentral liegenden Turnier-Standorte. „Hier kann man im Gegensatz zu vielen anderen Eurosportring-Veranstaltungen alles zu Fuß erreichen“, kommen Reichsteiner und seine Schützlinge auch deshalb gern nach Verl. In ihrem Reisegepäck befanden sich Schlafsäcke und Luftmatratzen, denn die Schweizer übernachteten in der Sporthalle. Vorher wurde aber noch Party gemacht. Ein gern genutztes Angebot des Ausrichters, der sich darüber freute, dass die abendlichen Feiern ohne Zwischenfälle verliefen.

Ärgerlich nur: An das Gebot, in den Kabinengängen keine harzklebrigen Bälle gegen die Wände zu werfen, hielt sich ein Team leider nicht. Die Rechnung für den neuen Wandanstrich wird nun ihrem Verein zugestellt.

Glocke vom 18.05.2024
18/05/2024

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