Phil.cologne

Phil.cologne Internationales Festival der Philosophie.

Wir sagen DANKE!! Mit insgesamt 21.000 Gästen und 47 Veranstaltungen wurde die phil.COLOGNE in diesem Jahr erneut zu ein...
16/06/2026

Wir sagen DANKE!! Mit insgesamt 21.000 Gästen und 47 Veranstaltungen wurde die phil.COLOGNE in diesem Jahr erneut zu einem Ort starker Debatten und internationaler Perspektiven. 🙌🏼

Renommierte Stimmen aus Philosophie, Wissenschaft und Politik haben 10 Tage lang über die großen Fragen unserer Zeit diskutiert: über Demokratie und globale Machtverschiebungen, über Protest und Debattenkultur, über Künstliche Intelligenz, digitale Gewalt, soziale Ungleichheit und die Herausforderungen einer sich wandelnden Welt.

Unter den Festivalgästen waren außerdem rund 4.000 Schüler:innen, die im Rahmen des Bildungsprogramms KlasseDenken aktuelle gesellschaftliche und philosophische Fragestellungen verhandelten.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten vor und hinter der Bühne sowie bei euch, liebes Publikum! Ihr habt die diesjährige phil.COLOGNE zu dem gemacht, was sie ist: ein Festival für offene Gespräche, unterschiedliche Perspektiven und die Freude am gemeinsamen Denken.

Die phil.COLOGNE bedankt sich außerdem besonders bei der Udo Keller Stiftung Forum Humanum. Weitere Förderer sind die Identity Foundation, gemeinnützige Stiftung für Philosophie, sowie die Imhoff Stiftung. Zahlreiche Veranstaltungen der phil.COLOGNE werden vom Medienpartner WDR 5 mitgeschnitten und teilweise als Radiosendung ausgestrahlt. Weitere Medienpartner sind das Philosophie Magazin sowie der Kölner Stadt-Anzeiger, Kooperationspartner ist das Savoy Hotel Köln.

🔜 Wir sehen uns wieder: Die 15. phil.COLOGNE findet vom 14. bis 20. Juni 2027 statt.

Ein ausverkaufter Saal zum Abschluss der 14. phil.COLOGNE! 🙌🏼Am gestrigen letzten Tag des Festivals warf Hanno Sauer im ...
16/06/2026

Ein ausverkaufter Saal zum Abschluss der 14. phil.COLOGNE! 🙌🏼

Am gestrigen letzten Tag des Festivals warf Hanno Sauer im Gespräch mit Jürgen Wiebicke einen philosophischen Blick auf die Rolle von Status und Prestige in unserem Alltag. Sie diskutierten, warum soziale Ungleichheit weit mehr ist als eine Frage von Einkommen oder Herkunft und ob eine gerechtere Gesellschaft möglich ist.

Die Veranstaltung wurde zudem live in der Sendung »Das philosophische Radio« des WDR5 übertragen.

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Der vorletzte Tag der 14. phil.COLOGNE richtete den Blick auf zwei sehr unterschiedliche Orte gesellschaftlichen Zusamme...
15/06/2026

Der vorletzte Tag der 14. phil.COLOGNE richtete den Blick auf zwei sehr unterschiedliche Orte gesellschaftlichen Zusammenlebens: den öffentlichen Raum und die Bühne der Satire. 💬

Gemeinsam mit Catherine Newmark fragte Jan-Werner Müller, ob es so etwas wie eine demokratische Architektur gibt. Ausgehend von seinem Buch »Straße, Platz, Palast« spannte er den Bogen von der antiken Agora bis zur Reichstagskuppel und zeigte, wie Städtebau und Demokratie miteinander verwoben sind.

Am Abend trafen dann Jürgen Becker und Jacques Tilly aufeinander. Im Gespräch mit Sarah Brasack ging es um die Rolle von Satire in polarisierten Zeiten, um künstlerische Freiheit, Provokation und die Frage, wo Humor aufhört und Verantwortung beginnt. Dabei wurde deutlich, warum Karneval und Kabarett weit mehr sein können als bloße Unterhaltung.

14/06/2026

Was können wir von Bakterien lernen? 💬

Im Rahmen der phil.COLOGNE haben wir mit Peter Wohlleben über sein neues Buch und die oft unterschätzten Lebewesen gesprochen, ohne die unser Planet nicht funktionieren würde.

Dabei ging es um die Frage, warum sich der Mensch von der Natur entfernt hat und weshalb es uns guttun könnte, uns wieder wortwörtlich zu erden. Außerdem sprachen wir über die überraschende Theorie, dass Bakterien ursprünglich vom Mars stammen könnten – und wir damit vielleicht alle ein kleines bisschen Marsianer sind.

Und schließlich wollten wir wissen, was Bakterien mit Demokratie zu tun haben. Peter Wohllebens Antwort: Für eine funktionierende Gesellschaft brauchen wir positive Zukunftsaussichten.

Interview: / Foto: Gaby Gerster

Der achte Tag der phil.COLOGNE richtete den Blick auf die großen Fragen von Zusammenleben, Weltpolitik und gesellschaftl...
14/06/2026

Der achte Tag der phil.COLOGNE richtete den Blick auf die großen Fragen von Zusammenleben, Weltpolitik und gesellschaftlichen Konflikten. 💬

Maike Luhmann und Michael Zichy sprachen über Einsamkeit, Lebenssinn und die Frage, warum es für ein gutes Leben so wichtig ist, anderen Menschen etwas zu bedeuten. Dabei ging es um Verbundenheit, Verantwortung und die Suche nach dem, was unserem Leben Orientierung gibt.

Mit Wu Guoguang richtete sich der Blick auf China. Im Gespräch mit Felix Lee diskutierte er die Weltpolitik Xi Jinpings, Chinas globale Machtansprüche und die Folgen für die internationale Ordnung.

Zum Abschluss fragten Alice Hasters und Maria-Sibylla Lotter, was passiert, wenn Schwäche politisch wird. Gemeinsam sprachen sie über Opferrollen, gesellschaftliche Debatten und die Frage, wie wir über Verletzlichkeit, Verantwortung und Macht sprechen können, ohne dabei in einfache Gegensätze zu verfallen.

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Zum Abschluss von KlasseDenken wurde noch einmal gemeinsam gefragt, diskutiert und weitergedacht. Denn genau darum geht ...
14/06/2026

Zum Abschluss von KlasseDenken wurde noch einmal gemeinsam gefragt, diskutiert und weitergedacht. Denn genau darum geht es bei diesem Programm der phil.COLOGNE: jungen Menschen Raum für gesellschaftliche, politische und philosophische Fragen zu geben. 💬

Rainer Mühlhoff sprach mit den Schüler:innen über die Macht von Algorithmen, Künstliche Intelligenz und die Frage, welche gesellschaftlichen Folgen digitale Technologien haben können – von Datenmacht bis zu politischen Dynamiken unserer Gegenwart.

Luisa Büschleb-Köppen, Anne Burkard, Katharina Naumann und Katharina Schulz rückten philosophische Stimmen von Frauen in den Mittelpunkt und zeigten, wie Philosophinnen seit Jahrhunderten Fragen nach Gerechtigkeit, Verantwortung und dem guten Leben verhandeln.

Mit Friedrich Weißbach ging der Blick auf Hannah Arendt und die Frage, wie gesellschaftliche Veränderungen möglich werden. Im Mittelpunkt standen Mut, politisches Handeln und die Überzeugung, dass ein Neuanfang immer möglich ist.
Ein gelungener Abschluss für KlasseDenken – mit engagierten Schüler:innen, starken Fragen und vielen Impulsen, die weit über den Unterricht hinausreichen.

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Zwischen Yoga, Künstlicher Intelligenz, politischer Theologie und der Frage nach Schönheit und Macht wurde auch der sieb...
13/06/2026

Zwischen Yoga, Künstlicher Intelligenz, politischer Theologie und der Frage nach Schönheit und Macht wurde auch der siebte Tag der phil.COLOGNE wieder zu einer Einladung, Gewissheiten zu hinterfragen. 💬

Stefan Weidner zeigte im Gespräch mit Catherine Newmark, dass Yoga weit mehr ist als eine Praxis für Wohlbefinden. In „Yoga oder: Die sanfte Eroberung des Westens durch den Osten“ erzählte er die Geschichte einer Idee, die kulturelle Grenzen überschreitet und unseren Blick auf die Welt verändert.

In der „Langen Nacht der Künstlichen Intelligenz“ diskutierten Sibylle Anderl, Markus Gabriel, Roberto Simanowski, Rainer Mühlhoff, Fabiola Gerpott und Antonia Hmaidi gemeinsam mit Gert Scobel über die ethischen, politischen und gesellschaftlichen Folgen einer Technologie, deren Auswirkungen wir gerade erst zu verstehen beginnen.

Wolfgang Palaver und Arnd Henze gingen der Frage nach, welche Rolle religiöse Vorstellungen, politische Theologie und Heilsversprechen heute spielen – und warum ihre Spuren bis ins Silicon Valley reichen.

Mit Mirna Funk und Elisabeth Lechner wurde es schließlich persönlich und gesellschaftspolitisch zugleich: Sie sprachen über Schönheitsideale, Körperbilder und darüber, wie eng Fragen von Schönheit mit Macht, Selbstbestimmung und gesellschaftlichen Erwartungen verbunden sind.

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Der 6. Festivaltag der phil.COLOGNE widmete sich den großen Fragen nach Identität, Freiheit, Protest und dem guten Leben...
12/06/2026

Der 6. Festivaltag der phil.COLOGNE widmete sich den großen Fragen nach Identität, Freiheit, Protest und dem guten Leben. 💬

Thomas Arnold und Thomas Fuchs sprachen über Narzissmus als gesellschaftliches Phänomen unserer Zeit und darüber, warum die Suche nach Anerkennung oft Ausdruck einer tieferliegenden Leere ist. Didier Eribon zeichnete das Leben und Denken Michel Foucaults nach und eröffnete neue Perspektiven auf einen Philosophen, dessen Einfluss bis heute nachwirkt.

Agnes Callard zeigte, wie Sokrates‘ Fragen auch 2500 Jahre später Orientierung geben können – und warum philosophisches Denken helfen kann, mit den Unsicherheiten des Lebens umzugehen. Mit Carla Hinrichs stand schließlich die Frage im Mittelpunkt, wie weit Protest gehen darf, welche Rolle ziviler Ungehorsam in einer Demokratie spielt und wo die Grenzen staatlicher Macht verlaufen.

Ein Tag voller Debatten über das Selbst, die Gesellschaft und die Verantwortung, die wir füreinander tragen.

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12/06/2026

Was würde ihrem jüngeren Ich vor dem ersten Sh*tstorm sagen? 💬

Im Rahmen der phil.COLOGNE haben wir mit der Politikerin über digitale Gewalt, den Umgang mit Hass im Netz gegenüber Frauen und die Auswirkungen auf politische Debatten gesprochen. Außerdem wollten wir im wissen, warum es wichtig ist, sich trotz Anfeindungen weiterhin öffentlich zu positionieren.

Interview: .views / Foto: Elias Keilhauer

Mit dem Schulprogramm KlasseDenken bringt die phil.COLOGNE gesellschaftliche und philosophische Fragen dorthin, wo Zukun...
12/06/2026

Mit dem Schulprogramm KlasseDenken bringt die phil.COLOGNE gesellschaftliche und philosophische Fragen dorthin, wo Zukunft verhandelt wird: in den Austausch mit jungen Menschen. 💬

Gemeinsam mit Elisabeth Raffauf wurde darüber gesprochen, warum es Kriege gibt, wie Kinder und Jugendliche mit Unsicherheit und Ängsten umgehen können und was Hoffnung in konfliktreichen Zeiten bedeutet. Peter Wohlleben diskutierte mit Schüler:innen über Klimawandel, Verantwortung und die Frage, wie individuelles Handeln zu gesellschaftlicher Veränderung beitragen kann.

Bei zeigten Céleste und Marinko Spahić, wie Künstliche Intelligenz als Werkzeug genutzt werden kann, um kritisches Denken, Kreativität und Resilienz zu stärken. Jürgen Wiebicke sprach mit Schüler:innen des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums und dem Publikum darüber, warum Demokratie vom Mitmachen lebt und wie jeder Einzelne gesellschaftliche Verantwortung übernehmen kann.

Mit Marc Hinzmann und Mithu Sanyal standen schließlich Krieg, Frieden und die Frage nach Wehrdienst oder Kriegsdienstverweigerung im Mittelpunkt – ein Gespräch über Werte, persönliche Entscheidungen und gesellschaftliche Verantwortung.

Viele kluge Fragen, offene Diskussionen und neue Perspektiven haben gezeigt, wie wichtig Räume sind, in denen junge Menschen aktuelle Herausforderungen gemeinsam reflektieren können.

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