09/09/2026
+++ RECAP LUX-TOP-INKLUSIONSLAUF +++ NÄCHSTER INKLUSIVER LAUFTREFF IM MOSELSTADION AM 26. SEPTEMBER +++
300 Menschen mit und ohne Beeinträchtigung, drei Stadionrunden und eine gemeinsame Startnummer: Der dritte LUX-Top-Inklusionslauf hat beim 25. Volksbank Trier Eifel-Flutlichtmeeting ein starkes Zeichen für gemeinsamen Sport und gesellschaftliche Teilhabe gesetzt.
Erst ein paar Tage ist es her, dass die “positive vibrations” im Trierer Moselstadion bis unter das Stadiondach zu spüren waren. Noch immer schwingen sie nach, sind tagelang Gesrächsthema für die Teilnehmer und die mehr als 1000 Zuschauer, die das emotionale Event miterlebten. Intergriert in das Hauptprogramm, gleich nach der Ehrung der Trierer EM-Heldinnen Gesa Krause, Olivia Gürth und Vanessa Mikitenko, versammelte sich um 19 Uhr auf der altehrwürdigen Kunststoffbahn des Moselstadions ein ausgesprochen vielfältiges Teilnehmerfeld. Kinder und Erwachsene, jüngere und ältere Menschen, Laufende, Gehende und Rollende machten sich gemeinsam auf die 1.200 Meter lange Strecke. Menschen mit und ohne Behinderung waren ebenso selbstverständlich dabei wie Familien, Schulklassen, KiTas, soziale Einrichtungen, Sportvereine und zahlreiche Einzelpersonen.
Die 300 angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer bedeuten einen neuen Rekord für den Inklusionslauf. Noch wichtiger als die Zahl waren die Bilder, die auf der Bahn entstanden und die großen Emotionen, die sich entfalteten: Menschen mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen bewegten sich gemeinsam, begegneten sich unterwegs immer wieder und unterstützten einander.
Passend zum Charakter des Laufes trugen alle die Startnummer 1, jeweils ergänzt um den eigenen Vornamen. Eine Zeitnahme gab es nicht. Einige Teilnehmende absolvierten die drei Runden zügig, andere ließen sich mehr Zeit oder waren gemeinsam mit Begleitpersonen unterwegs. Im Ziel erhielten alle eine Goldmedaille.
+++ GROSSARTIGE UNTERSTÜTZUNG VON DER HAUPTTRIBÜNE +++
Für eine besondere Atmosphäre sorgte die gut besetzte Haupttribüne. Das Publikum feuerte die Teilnehmenden während der gesamten Strecke an und begrüßte sie mit großem Applaus im Ziel. Die bewusste Platzierung mitten im Veranstaltungsprogramm folgt einer einfachen Überzeugung: Inklusion gehört nicht an den Rand einer Sportveranstaltung, sondern in ihre Mitte.
Marc Suhrcke, als Vorstandsmitglied auch Inklusionsbeauftragter des Silvesterlauf-Vereins, gibt dennoch zu bedenken, “dass mit einem gelungenen Abend nicht alle Barrieren überwunden sind. Echte Inklusion entsteht nicht automatisch dadurch, dass Menschen einmal im Jahr gemeinsam eine Laufbahn betreten. Sie braucht zugängliche Angebote, regelmäßige Begegnungen, verlässliche Unterstützung und die Bereitschaft, voneinander zu lernen.”
Aus diesem Grund bietet der Verein Silvesterlauf Trier seit März 2025 regelmäßig einmal im Monat einen inklusiven Lauftreff im Moselstadion an – in der Regel samstags ab 10 Uhr. Das nächste Mal am 26. September.
NÄCHSTE TERMINE DES INKLUSIONS-LAUFTREFFS:
Samstag, 26. September 10 – ca. 11 Uhr
Samstag, 31. Oktober 10- ca. 11 Uhr
Auch dort wird gemeinsam gelaufen, gegangen und gerollt – ohne Zeitdruck und angepasst an die unterschiedlichen Wünsche und Möglichkeiten der Teilnehmenden. Auch und gerade beim monatlichen Lauftreff sind neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit und ohne Beeinträchtigung ebenso willkommen wie weitere freiwillige Unterstützerinnen und Unterstützer.
“Der diesjährige LUX-Top-Inklusionslauf hat eindrucksvoll gezeigt, was möglich ist”, sagt Marc Suhrcke und ermuntert zur Teilnahme am regelmäßigen Inklusions-Lauftreff. Ausdrücklich bedankt er sich im Namen des Silvesterlauf-Vereins bei allen Teilnehmenden und ihren Angehörigen, bei den beteiligten Einrichtungen und Vereinen, bei den vielen Helferinnen und Helfern, beim Partner LUX-Top, bei Edeka Quint Heiligkreuz für die Verpflegung, sowie beim Publikum auf der Haupttribüne. “Sie alle haben zum Gelingen dieses besonderen Abends beigetragen”, so Suhrcke.
Wer war alles dabei?
Am LUX-Top-Inklusionslauf 2026 nahmen Gruppen der Lebenshilfe Trier, der Lebenshilfe Trier-Saarburg, des Club Aktiv, der Nestwärme, der Porta-Nigra-Schule, der Frida-Kahlo-Schule, der Caritas KiTa Bauspielplatz Trier-West, der Tagesstätte St. Maximin, des Teams Bananenflanke und des 54RunningClubs teil. Hinzu kamen weitere Schulen und Einrichtungen, zahlreiche Familien, Privatpersonen, Begleitpersonen und freiwillig Engagierte.