„It’s time to get our friends, family and community together and make history.“ Women’s March on Washington, 21. Januar 2017
Drei Tage lang wird Esslingen, das seine Historie mit Selbstbeschreibungen wie „Stadt der Bürger“ und „Stadt der Ingenieure“ belegt, überschrieben und als eine Stadt der Frauen neu gegründet. Aus dem Festival “Stadt im fluss” machen wir die “Stadt der Frauen”.
Vom 28.-30.9.18 wird das Theater Rampe gemeinsam mit Künstler*innen, Esslinger Bürger*innen und Kultureinrichtungen das Alte Rathaus, den Marktplatz und Rathausplatz besetzen und mit ihren Ideen zur Umverteilung von Privilegien und zu einer idealen Stadtgesellschaft bespielen.
Drei Tage mit Performances, Konzerten, Versammlungen, Chören, Workshops, Stadtspiel, Partys und vielen weiteren künstlerischen Aktionen!
Esslingen gewährt allen Künstler*innen und Bürger*innen in der von ihnen gegründeten Stadt der Frauen* alle Privilegien:
1. Es herrschen keine Gender-Privilegien
2. Frauen* bedeutet: Alle, die sich eher dem weiblichen Geschlecht zugehörig fühlen. Das * steht für vielfältige Geschlechteridentitäten abseits des normativen Dualismus Mann/ Frau und männlich/ weiblich. Wir möchten auf die Vielfalt von Lebensentwürfen hinweisen und Raum schaffen für unterschiedliche, auch non-konforme, sexuelle und geschlechtliche Lebens- und Seinsweisen.
3. Frauen* are in love: Transpersonen, genderqueere, Cis-Frauen und -Männer, Hermaphroditen, Butches und Femmes
4. Männer* dürfen auch mitmachen
5. Heroischer Dilettantismus ist Grundlage
6. Kommunikation überwindet Hierarchie
7. Wider alle Kategorisierungen
8. Radical Softness is our weapon
9. Alles ist im Wandel, alles ist fluid
10. Wen du liebst, ist uns egal
11. Die Stadt der Frauen* ist ein gewaltfreier Raum
12. Wir wollen in jedem von uns die weiblichen und männlichen Seiten – und alles was dazwischen liegt – zulassen.
13. BedürfnisBefriedigungsChancenGleichheit für alle
14. Liberté, Egalité, Beyoncé
15. Wir sind entweder zusammen frei oder gemeinsam unfrei
16. Wir diskutieren über gesellschaftliche Normen, Strukturen und Verteilungsfragen, sexualisierte Machtverhältnisse und Handlungsmöglichkeiten
17. Unser Ziel ist Solidarität, aufspüren und verbinden, Bewusstsein schaffen und empowern.
18. Wir sind wütend aber friedlich
19. Zyklische Lebensweise statt kapitalistisches Denken
20. all arts and representations, i.e.: film, television, books, poetry, song-writing and architecture made by only men are hereby outlawed for one hundred years (one full century). These measures, while extreme, are the only method through which we can experience what authentic female representation would truly look like. We don’t see this as a punishment, but rather an offering of an opportunity for all people, especially men, men to operate within a female-constructed reality.
21. Care for each other!
22. Versuche die Geschichte nicht so zu erzählen, wie sie alle kennen, sondern aus Perspektiven, die Du selbst noch nicht kennst
23. Dont get too comfortable
24. Werde ein*e Freund*in von Freiheit und Unsicherheit
25. We know we are changing and we can’t stop it
26. It’s not where you take things from, it’s where you take them to
27. Never forget: We all came out of a p***y
28. There are no rules
29. Wir ergänzen und verändern alle Regeln dauerhaft und gemeinschaftlich.