13/10/2019
Als Veranstaltung der Superlative bestätigte sich am vergangenen Wochenende der 28. Bad Feilnba-cher Apfelmarkt. Bei Kaiserwetter mit strahlender Sonne und blau-weißem Himmel strömten nach vor-läufigen Information gut 50.000 Besucher auf den Festplatz der Familie von Manfred und Elisabeth Kirner stellten die bisherigen Zahlen in den Schatten. Strahlend gaben sich nicht nur die himmlischen Mächter, sondern neben der raditionsreichen Festwirtsfamilie auch die Gesichter der gesamten Vor-standschaft vom Obst- und Gartenbauverein Feilnbach-Wiechs-Litzldorf sowie führender Vertreter von „Gewerbe Bad Feilnbach“.
Gute Laune herrschte nach drei grandiosen Veranstaltungstagen auch unter den Landwirten als Heger, Pfleger und Erhalter ihrer historisch gewachsenen und nicht durch Artenschutzgesetze reglementierten Streuobstwiesen. Nachfrage sorgte für enormen Absatz an ökologisch angebauten Äpfel und Birnen, aber auch Walnüssen. Folge waren am gestrigen Sonntag bereits ab der der Mittagszeit leere Gummi-wägen oder Stände mit ihren Obstkisten. Auch die Erzeugnisse in flüssiger Form als Edelbrandwein, Likör oder Saft fanden reichlich Absatz. Dichtes Gedränge bis in die Abendstunden herrschte an der historischen und den gegenwärtigen strengen Hygienevorschriften entsprechend komplett restaurierte Obstpresse vom Obst- und Gartenbauverein Au-Dettendorf. Dort kredenzte Sepp Millauer als erster Vorsitzender sowie ein großartig zusammenarbeitendes Vereinsteam aller Altersgruppierungen frisch-gepressten Apfelsaft, Apfel-Federweißen oder kurz abgelagert verdauungsfördernden Apfelmost.
Sowohl Manfred Kirner als Bürgermeister Anton Wallner sowie die Vorsitzende vom Obst- und Gartenbauverein Feilnbach-Wiechs-Litzldorf, sowie Apfelkönigin Johanna I. gaben sich begeistert von der überaus großartigen Stimmung. „Meahra Apfe geht ned“, meinten die sechs Apfelprinzessinnen beim letztmaligen Umgang über den Markt in ihrer nur noch wenige Wochen geltenden Amtszeit