24/10/2025
Mit großer Bestürzung haben wir in dieser Woche vom plötzlichen Tod von 𝗛𝗮𝗻𝘀-𝗝𝗼𝗮𝗰𝗵𝗶𝗺 “𝗛𝗮𝗷𝗼” 𝗪𝗮𝗴𝗻𝗲𝗿 erfahren. Als einer der größten Unterstützer der Musik Installationen von Seiten der Stadt Nürnberg haben wir ihn als einen warmherzigen, offenen und humorvollen Menschen kennenlernen dürfen. Sein Tod ist ein großer Verlust für uns alle.
Kennengelernt haben ihn die beiden MIN-Gründer 𝗟𝗮𝘂𝗿𝗲 𝗠. 𝗛𝗶𝗲𝗻𝗱𝗹 und 𝗕𝗮𝘀𝘁𝗶𝗮𝗻 𝗭𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿𝗺𝗮𝗻𝗻 im Jahr 2020, als sie mit der Idee des Festivals an die Stadt Nürnberg herantraten. Hajo konnte sich schnell dafür begeistern und war von da an ein unermüdlicher Wegbereiter, Begleiter und Berater des Vorhabens. Mit seiner Bedachtheit und seinem Glauben an die Idee hat er entscheidend dazu beigetragen, dass das Festival heute existiert.
Im Laufe der vielen Nürnberg-Jahre durfte auch das gesamte 𝗠𝗜𝗡-𝗧𝗲𝗮𝗺 Hajo kennenlernen – seine ruhige, kluge und zugewandte Art, in Gesprächen sich Zeit zu nehmen, gemeinsam nachzudenken, seine feine Aufmerksamkeit und sein Vertrauen in die künstlerische Arbeit. Jede*r, die ihn erlebt hat, erinnert sich an diese stillen, zugleich inspirierenden Momente, in denen er so viel Raum für Gedanken und Entwicklung geschaffen hat.
Hajo Wagner hat als Leiter des Stabs für das Ehemalige Reichsparteitagsgelände im Geschäftsbereich Kultur wichtige Impulse in die Stadt Nürnberg gegeben, im Umgang mit der eigenen Geschichte und der Rolle von Kunst darin. Die Arbeit mit der Kongresshalle von 𝗪𝗼𝗷𝘁𝗲𝗸 𝗕𝗹𝗲𝗰𝗵𝗮𝗿𝘇 und 𝗩𝗮𝗹𝗮 𝗧. 𝗙𝗼𝗹𝘁𝘆𝗻 (2022) ebenso wie die jüngste Auseinandersetzung im Mai 2025 mit dem Luitpoldhain von 𝗔𝗺𝗶𝗿 𝗦𝗵𝗽𝗶𝗹𝗺𝗮𝗻 sowie mit dem Dutzendteich von 𝗔𝗻𝗸𝗲 𝗘𝗰𝗸𝗵𝗮𝗿𝗱𝘁 waren Projekte, die er mit ganzer Kraft wollte und unterstützte.
Wir – das gesamte Team der 𝗠𝘂𝘀𝗶𝗸 𝗜𝗻𝘀𝘁𝗮𝗹𝗹𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 𝗡ü𝗿𝗻𝗯𝗲𝗿𝗴 – sind Dir tief verbunden, lieber Hajo. Wir tragen Dich im Herzen, in unseren Gesprächen, in unserer Arbeit. Unsere Gedanken sind bei Dir, Deinen Freunden und Deiner Familie.
Foto: Michael Lyra