Yawropa Sherqiy Türkistan Birliki Uigurische Gemeinde in Europa e.V.

Yawropa Sherqiy Türkistan Birliki    Uigurische Gemeinde in Europa e.V. eingetragener Verein VR:13357

🤝 Herzlicher Austausch mit der 2. Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München, Mona FuchsHeute durften wir als Vorstand...
31/08/2026

🤝 Herzlicher Austausch mit der 2. Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München, Mona Fuchs

Heute durften wir als Vorstand der Ostturkistanischen Union (Uigurische Gemeinde in Europa e. V.) die 2. Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München, Mona Fuchs, besuchen.

In einem offenen und sehr herzlichen Gespräch haben wir über die Arbeit und das Engagement der uigurischen Gemeinde in München und Deutschland sowie über unsere Aktivitäten für Menschenrechte, Demokratie und ein friedliches Miteinander gesprochen.

Ein wichtiges Thema war auch die weiterhin dramatische Situation der Uiguren in Ostturkistan. Wir haben über die Verfolgung und Unterdrückung der uigurischen Bevölkerung und die Herausforderungen für die uigurische Gemeinschaft in Deutschland informiert.

Frau Bürgermeisterin Fuchs hat uns mit großer Aufmerksamkeit zugehört und großes Interesse an unseren Anliegen gezeigt. Besonders gefreut hat uns ihre Offenheit und ihre Bereitschaft, uns auch künftig zu unterstützen und im Dialog zu bleiben.

Als Zeichen unserer Verbundenheit haben wir ihr unsere traditionelle uigurische Mütze, die „Doppa“, als Erinnerung an unsere Begegnung überreicht. Natürlich durfte anschließend ein gemeinsames Foto mit der Doppa nicht fehlen. 😊

🙏 Vielen herzlichen Dank, liebe Frau Bürgermeisterin Mona Fuchs, für den freundlichen Empfang, das offene und informative Gespräch sowie für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung.

Wir freuen uns auf den weiteren Austausch und auf eine gute Zusammenarbeit für Menschenrechte, Vielfalt, gegenseitigen Respekt und ein friedliches Zusammenleben in München.

Vielfalt Freiheit FriedlichesMiteinander UigurischeGemeinde Doppa MonaFuchs

24/07/2026
Stellungnahme der Ostturkistanischen Union (Uigurischen Gemeinde) in Europa e. V.Mit großer Bestürzung und tiefer Sorge ...
24/07/2026

Stellungnahme der Ostturkistanischen Union (Uigurischen Gemeinde) in Europa e. V.

Mit großer Bestürzung und tiefer Sorge haben wir zur Kenntnis genommen, dass der 21-jährige Uigure Adili Alifa am 21. Juli 2026 von den deutschen Behörden über den Flughafen Frankfurt nach China abgeschoben wurde. Dies geschah, obwohl allgemein bekannt ist, dass Uiguren in China aufgrund ihrer ethnischen und religiösen Zugehörigkeit einem erheblichen Risiko von Verfolgung, willkürlicher Inhaftierung, Folter und anderen schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt sind. Nach den uns vorliegenden Informationen besaß Adili Alifa zudem die türkische Staatsangehörigkeit.

Nach seiner Ankunft in China gelang es der Republik Türkei dank des entschlossenen Einsatzes ihrer Botschaft in Peking, Adili Alifa in die Türkei zu bringen und ihn damit vor einer möglichen Verfolgung zu schützen. Für diesen humanitären Einsatz sprechen wir der türkischen Regierung sowie allen beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der türkischen Botschaft unseren aufrichtigen Dank und unsere höchste Anerkennung aus. Ihr entschlossenes Handeln hat einem jungen Menschen Schutz und Hoffnung gegeben.

Als Vertreter der Uiguren in Deutschland und Europa verurteilen wir das Vorgehen der deutschen Behörden auf das Schärfste. Es ist für uns unverständlich und nicht hinnehmbar, dass ein junger Uigure nach China abgeschoben wurde, obwohl die systematische Unterdrückung der Uiguren seit Jahren weltweit dokumentiert ist und von zahlreichen Staaten, Parlamenten und internationalen Organisationen als schwerwiegende Verletzung der Menschenrechte eingestuft wird.

Besonders schwer wiegt aus unserer Sicht der Umstand, dass Adili Alifa türkischer Staatsbürger war. Unter diesen Umständen hätte eine Überstellung in die Türkei geprüft und ermöglicht werden müssen, anstatt ihn nach China abzuschieben und damit einer erheblichen Gefahr auszusetzen.

Nach unserer Kenntnis handelt es sich bereits um den dritten Fall, in dem deutsche Behörden Uiguren nach China abgeschoben haben. Diese Entwicklung erfüllt uns mit großer Besorgnis. Deutschland trägt als demokratischer Rechtsstaat und Unterzeichner internationaler Menschenrechtsabkommen eine besondere Verantwortung, Menschen nicht in Staaten zurückzuführen, in denen ihnen politische Verfolgung, Folter oder andere schwere Menschenrechtsverletzungen drohen.

Wir fordern die Bundesregierung und die zuständigen Behörden daher nachdrücklich auf,

* den Fall Adili Alifa umfassend, transparent und unabhängig zu untersuchen,
* die Umstände der Abschiebung lückenlos aufzuklären und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen,
* zu prüfen, weshalb trotz seiner türkischen Staatsangehörigkeit eine Abschiebung nach China erfolgte,
* sicherzustellen, dass künftig keine Uigurin und kein Uigure nach China abgeschoben wird,
* uigurischen Schutzsuchenden in Deutschland einen wirksamen und verlässlichen Schutz zu gewähren sowie
* ein ausdrückliches Abschiebungsverbot für Uiguren nach China festzulegen.

Wir appellieren an die Bundesregierung, ihrer humanitären und völkerrechtlichen Verantwortung gerecht zu werden. Der Schutz von Menschen, denen Verfolgung, Folter oder willkürliche Inhaftierung drohen, gehört zu den grundlegenden Prinzipien eines demokratischen Rechtsstaates und darf niemals politischen oder verwaltungstechnischen Erwägungen untergeordnet werden.

Die Ostturkistanische Union (Uigurische Gemeinde) in Europa e. V. wird diesen Fall weiterhin aufmerksam verfolgen und sich auch künftig mit Nachdruck für den Schutz der Uiguren sowie für die Wahrung der Menschenrechte einsetzen.

🕯️ 5. Juli 2009 – Wir vergessen nicht. Wir schweigen nicht.Heute haben wir uns am Münchner Stachus versammelt, um der Op...
05/07/2026

🕯️ 5. Juli 2009 – Wir vergessen nicht. Wir schweigen nicht.

Heute haben wir uns am Münchner Stachus versammelt, um der Opfer des Massakers vom 5. Juli 2009 in Ürümqi (Ostturkistan) zu gedenken. Die von der Ostturkistanischen Union (Uigurischen Gemeinde) in Europa e. V. organisierte Kundgebung erinnerte an die vielen unschuldigen Uiguren, die während der brutalen Niederschlagung friedlicher Proteste durch die chinesische Regierung getötet, verschleppt oder bis heute als verschwunden gelten.

Auch 17 Jahre später dauern Leid und Unterdrückung an. Millionen Uiguren leben bis heute unter einem System massiver Repression. Willkürliche Internierungen in sogenannten Umerziehungslagern, lückenlose Überwachung, Einschränkung der Religionsfreiheit, die Unterdrückung der uigurischen Sprache und Kultur, die Zerstörung von Moscheen und Friedhöfen, die Trennung von Familien, Zwangsarbeit sowie Berichte über Zwangssterilisationen haben unermessliches Leid verursacht. Zahlreiche Menschenrechtsorganisationen, unabhängige Expertinnen und Experten sowie mehrere Staaten bewerten diese Taten als Verbrechen gegen die Menschlichkeit; einige haben sie zudem als Völkermord an den Uiguren eingestuft.

Mit unserer heutigen Kundgebung wollten wir nicht nur der Opfer gedenken, sondern auch ein deutliches Zeichen setzen: Die Welt darf nicht wegsehen. Schweigen bedeutet, Unrecht hinzunehmen. Solange unsere Brüder und Schwestern ihrer Freiheit, ihrer Identität und ihrer grundlegenden Menschenrechte beraubt werden, werden wir unsere Stimme für sie erheben.

Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die heute mit uns ein Zeichen der Solidarität gesetzt haben. Eure Anwesenheit zeigt, dass Menschlichkeit, Gerechtigkeit und Freiheit keine Grenzen kennen.

Wir werden die Opfer niemals vergessen. Wir werden niemals aufhören, für Wahrheit, Gerechtigkeit und die Freiheit unseres Volkes einzutreten.

Freiheit für Ostturkistan. Freiheit für das uigurische Volk.

JusticeForUyghurs München StandWithUyghurs StopPersecution StopGenocide

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29/06/2026

g:

5. Juli 2009 – Wir vergessen nicht

Am 5. Juli 2009 ereignete sich in Ürümqi, der Hauptstadt Ostturkistans (Xinjiang), eines der dunkelsten Kapitel der jüngeren Geschichte der Uiguren. Nach friedlichen Protesten gegen die Tötung uigurischer Arbeiter kam es zu einem brutalen Vorgehen der chinesischen Sicherheitskräfte. Zahlreiche unschuldige Uiguren wurden getötet, verletzt oder verschleppt. Bis heute ist die tatsächliche Zahl der Opfer ungeklärt.

Die Ereignisse vom 5. Juli 2009 markierten den Beginn einer systematischen Unterdrückung der uigurischen Bevölkerung. In den folgenden Jahren errichtete die chinesische Regierung ein flächendeckendes Überwachungs- und Kontrollsystem. Mehr als eine Million Uiguren und andere turkstämmige Muslime sollen nach Berichten internationaler Organisationen und Forschender willkürlich in Internierungs- und sogenannten „Umerziehungslagern“ festgehalten worden sein.

Berichte über Folter, Zwangsarbeit, die Trennung von Familien, Einschränkungen der Religionsfreiheit sowie Maßnahmen zur Verhinderung von Geburten haben weltweit große Besorgnis ausgelöst. Mehrere Parlamente und Fachleute bewerten diese Maßnahmen als Verbrechen gegen die Menschlichkeit; einige Staaten und Parlamente stufen sie zudem als Völkermord an den Uiguren ein.

Wir gedenken der Opfer des Massakers von Ürümqi und aller Menschen, die bis heute unter Verfolgung und Unterdrückung leiden. Ihr Leid darf nicht vergessen werden.

Erheben wir gemeinsam unsere Stimme für Menschenrechte, Freiheit, Gerechtigkeit und die Würde des uigurischen Volkes.

Herzlichen Dank an Herrn Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Innern, für Sport und Integration, für die Ein...
23/06/2026

Herzlichen Dank an Herrn Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Innern, für Sport und Integration, für die Einladung zum Neubürgerempfang 2026 sowie an Herrn Karl Straub, Integrationsbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung.

Die Willkommensreden von Ministerpräsident Markus Söder und Staatsminister Joachim Herrmann waren herzlich, motivierend und voller Zuversicht. Es ist nicht selbstverständlich, von so hochrangigen politischen Vertretern so offen, respektvoll und wertschätzend begrüßt zu werden. Die Botschaften der Redner sowie die vorgestellten Förder- und Unterstützungsangebote wurden von den Anwesenden sehr positiv aufgenommen.

Wer in Bayern und Deutschland leben möchte, sollte sich aktiv in die Gesellschaft einbringen, die deutsche Sprache erlernen, die freiheitlich-demokratische Grundordnung respektieren und seinen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten. Integration ist dabei keine Einbahnstraße. Sie bedeutet jedoch nicht Assimilation oder die Aufgabe der eigenen kulturellen Identität. Vielmehr geht es darum, gemeinsame Werte zu leben und gleichzeitig die kulturelle Vielfalt als Bereicherung unserer Gesellschaft zu verstehen.

Genauso wie Zugewanderte ihre Pflichten und Verantwortung wahrnehmen, sollte die aufnehmende Gesellschaft ihnen mit Offenheit, Respekt und Wertschätzung begegnen. Menschen mit Migrationsgeschichte bringen Erfahrungen, Fähigkeiten, Perspektiven und kulturelle Vielfalt mit, die unser Land bereichern. Diese wichtige Botschaft wurde auch in den Reden der Staatsregierung deutlich hervorgehoben.

Es war ein wunderschöner und würdiger Abend im prachtvollen Kaisersaal der Münchner Residenz. Der Neubürgerempfang bot nicht nur die Gelegenheit zum Austausch und Kennenlernen, sondern vermittelte auch das Gefühl, willkommen zu sein und Teil unserer gemeinsamen Gesellschaft zu werden.

Bayern und Deutschland leben von Vielfalt, gegenseitigem Respekt und dem Engagement aller Menschen, die hier ihre Zukunft gestalten möchten. Der gestrige Abend war ein starkes Zeichen für ein gelungenes Miteinander und eine erfolgreiche Integration.

Die Ostturkistanische Union (Uigurische Gemeinde) in Europa e. V. hat auf ihrer Generalversammlung einen neuen Vorstand ...
14/06/2026

Die Ostturkistanische Union (Uigurische Gemeinde) in Europa e. V. hat auf ihrer Generalversammlung einen neuen Vorstand in demokratischer Weise gewählt.

Der neu gewählte Vorstand wird die erfolgreiche Arbeit des Vereins fortsetzen und sich weiterhin für Integration, gegenseitigen Respekt, ein friedliches Zusammenleben, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte und die Wahrung der Menschenwürde einsetzen. Als aktiver Teil der europäischen Gesellschaft möchte der Verein seinen Beitrag zu Verständigung, Zusammenhalt und gesellschaftlichem Engagement leisten.

Darüber hinaus wird sich die Ostturkistanische Union weiterhin für die Rechte und Freiheiten der Uiguren einsetzen und die Öffentlichkeit über die Situation in Ostturkistan informieren. Ziel ist es, auf die dortigen Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen, das Bewusstsein in der Gesellschaft zu stärken und durch Informations- und Aufklärungsarbeit einen Beitrag zur Förderung von Menschenrechten, Gerechtigkeit und Frieden zu leisten.

Der neue Vorstand bedankt sich für das Vertrauen der Mitglieder und freut sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit allen Mitgliedern, Freunden und Unterstützern des Vereins. Gemeinsam wollen wir die Interessen der uigurischen Gemeinschaft vertreten, den interkulturellen Dialog fördern und die Werte von Freiheit, Demokratie und Menschenwürde stärken.

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Munich
80336

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