10/09/2026
Wie kommen Innovationen in der Denkmalpflege schneller in die Praxis?
Prof. Dr.-Ing. Alexander Stahr von der HTWK Leipzig hatte dazu eine Idee. Im Interview mit ihm besprechen wir sie.
Für ihn liegt eine wichtige Herausforderung darin, die Lücke zwischen wissenschaftlicher Forschung und handwerklicher Praxis zu schließen. Denn neue Technologien und Methoden können ihr Potenzial erst dann entfalten, wenn sie im konkreten Bau- und Sanierungsalltag ankommen.
Genau hier setzt das von ihm mit initiierte DENK(M)AreaL auf der denkmal 2026 an: aktuell 13 Unternehmen und fünf Wissenschaftseinrichtungen bringen ihre Perspektiven zusammen, zeigen anwendungsorientierte Forschung und machen erlebbar, wie aus Zusammenarbeit konkrete Lösungen entstehen können.
🔎 Ein Beispiel ist das Forschungsprojekt ARsist: Mit Augmented Reality und Datenbrillen sollen denkmalgeschützte Konstruktionen digital erfasst und Planungs- und Sanierungskonzepte direkt vor Ort nutzbar gemacht werden.
💬 Die entscheidenden „Baustoffe“ für diese Brücke sind laut Stahr dabei Kommunikation, Verständnis, Neugier und Respekt.
Und genau darum geht es auch auf der denkmal: Wissen teilen, Perspektiven zusammenbringen und gemeinsam daran arbeiten, wie unser gebautes Erbe erhalten und zukunftsfähig genutzt werden kann.
📍 denkmal 2026 | 5.–7. November | Leipzig
👉 Das vollständige Interview mit Prof. Dr.-Ing. Alexander Stahr hier: https://www.denkmal-leipzig.de/de/news/die-bruecke-die-wir-bauen-heisst-kommunikation
📬 Der Artikel erschien im denkmalbrief – dem Newsletter der denkmal.
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📸: Prof. Dr.-Ing. Alexander Stahr von der HTWK Leipzig, Bildnachweis: HTWK Leipzig, Anne Schwerin