High Noon Musik 2000+

Wegbeschreibung Website

High Noon Musik 2000+ Darüber hinaus stellt das Format ein Experimentierfeld für professionelle Musiker des Bodenseeraumes dar.

High Noon Musik 2000+ - seit 2010 feste Konzertreihe in Konstanz - hat sich zur Aufgabe gesetzt, zeitgenössische Kammermusik in einem regelmäßig wiederkehrenden und ansprechenden Rahmen zu präsentieren. Initiator ist der Schlagzeuger und Komponist Ralf Kleinehanding.

Herbstzeit ist Newkammer-Zeit. Bei HighNoon wird die Ernte des Nachwuchses eingefahren. Verschiedene Lehrkräfte der Musi...
20/10/2026

Herbstzeit ist Newkammer-Zeit. Bei HighNoon wird die Ernte des Nachwuchses eingefahren. Verschiedene Lehrkräfte der Musikschule haben die 18 Teilnehmer auf die 7. Ausgabe unseres Jugendkonzerts vorbereitet. Aber was dieser Nachwuchs dieses Jahr daraus gemacht hat, ringt Respekt ab. In einem Mammutprogramm fanden sich durchweg fantastisch musizierte Solobeiträge von Kurtág, Febel und Wegmann, Dupelius´ „Mars“ und auch die immer noch amüsanten 3 Bagatellen von Ligeti als überzeugende Duoversion. Pärt's elegisches Stück "für Alina" klingt auf dem Vibraphon mindestens so schön wie die originale Klavierversion und Stockhausens "Tierkreise" lassen sich wunderbar für Posaunenquartett arrangieren. Immer wieder ploppte der radikale Geist der 60er Jahre im Programm auf. So trat das Newkammer-Scratch-Orchester regelmäßig in Erscheinung und präsentierte neben einer frisch komponierten Scratch-Impro auch immer wieder auflockernde Fluxus- Happenings, passend dazu wurde Schmitt´s Quartett „Himmelsrichtungen“ auf 4 Hölzern gespielt.
Das Publikum nahm bei jedem Beitrag der 75 Minuten konzentriert am Geschehen teil und dankte den Newkammern mit anhaltendem Applaus.
Ein kurzweiliger Konzertmarathon, der mit dem obligatorischen neuen „Aperitif“ von Ralf Kleinehanding begann (dieses mal in einer XL-Scratch-Version) und durch einen kleinen stillen Fluxus-Zaubertrick vollendet wurde.
Beeindruckende Leistungen der Newkammer! Wir freuen uns auf 8.0!

Zum siebten Mal: NewKammer, in Kooperation mit der Musikschule Konstanz!
06/10/2026

Zum siebten Mal: NewKammer, in Kooperation mit der Musikschule Konstanz!

12 Uhr geht es los!
27/09/2026

12 Uhr geht es los!

Das dritte TONKUNST KONSTANZ-Festival ist wieder Geschichte. Trotzdem, dass wir an diesen zwei Tagen in Konkurrenz zum F...
01/06/2026

Das dritte TONKUNST KONSTANZ-Festival ist wieder Geschichte. Trotzdem, dass wir an diesen zwei Tagen in Konkurrenz zum Frühling standen, blicken wir sehr glücklich und zufrieden darauf zurück. Auch in diesem Jahr durften wir am Samstag eine bunte Programmmischung erleben. Die Kulturbühne Geistreich lud zum Auftakt zunächst eine Duo-Formation des Freiburger Ensemble Recherche ein. Shizuyo Oka und Åsa Åkerberg schafften es die nahezu 90 Minuten mit ihren beiden Instrumenten Klarinette und Cello gänzlich zu füllen. Extreme und zarte Klänge, technische und kammermusikalische Brillanz und eine Uraufführung des gemütlichen Roadrunners von Hans Thomalla eröffneten den ersten Festivaltag.
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Nach der folgenden Pause füllte sich der Raum mit weiteren Leuten, die zuvor dem endlich eingekehrten Frühling gehuldigt hatten. Patrick Manzecchi (Schlagzeug) und Jonathan Chazan (Saxofon) präsentierten ihren Set mit Improvisationen auf unterhaltsame Art. Mal elegisch, mal energisch, immer wieder neckisch und humorvoll provozierten sie sich gegenseitig, nutzen fast den ganzen physikalischen Raum, füllten den musikalischen, ließen aber auch immer wieder klingende nachhallende Lücken. Nach fast 60 Minuten voller Töne, Glocken, Wasser, Papier und vielem anderen wurde die Bühne schnell bereitet für das Trio Le Circle Rouge.
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Auch hier spielten sich Christian Weber, Harald Kimmig und Sascha Henkel – eingeladen vom Jazzclub - in ihrer langen Impro die Bälle zu. Allerdings auf ganz andere Art als Chazan/Manzecchi: reaktionsschnell wie der SC Freiburg in den 90ern, reduzierend wie Josef Beuys, elektrisch wie Björk, radikal wie Mike Patton und quirlig wie Otto Walkes. Zum Abschluss erklang noch als Rausschmeißer ein „Schlaflied“ – und schon war der erste Festivaltag vorüber.
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Bereits traditionell gestaltete der Verein HighNoon - Freunde Neuer Musik e.V. den Festival-Sonntag. Um 11.00 Uhr luden Jonathan Chazan und Peer Kaliss zu einem Workshop ein, der von Klein- und Schulkindern gleichermaßen besucht wurde wie von Erwachsenen und einigen Künstler*innen des Festivals. Nach einem gemeinsamen Warm-Up mit Übungen für Reaktion und Körperbeherrschung errieten die Teilnehmenden Klänge und erfuhren Wissenswertes über originelle Blasinstrumente und Kunstwerke. Die gemischte Gruppe interpretierte am Ende des Workshops mit kreativem „Instrumentarium“ wie z.B. Pfannen, Spachtel, WC-Bürsten, Glasflaschen, Röhren eine Seite aus Cornelius Cardews „Scratch Music“. Der Anlass mit viel Gemeinschaftssinn darf gerne fortgeführt werden.
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Direkt nach dem 12-Uhr-Läuten des Münsters begannen Viviane Hasler (Sopran), Antonio Marin (Posaune), Ina Callejas (Akkordeon) und Jonathan Chazan mit Ralf Kleinehandings neuester Aperitif-Version den musikalischen Mittag. In einem sehr abwechslungsreichen Konzert in unterschiedlichen Formationen erklangen nicht nur wunderschön gesungene Satie-Lieder im neu bearbeiteten Gewand (Mike Svoboda), es wurde auch die Frage gestellt „is it music?“, es durfte harmonisch bei Tobias Krebs geschwelgt werden, das Publikum wurde von Chazan und Callejas auf einen höllischen Ritt geschickt u.a. Zum krönenden Abschluss durfte man einer beeindruckenden Uraufführung von Tze Yeung Ho aus Norwegen lauschen. Ein erfüllender und berechtigter „Bravo“- Applaus beendete viel zu schnell das dritte TONKUNST KONSTANZ - Festival für neue Musik.
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Gerne und hoffentlich wieder, man kann sich langsam daran gewöhnen!

Copyright Fotos: Ina Callejas, Jürgen Callejas, Stefan Postius, Peer Kaliss

Abschlussfoto nach den letzten verklungenen Tönen des Festivals!
26/04/2026

Abschlussfoto nach den letzten verklungenen Tönen des Festivals!

Das war Tag 1 des Festivals:Quartettprobe "HighNoon" am Vormittag und ab 18 Uhr drei Ensembles non stop. Morgen geht es ...
25/04/2026

Das war Tag 1 des Festivals:
Quartettprobe "HighNoon" am Vormittag und ab 18 Uhr drei Ensembles non stop.
Morgen geht es 11 Uhr weiter mit "Scratch-Workshop" und 12 Uhr "HighNoon Musik 2000+".

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