12/04/2026
Alfulimux, der Wüstenfuchs war für uns nicht einfach ein Konzert.
Es war eine Reise — musikalisch und menschlich.
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Wir haben Musik zusammengebracht,
die auf dem ersten Blick nicht „zusammenpasst“ -
andere Tonsysteme, andere Rhythmen, andere Sprachen.
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Und auch andere Erfahrungen.
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Es gab Momente, die uns innehalten ließen.
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Zum Beispiel, als wir Puppen auf Stäben einsetzen wollten —
und unser syrischer Musiker plötzlich erschrak.
Für ihn war dieses Bild kein Theater.
Sondern eine Erinnerung an etwas, das mit Schreck und Gewalt zu tun hat…
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In solchen Momenten merkt man, wie unterschiedlich Bilder gelesen werden —
und wie viel Aufmerksamkeit es braucht, einander wirklich zu verstehen.
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Wir haben gelernt, vorsichtig zu sein.
Zuzuhören.
Empathisch zu handeln, um einander nicht zu verletzen.
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Wir haben erlebt, wie unterschiedlich Religion, Herkunft und Geschichte in einem Raum wirken —
und wie viel Vertrauen es braucht, daraus gemeinsam etwas entstehen zu lassen.
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Und wir haben gespürt,
wie selten es geworden ist, sich wirklich Zeit füreinander zu nehmen.
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Dieses Projekt hat uns mehr gefordert, als wir erwartet hatten:
– sprachliche Barrieren
– ein dreifacher Zeitaufwand
– ständiges Übersetzen — musikalisch und menschlich
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Und gleichzeitig:
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✨ ist etwas entstanden, das größer ist als wir selbst
🎭 eine farbenreiche, theaterfähige Produktion
🎶 Musik aus aller Welt — lebendig, nah, ehrlich.
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Und das Schönste:
Kinder verstehen es sofort.
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Ohne Worte.
Ohne Erklärungen.
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Dieses Projekt hat uns verändert.
Und mich auch.
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🌍 Danke an .muenchen alle, die dieses Projekt möglich gemacht haben —
auf und hinter der Bühne.
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