Beheimatet in der Händelstadt Halle, in einer der bedeutensten Kunst- und Kulturstädte in Mitteldeutschland, hat die KammerAkademie Halle ihre künstlerischen Wurzeln in der Staatskapelle Halle. 2010 gegründet, verbindet die KammerAkademie Halle Musiker der Staatskapelle und Mitglieder der Orchesterakademie sowie die Alumni derselben zu einem festen Ensemble. Mit spielerischer Flexibilität, Frische
, unbändiger Spielfreude, mit agilem Musizieren und einem warmen Streicherklang pflegt die KammerAkademie Halle grundsätzlich die Literatur aller Stilepochen. Sie öffnet sich aber mit der Vergabe von Kompositionsaufträgen und Uraufführungen ebenso der zeitgenössischen Musik. In ihrer eigenen Konzertreihe »Akademiekonzerte» bietet es vorrangig jungen Preisträgern nationaler und internationaler Wettbewerbe, Dirigenten und Komponisten ein künstlerisches Podium. Die Konzerte verbinden das Kammerorchester mit Künstlern wie York Kronenberg, Miguel Pérez Iñesta, Tim Mead, Arkadi Marasch, Andreas Wehrenfennig, Anke Berndt und Guy Ben Ziony, mit Izabela Kałduńska, Robert Bily, Rubén Durá de Lamo, Hayk Sukiasyan sowie mit Alara Acar, Marian Kraew, Elisabeth Gebhardt und Zhora Sargsyan. Zu seinen Dirigenten zählen Josep Caballé-Domenech, David Timm, Karl-Heinz Steffens, Armando Merino, Gábor Hontvári, Felix Bender, Christopher Sprenger,Hans Rotman, Alexander Lebek,Tobias Löbner, Frank Enders und Phillip Barszewski. Die Wiederaufführung von Werken verfemter Komponisten und die Entdeckung der leider zumeist noch viel zu wenig bekannten und daher selten gespielten Werke von Komponistinnen finden dabei verstärkt Aufnahme in die Konzertprogramme der KammerAkademie Halle. Das Orchester steht mit seinen Programmen und Konzerten für Weltoffenheit und Toleranz - als Mittler zwischen unterschiedlichen Traditionen und Kulturen. Die KammerAkademie Halle ist Gast verschiedener Festivals und Musiktage z.B. in IMPULS, dem Festival für neue Musik in Sachsen -Anhalt, bei den Carl Löwe Festtagen und im Quedlinburger Musiksommer. Ursprünglich in einer Stammbesetzung von 20 Streichern, präsentiert sich das Kammerorchester auch in sinfonischer Besetzung. Einen bedeutenden Raum nimmt dabei die chorsinfonische Konzerttätigkeit ein zusammen mit dem StudioChor Berlin, den Hallenser Madrigalisten, dem Sächsischen Kammerchor und dem Kammerchor vocHALes, mit dem Essener Bachchor, der Halleschen Kantorei, mit dem Universitätschor Halle und dem Kinder und Jugendchor der Oper Halle. Die Zusammenarbeit mit der Komponistenklasse des Konservatoriums der Stadt Halle in gemeinsamen Konzerten und Workshops, eine eigene Kammermusikreihe „Klangspuren“, genreübergreifende Konzertformate, das Musiktheaterprojekt „Wagner für Anfänger“ mit dem WUK Theater Halle, Jugendprojekte innerhalb der Filmusiktage in Sachsen-Anhalt, die Musiktheaterproduktionen zusammen mit dem Theater Varomodi und mit der Bühne Mannheim im historischen Goethe-Theater Bad Lauchstädt ergänzen das vielseitige Profil der KammerAkademie Halle.