Im Jahr 1618, zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges, veranlasste Landesherr Fürstbischof Leopold I., Erzherzog von Österreich, auf der Höhe des Haidels ein Walddorf anzulegen, das seinen Namen erhielt. Jahrhunderts lebten in Leopoldsreut über 150 Einwohner. Jahrhunderts begannen die Bewohner aber das Dorf wieder zu verlassen. Die Abwanderung führte 1962 zum vollständigen Niedergang. Heute steht an
der verlassenen Dorfstelle nur noch die St. Nepomukkirche und das alte Schulhaus, in dem früher die höchstgelegene Schule Deutschlands untergebracht war. Sie sind Zeugen einer ebenso besonderen wie eigenartigen Geschichte. Ansonsten haben nur die Erinnerung der ehemaligen Dorfbewohner und der Mythos Leopoldsreut die Zeit überkommen.