15/05/2026
AL-NAKBA 1948 – Die palästinensische KATASTROPHE
Am 15. Mai 1948 begann eines der schmerzhaftesten Kapitel der modernen Geschichte des palästinensischen Volkes:
die Al-Nakba „Die Katastrophe“.
Hunderttausende Palästinenser wurden aus ihren Häusern und Dörfern vertrieben. Familien mussten ihre Heimat unter Gewalt, Angst und Krieg verlassen. Über 500 palästinensische Dörfer und Städte wurden zerstört und entvölkert, zunächst von jüdischen Paramilitärs (Hagana) und Terrororganisationen (Irgun und Lechi) und nach der Gründung Israels durch dessen Militär.
Viele Menschen glaubten damals, sie würden nach wenigen Tagen zurückkehren können – doch bis heute warten Millionen Palästinenser auf ihr Recht auf Rückkehr.
Die Ereignisse standen im Zusammenhang mit dem Ende des britischen Mandats in Palästina, dem UN-Teilungsplan von 1947 und der Gründung des Staates Israel am 14. Mai 1948. In den darauffolgenden Kämpfen kam es zu Vertreibungen, Massakern und der Flucht zahlreicher palästinenser.
Bis heute leben viele palästinensische Flüchtlinge und ihre Nachkommen in Flüchtlingslagern im Nahen Osten oder verstreut in der ganzen Welt. Die Erinnerung an die Nakba wird jedes Jahr bewahrt – nicht nur als Erinnerung an die Vergangenheit, sondern auch als Symbol für Identität, Heimat und Hoffnung auf Gerechtigkeit.
Die Nakba ist nicht nur Geschichte. Für viele Menschen dauert ihr Schmerz bis heute an.
#1948