Jüdisch-Israelische Kulturtage Thüringen

Jüdisch-Israelische Kulturtage Thüringen Vielfältig – Überraschend – Lebendig
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Das waren die 34. Jüdisch-Israelischen Kulturtage Thüringen 2026.Mit großer Dankbarkeit blicken wir auf ein Festival zur...
30/03/2026

Das waren die 34. Jüdisch-Israelischen Kulturtage Thüringen 2026.

Mit großer Dankbarkeit blicken wir auf ein Festival zurück, das trotz besonderer Herausforderungen auch in diesem Jahr stattfinden konnte. Gemeinsam mit der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen und dem Förderverein für Jüdisch-Israelische Kultur in Thüringen e. V. ist es gelungen, an 16 Orten im Freistaat Thüringen nahezu 80 Veranstaltungen zu realisieren und jüdische sowie israelische Kultur lebendig erlebbar zu machen.

Nicht alle geplanten Begegnungen konnten stattfinden: Viele israelische Beteiligte konnten nicht einreisen, Veranstaltungen mussten abgesagt werden. Die Auswirkungen des Krieges hinterlassen spürbare Lücken – auch bei uns. Umso bedeutungsvoller sind die Momente, die wir gemeinsam erleben konnten.

Hinter uns liegen inspirierende, unterhaltsame und bewegende Veranstaltungen. Gerade in dieser Zeit ist es wichtiger denn je, jüdischen und israelischen Künstler eine Stimme zu geben – mit Offenheit, Empathie und ohne Relativierungen.
Unser herzlicher Dank gilt dem großartigen Publikum für die zahlreichen Besuche und die spürbare Unterstützung, allen beteiligten Künstler und Dozent für ihre Beiträge sowie den Partnern und Kommunen vor Ort.

Ein besonderer Dank gilt dem außerordentlich engagierten Team, ohne dessen Einsatz dieses Festival nicht möglich gewesen wäre.
Ebenso danken wir allen Dienstleister, den zuständigen Ämtern, Behörden und der Polizei für die verlässliche und unterstützende Zusammenarbeit.

Die Jüdisch-Israelischen Kulturtage werden vom Förderverein für Jüdisch-Israelische Kultur in Thüringen ausgerichtet und durch den Freistaat Thüringen, das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, den Landesbeauftragten für jüdisches Leben und die Bekämpfung des Antisemitismus sowie die Landeshauptstadt Erfurt und die Städte Gera, Mühlhausen und Meiningen gefördert.

Diese Unterstützung ermöglicht ein vielfältiges und facettenreiches Programm – dafür sagen wir von Herzen Danke.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen vom 4. bis 18. März 2027.

Jüdisches Leben Erfurt Sharon Mansur

Mit der Jazzsängerin Anna Margolina dürfen wir zum Abschluss unseres Festivals eine Musikerin begrüßen, die mit ihrem 20...
25/03/2026

Mit der Jazzsängerin Anna Margolina dürfen wir zum Abschluss unseres Festivals eine Musikerin begrüßen, die mit ihrem 2015 gegründeten Quartett ein außergewöhnliches Repertoire entwickelt hat. Soul und Jazz treffen auf die jiddische Sprache und erzählen von großen Träumen, dem Wunsch, endlich Wurzeln zu schlagen am einen und ebensolche wiederzufinden am anderen Ort – zwischen Minsk, Berlin und vielleicht New York.
In ihrem neuen Programm und Studioalbum Song of a Girl vertont sie jiddische Gedichte der Lyrikerin Anna Margolin (1887–1952). Wie auch in ihrem Debütalbum “One Endless Night” verarbeitet die Sängerin hier ihre Familiengeschichte. Die Songs schreibt sie zusammen mit dem Bassisten Paul Kleber, der aus zahlreichen Einspielungen diverser Jazz-Ensembles bekannt ist. Arseny Rykov am Piano und Schlagzeuger Martin Krümmling vervollständigen das Quartett zu einem Musikerlebnis, das nicht nur echte Jazzfans begeistern wird.
Im zweiten Teil des Abends darf getanzt werden – feiern Sie mit uns beim Yiddish Swing des Anna Margolina Quartet den Abschluss der diesjährigen Jüdisch-Israelischen Kulturtage Thüringen!

Anna Margolina (BY/DE): Gesang
Arseny Rykov (RU): Piano
Paul Kleber (DE): Bass
Martin Krümmling (DE): Schlagzeug

Donnerstag | 26.03.2026 | 20:00 Uhr
Erfurt | Zughafen Erfurt | Zum Güterbahnhof 20 99085 Erfurt

Jüdisches Leben Erfurt Zughafen Kulturbahnhof Johannes Gräßer

Will man der Frage nachgehen, wie es um jüdisches Leben in Deutschland heute steht, ist die Befassung mit
aktuellen gese...
25/03/2026

Will man der Frage nachgehen, wie es um jüdisches Leben in Deutschland heute steht, ist die Befassung mit
aktuellen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen genauso notwendig wie der Blick auf historische Entwicklungen, Kontinuitäten und Brüche. Antisemitismus, demokratische Herausforderungen und die Gefährdung jüdischer Kultur und Identität sind eng verbunden mit Chancen einer lebendigen, vielfältigen jüdischen Gegenwart und einer vitalen Zukunftsperspektive.
Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, zählt zu den wichtigsten Stimmen im öffentlichen Diskurs zu diesen Themen. In zahlreichen Stellungnahmen und Reden betont er, dass jüdisches Leben in Deutschland keine Selbstverständlichkeit ist, täglich neu gesichert und gestaltet werden muss. Dabei hebt er insbesondere die Bedeutung einer starken demokratischen Zivilgesellschaft, einer klaren politischen Haltung gegen Antisemitismus sowie lebendiger jüdischer Kultur- und Bildungsarbeit hervor.
Gleichzeitig warnt Dr. Schuster eindringlich vor den Gefahren, die von extremistischen und antidemokratischen
Strömungen ausgehen. Eine offene Gesellschaft, so seine Überzeugung, ist die zentrale Voraussetzung
dafür, dass Jüdinnen und Juden auch künftig sicher und selbstbewusst in Deutschland leben können.
Die Veranstaltung bietet Gelegenheit, Dr. Schusters Perspektiven auf die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
jüdischen Lebens kennenzulernen und gemeinsam über Verantwortung, Handlungsspielräume und gesellschaftliche Perspektiven ins Gespräch zu kommen.

Mittwoch | 25.03.2026 | 19:00 Uhr
Erfurt | Neue Synagoge Erfurt | Max-Cars-Platz 1 | 99084 Erfurt

Jüdisches Leben Erfurt

Warum wir falsche Vorstellungen von jüdischem Leben haben und das gemeinsam ändern sollten. Das im Februar 2025 erschien...
18/03/2026

Warum wir falsche Vorstellungen von jüdischem Leben haben und das gemeinsam ändern sollten.

Das im Februar 2025 erschienene Buch erzählt von der großen Identitätskrise und -findung der in Frankfurt (Oder) aufgewachsenen Autorin und Aktivistin: Jahrgang 2000, geboren in der Ukraine und als sog. Kontingentflüchtling mit drei Jahren nach Deutschland gezogen, ist ihre Kindheit geprägt vom russischsprachigen jüdischen Gemeindeleben in der neuen Heimat, aber auch von der steten Warnung, man dürfe das Jüdischsein nicht offen zeigen. Als junge Frau entscheidet sie sich, das alles auf den Kopf zu stellen und erkämpft sich nach und nach ihre ganz eigene jüdische Persönlichkeit – und zwar queer-feministisch und liberal!
Auf oy_jewish_mamma, ihrem Instagram-Kanal, betreibt sie Aufklärungsarbeit in Sachen jüdisches Leben in Deutschland hier und jetzt; mit überfälligen Klischee-Vorstellungen wird aufgeräumt und auch die deutsche Erinnerungskultur kommt nicht ungeschoren davon. Ihr Erfolg zeigt, welch Potential in einem so locker-alltäglichen Zugang steckt: es herrscht akuter Gesprächsbedarf.

Sonntag | 22.03.2026 | 16:00 Uhr
Villa Mazur Gera | Ebelingstr. 10, 07545 Gera

Der Veranstaltungsort ist leider nicht barrierefrei.

Im Zentrum dieses zweisprachig-musikalischen Abends steht ein Bild des in Würzburg geborenen, deutsch-israelischen Dicht...
18/03/2026

Im Zentrum dieses zweisprachig-musikalischen Abends steht ein Bild des in Würzburg geborenen, deutsch-israelischen Dichters Jehuda Amichai (1924–2000): „Die Faust war einmal eine geöffnete Hand mit fünf Fingern.“ In einer Zeit großer Spannungen, im Nahen Osten und weltweit, entsteht die Frage, wie sich Verschlossenes öffnen lässt – wie aus Härte Berührung und aus Schweigen Gespräch werden kann.
Emanuella Amichai liest die Gedichte ihres Vaters im hebräischen Original, sodass ihre ursprüngliche Klanggestalt neben den deutschen Nachdichtungen hörbar wird. Die Musik lässt dazu jüdische Traditionen im Augenblick neu entstehen.
Jehuda Amichai ist einer der bedeutendsten hebräischen Dichter des 20. Jahrhunderts. Tief geprägt von seinem Lebensweg zwischen Krieg und Liebe, Zweifel und Hoffnung, Verlust und der Sehnsucht nach Frieden, zeugen seine Verse von existenzieller Klarheit und großer Menschlichkeit:

„Der Ort, an dem wir recht haben,
wird niemals Blumen tragen.
Im Frühling wächst dort kein Gras.
Der Ort, an dem wir recht haben, ist hart wie Stein.
Doch Zweifel und Liebe machen die Welt weich –
wie eine Maulwurfspfote, wie ein Pflug.
Und ein Flüstern wird hörbar sein,
wo einst ein Haus gestanden hat.“

Das Projekt versteht sich als Beitrag zur Erinnerungskultur, zur Völkerverständigung und zur Stärkung einer offenen, demokratischen Gesellschaft. Es schafft einen ästhetischen Raum, in dem Geschichte nicht belehrt, sondern berührt – und in dem aus der geballten Faust wieder eine offene Hand werden kann.

Bernhard Stengele: Rezitation (DE)
Linoy Galmidi: Sopranistin (IL / DE)
Robert Herrmann: Piano (DE)

Weitere Infos: www.jikt.de

Preise
VVK: 11,10€/8,90€ erm. | Abendkasse: 12,00€/10,00€ erm.

Im Zentrum dieses zweisprachig-musikalischen Abends steht ein Bild des in Würzburg geborenen, deutsch-israelischen Dichters Jehuda Amichai (1924–2000): „Die Faust war einmal eine geöffnete Hand mit fünf Fingern.“ In einer Zeit großer Spannungen, im Nahen Osten und weltweit, entsteht die Fr...

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts setzte Alfred Hess mit seiner Förderung der zeitgenössischen Kunst und des Fußballs neue ...
16/03/2026

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts setzte Alfred Hess mit seiner Förderung der zeitgenössischen Kunst und des Fußballs neue Maßstäbe. Als einer der bedeutendsten Industriellen in Erfurt trug er so maßgeblich dazu bei, dass sich in dieser Zeit die Moderne hier etablierte. Entlang neuer Fragestellungen entwirft der Vortrag eine Ideenskizze für ein zukünftiges Ausstellungsprojekt.

16.03.2026 | 19:00 Uhr
Kultur- und Bildungszentrum der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen | Juri-Gagarin-Ring 21 99084 Erfurt

Heute: Das Dahlienquartett und Chorvereinigung CantabileDas Dahlienquartett, bestehend aus erfahrenen Mitgliedern des Ph...
16/03/2026

Heute: Das Dahlienquartett und Chorvereinigung Cantabile

Das Dahlienquartett, bestehend aus erfahrenen Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters Altenburg Gera, trifft auf die Chorvereinigung Cantabile Gera.

Miryam Nothelfer: Violine
Eunseo Kwon: Violine
Lucian Petrila: Viola
Jesus Antonio Clavijo: Violoncello
Chorvereinigung Cantabile (DE) unter der Leitung von: Gonzalo Diaz

16.03.2026 | 19:30 Uhr
Gera | Rathaussaal Gera | Kornmarkt 12, Gera

Das Dahlienquartett und Chorvereinigung CantabileDas Dahlienquartett, bestehend aus erfahrenen Mitgliedern des Philharmo...
15/03/2026

Das Dahlienquartett und Chorvereinigung Cantabile

Das Dahlienquartett, bestehend aus erfahrenen Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters Altenburg Gera, trifft auf die Chorvereinigung Cantabile Gera.
Miryam Nothelfer: Violine
Eunseo Kwon: Violine
Lucian Petrila: Viola
Jesus Antonio Clavijo: Violoncello
Chorvereinigung Cantabile (DE) unter der Leitung von: Gonzalo Diaz

Montag | 16.03.2026 | 19:30 Uhr
Gera | Rathaussaal Gera | Kornmarkt 12, Gera

Weitere Infos: www.jikt.de


.cantabile.gera

Auf eine musikalische Weltreise nahm uns das Nedudim Project feat. Szilvia Csaranko im Tivoli Gotha und in der Alten Kan...
15/03/2026

Auf eine musikalische Weltreise nahm uns das Nedudim Project feat. Szilvia Csaranko im Tivoli Gotha und in der Alten Kanzlei Bleicherode - Danke für eine Energie und Spielfreude!
project .morena.russa

Das wundervoll Adam Chichportiche Trio - zu Gast in der alten Synagoge Erfurt und in der Bibliothek Rudolstadt. Beide Ko...
15/03/2026

Das wundervoll Adam Chichportiche Trio - zu Gast in der alten Synagoge Erfurt und in der Bibliothek Rudolstadt. Beide Konzerte waren getanzt in besondere Atmosphäre.
Eine Klanglandschaft, die zugleich zeitlos wirkt und große Intimität entfaltet, eröffnet sich.

Adam Chichportiche (IL): Lavta
Tiferet Teimans (IL): Klarinette
Amitai Ezrony (IL): Perkussion

.rudolstadt .mediendesign

Rückblick in Einladung auf eine wundervolle Lesung mit Musik
13/03/2026

Rückblick in Einladung auf eine wundervolle Lesung mit Musik

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