20/08/2026
Sachsen senkt Zinssätze für Familien zur Schaffung von Wohneigentum
Der Freistaat Sachsen senkt ab dem 19. August 2026 die Zinssätze im Förderprogramm »Familienwohnen« um 0,5 Prozentpunkte. Familien, die Wohneigentum bauen oder kaufen wollen, erhalten die Förderdarlehen damit je nach Konstellation künftig zu Zinssätzen zwischen 0,1 und maximal 2,65 Prozent – bisher lag die Obergrenze bei 3,15 Prozent. Die Höhe der Zinsen für die Förderdarlehen mit einer Laufzeit von bis zu 25 Jahren hängt von der konkreten Fallkonstellation ab: Die Zahl der Kinder im Haushalt, eine energetische Sanierung oder ein niedrigeres Haushaltseinkommen reduzieren die Zinssätze. Beispielsweise erhält eine Familie mit zwei Kindern, die eine Wohnung in Sachsen erwirbt und energetisch saniert, das Darlehen künftig zu einem Zinssatz von 1,35 Prozent – bisher waren es 1,85 Prozent. Das sind rund 5.000 Euro weniger Zinslast über die Laufzeit. Voraussetzung für die Darlehen, die über die Sächsische Aufbaubank – Förderbank – (SAB) bewilligt werden, ist, dass Familien das Wohneigentum selbst nutzen. Sowohl der Kauf einer Bestandsimmobilie als auch der Neubau können unterstützt werden. Dabei darf die Summe des zu versteuernden Haushalts-Einkommens nicht höher als 100.000 Euro sein – bei Alleinstehenden nicht höher als 60.000 Euro. Die Grenzen erhöhen sich mit jedem Kind um 10.000 Euro.
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