15/07/2025
Vereinsmeisterschaften 2025
Um 12 Uhr trafen sich alle am Strandbad Süd des Unterbacher Sees für eine schnelle Seerunde. Es begannen die üblichen Tiefstapeleien, wie z.B. man hätte überhaupt nicht trainiert, nicht geschlafen, gar nix oder zu viel getrunken, sei überhaupt schlecht in Form oder wär gerade erst aus Bielefeld mit dem Fahrrad angereist. Ok, das letzte stimmt tatsächlich.
So wunderte ich mich also nicht, als dann doch alle, als wäre ein entlaufener Bär in der Verfolgung, davonspurteten und mich in einer Staubwolke erstmal stehen ließen. Ja, Staubwolke, denn es war gerade trocken und das blieb es auch bis zum Ende des sportlichen Teils. Als ich wieder was sehen konnte, erblickte ich Axel und Bastian, die wie im Zeitraffer davonrannten, Christian, Iwona und Claudia folgten und blieben von mir aus gesehen immer in Sichtweite, leider aber nicht in Reichweite. Die ersten beiden Plätze bei den Männern waren schnell klar (Axel 24:14min, Bastian 26:14min), Iwona und Claudia aber duellierten sich von Anfang bis Ende und es trennten sie letztlich nur 8 Sekunden (Iwona 28:40min, Claudia 28:48min). Ich stampfte dahinter mit 29:08min ins Ziel. Antonia hatte für sich eine Zielzeit von 40min vorhergesagt und mit 40:21min eine Punktlandung hingelegt. Super! Herzlichen Glückwunsch an alle, aber entschieden war die Sache damit noch nicht, denn das Dosenwerfen stand ja noch bevor und die Bestrafung mit einer zusätzlichen 300m-Strafrunde pro nicht abgeräumter Dose.
Und wenn wunderts, es ging wieder los: Ich glaub ich hab nen Tennisarm, ich kann die Dosen aus der Entfernung ja gar nicht mehr sehen usw. Wer schnell läuft, der muss halt aus der größten Entfernung werfen. Vorteil für Antonia und mich, aber die nur 3m Abstand halfen am Ende auch nicht, denn wir ließen 2 bzw. 3 Dosen stehen. Da wäre vielleicht noch was drin gewesen, wenn nicht Christian, der beim Einwerfen einen eher unauffälligen Eindruck machte, mit dem ersten Ball gleich alle Dosen abgeräumt hätte und der anschließend mit breitem Grinsen und einem Jubelsprung, der Flugzeuge zum Ausweichen gezwungen hätte, den nächsten Werfern einen siegesgewissen Blick zuwarf. Claudia hätte sich bei ihm besser was abgeschaut, oder wollte sich vielleicht auch nur ausgiebig auslaufen, es ergaben sich auf jeden Fall 6 Strafrunden. Und die Dosen rosteten auf ihrer Stelle stehend langsam vor sich hin. Bis Bastian antrat, der immerhin 3 Dosen aus Ihrer Langeweile erlöste, damit aber absehbar hinter Christian zurückfallen würde. Iwona hatte nun nicht mehr soviel Druck und hatte mit 5 Dosen kein Mitleid. Nur eine Strafrunde machten sie zur sicheren Siegerin. Und dann kam als letzter Axel. Der hatte aber scheinbar auf Spannung keine Lust und räumte erbarmungslos 4 Dosen ab, damit war vor den Strafrunden eigentlich alles klar. Die sind wir natürlich trotzdem alle brav und schnell gelaufen.
Also: Glückwunsch unseren Sieger*innen Iwona und Axel, den Pokal inkl. Gravur gibt es auf der Weihnachtsfeier.
Besonderen Dank an Christoph, der sich um die Zeitnahme und Auswertung gekümmert hat und an das Wetter, dass mit dem Wolkenbruch erst angefangen hat, als wir uns alle bereits abgeschirmt im Biergarten stärkten.