14/02/2026
Gewerkschaftliche Einordnung zum Tarifergebnis:
„Das Ergebnis ist insgesamt enttäuschend – wenn auch erwartbar und letztendlich hinnehmbar. Zwar ziehen wir bei der prozentualen Erhöhung mit Bund und Kommunen gleich, doch beim Reallohn bleiben die Länder weiterhin zurück.“, resümiert Tim Cremer, verantwortlich für die Tarifbeschäftigten im PP Köln.
Besonders problematisch ist die lange Laufzeit. In wirtschaftlich und politisch volatilen Zeiten binden wir uns über Jahre – ohne Möglichkeit zur Nachsteuerung. In den aktuellen wirtschaftlichen Zeiten ist dies aber bestimmt das bestmögliche Ergebnis gewesen, was rausgeholt werden konnte.
„Allen, die sich an unseren Aktionen beteiligt haben, an dieser Stelle nochmals vielen Dank für das Engagement! Ohne Euren Einsatz wäre es noch schlechter ausgegangen.“, führt der Kreisgruppenvorsitzende Bernard Lammerding aus.
Die Arbeitgeber verkennen die Realität des öffentlichen Dienstes der Länder - daran werden wir weiterhin arbeiten!
Die NRW-Landesregierung hatte während der Verhandlungen signalisiert, dass sie das Ergebnis 1:1 übertragen werden. Die
GdP erwartet, dass diese Übertragung auf Beamtinnen und Beamte sowie Versorgungsempfängerinnen und -Empfänger nun zeitnah erfolgt.