Theatertreffen

Theatertreffen Das Theatertreffen ist das traditionsreichste, international bedeutendste Branchenfestival des deutschsprachigen Theaters.

Es ist ein Festival der Berliner Festspiele: http://www.berlinerfestspiele.de Bemerkenswerte Inszenierungen des deutschsprachigen Raums sowie Arbeiten von Nachwuchskünstler*innen weltweit holt das Theatertreffen jedes Jahr nach Berlin. Welche Themen, Ästhetiken und Schwerpunkte prägen das Theater? Das Festival wirft zusammen mit Künstler*innen, Wissenschaftler*innen, Journalist*innen und dem Publi

kum einen Blick auf den Status quo sowie in die Zukunft. Im Zentrum des Theatertreffens steht die 10er Auswahl: Zehn bemerkenswerte Inszenierungen, die jedes Jahr von einer unabhängigen Kritiker*innenjury aus rund 400 Aufführungen des deutschsprachigen Raums innerhalb des Sichtungszeitraums ausgewählt werden. Sie werden nach Berlin eingeladen und im Mai geballt im Haus der Berliner Festspiele und an anderen Orten der Stadt gezeigt. Dazu gruppieren sich die weiteren Programmsäulen und Formate des Festivals:

Fast wie ein Festival im Festival funktioniert der Stückemarkt, der sich bereits seit 1978 der Förderung der Gegenwartsdramatik verschrieben hat und Theatermacher*innen – seit 2018 aus der ganzen Welt – einlädt, sich mit ihren neuen Stücken oder bereits fertigen Theaterprojekten zu bewerben. Beim Internationalen Forum kommen junge internationale Künstler*innen im Rahmen des Stipendienprogramms zusammen, um gemeinsam Kunst zu schauen und an der Zukunft des Theaters zu arbeiten. Kritisch begleitet wird das Theatertreffen von den Nachwuchsjournalist*innen des Theatertreffen-Blog und gerahmt vom Diskursprogramm TT Kontext. Auch einige kleinere Bestandteile des Theatertreffens haben sich inzwischen etabliert: Im Rahmen von Open Campus ist das Theatertreffen Vernetzungs- und Begegnungsort für Studierende und Schüler*innen. Jedes Jahr wird die Theatertreffen-Auszeichnung an die eingeladenen Ensembles der 10er Auswahl vergeben. Seit 2021 versammelt zudem das Forum Ökologische Nachhaltigkeit Vertreter*innen der im Rahmen der 10er Auswahl eingeladenen Häuser regelmäßig zum Austausch über nachhaltige Kulturarbeit. So versteht sich das Theatertreffen heute als Treffpunkt für Theatermacher*innen und Interessierte aus aller Welt, als Vernetzungs- und Diskursplattform und Open Space der Theaterkünste, seit 2020 verstärkt auch im digitalen Raum.

Das   ist zwar vorerst vorbei, ihr habt jedoch weiterhin die Möglichkeit, vier ausgewählte Aufzeichnungen aus der 10er-A...
19/05/2026

Das ist zwar vorerst vorbei, ihr habt jedoch weiterhin die Möglichkeit, vier ausgewählte Aufzeichnungen aus der 10er-Auswahl nachzuschauen. Bis Mai 2027 stehen die von 3sat produzierten Aufzeichnungen der „Starken Stücke“ „Mephisto“ Münchner Kammerspiele, „Il Gattopardo“ Schauspielhaus Zürich, „Fräulein Else“ Volkstheater Wien und „Wallenstein. Ein Schlachtfest in sieben Gängen“ Münchner Kammerspiele sowie verschiedene Behind-the-Scenes-Beiträge in den Mediatheken von 3sat und der Berliner Festspiele zur Verfügung.

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bei unserem Partner 3sat/ZDFkultur für die wunderbare Zusammenarbeit bedanken.

Auch Mitschnitte der Grußworte zur Festivaleröffnung, der Gespräche im Rahmen des Programms „Dramatik und Diskurs“ sowie der Jury-Abschlussdiskussion sind dort abrufbar.


mediathek.berlinerfestspiele.de
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Foto: Fabian Schellhorn

Das   2026 ist nun zu Ende – herzlichen Dank an alle, die dabei waren! Gemeinsam haben wir die Inszenierungen der 10er-A...
18/05/2026

Das 2026 ist nun zu Ende – herzlichen Dank an alle, die dabei waren! Gemeinsam haben wir die Inszenierungen der 10er-Auswahl erlebt und sowie das Rahmenprogramm „Dramatik und Diskurs“. Wir danken den Künstler*innen, Ensembles, Juror*innen, Redner*innen, Organisator*innen, Techniker*innen und Zuschauer*innen, die dies alles möglich gemacht haben.

Zum Abschluss noch ein paar Eindrücke vom letzten Festivaltag:

Paulina Alpen wurde im Rahmen des 63. Theatertreffens 2026 mit dem Alfred-Kerr-Darstellerpreis 2026 ausgezeichnet, der ihr vom Alleinjuror, Schauspieler und Autor Matthias Brandt, für ihre herausragende schauspielerische Leistung in der Inszenierung „Die Welt im Rücken“ am Schauspiel Stuttgart verliehen wurde.

Das Programm endete mit der Jury-Abschlussdiskussion mit Alexandra Kedves, Vincent Koch, Sabine Leucht, Martin Thomas Pesl, Falk Schreiber, Christine Wahl und Sascha Westphal, die einen Blick hinter die Kulissen gewährten, wie die endgültige Auswahl der zehn bemerkenswertesten Produktionen zustande kam und wie es ist, mehr als 700 Produktionen zu sichten.

Das 64. Theatertreffen findet vom 6. bis 23. Mai 2027 statt.


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Fotos: Fabian Schellhorn

Herzlichen Glückwunsch Paulina Alpen! Sie erhält den Alfred-Kerr-Darstellerpreis 2026 für ihre schauspielerische Leistun...
17/05/2026

Herzlichen Glückwunsch Paulina Alpen! Sie erhält den Alfred-Kerr-Darstellerpreis 2026 für ihre schauspielerische Leistung in der Inszenierung „Die Welt im Rücken“ unter der Regie von Lucia Bihler, eine Produktion des Schauspiel Stuttgart. Juror des Alfred-Kerr-Darstellerpreises 2026 ist der renommierte Schauspieler und Autor Matthias Brandt. Er traf seine Entscheidung nach Sichtung der zum Theatertreffen eingeladenen zehn bemerkenswertesten Inszenierungen in den vergangenen 17 Festivaltagen.
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Foto: Fabian Schellhorn

Der vorletzte Abend des   begann mit „Vergangenheit als Gegenwart“, der finalen Veranstaltung von „Mehr Drama!“ im Haus ...
17/05/2026

Der vorletzte Abend des begann mit „Vergangenheit als Gegenwart“, der finalen Veranstaltung von „Mehr Drama!“ im Haus der Berliner Festspiele. Lennart Kos und Dora Yuemin Cheng stellten sich mit ihren Texten dem Publikum vor und sprachen im Anschluss mit den Autor*innen, die sie für das Format nominiert haben: Necati Öziri und Ferdinand Schmalz. Dabei wurde der Text von Lennart Kos "IRIDIUM on earth" von Niels Bormann, Sisi Bo’wale und Yun Huang gelesen. Und Kefei Cao und Yun Huang lasen den Text von Dora Yuemin Cheng "Sprache/Spiel 语言·游戏"

Was macht man mit einem 95 Jahre alten, deutschen Märchen‘, in dem ein gewitzter Schuster mithilfe einer ertrödelten Uniform ins Köpenicker Rathaus einmarschiert? Das präsentierten Sebastian Hartmann und sein Team vom Staatstheater Cottbus in der höchst gegenwärtigen Interpretation des „Hauptmann von Köpenick“, die das spielfreudige Ensemble expressiv und selbstbewusst überzeichnet auf die Guckkastenbühne brachten.


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Fotos: Fabian Schellhorn

Mit „Three Times Left is Right“ brachte Julian Hetzel am gestrigen Abend des   ein Familienporträt auf die Bühne des HAU...
16/05/2026

Mit „Three Times Left is Right“ brachte Julian Hetzel am gestrigen Abend des ein Familienporträt auf die Bühne des HAU Hebbel am Ufer , das die Zerissenheit der Gesellschaft verdeutlicht. Josse De Pauw und Kristien De Proost verkörpern dabei ein Liebespaar, das von realen Vorbildern inspiriert ist. Die doppelbödige Performance hebelt scheinbar klare Grenzen zwischen links und rechts aus und zeigt, wie leicht der moralische Kompass ins Trudeln geraten kann.

Währenddessen fand im Haus der Berliner Festspiele die zweite Ausgabe von „Mehr Drama!“ unter dem Titel „Sprache suchen“ statt. Sharon Dodua Otoo und Laura Uribe stellten dem Theatertreffen-Publikum ihre Texte vor und kamen anschließend mit den Autor*innen ins Gespräch, die sie für das Format nominiert hatten: Sasha Marianna Salzmann und Paula Thielecke. Gelesen wurde Sharon Dodua Otoos Text „On the right side / Auf der rechten Seite” von Leyb-Anouk Elias, Charly Hübner, Selin Kavak, Elijah Otoo, Tyrell Otoo und Yodit Tarikwa. Außerdem wurde Laura Uribes Text „Backyard [Ein Suchgelände]” von Yanina Cerón, Katia Fellin und Wiebke Jakubicka Yervis vorgetragen.

*Das Gespräch zwischen Sharon Dodua Otoo und Sasha Marianna Salzmann wurde zuvor aufgezeichnet.


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Fotos:

Gestern startete das neue   Format „Mehr Drama!“ Vier renommiere Theaterautor*innen, Sivan Ben Yishai, Ferdinand Schmalz...
15/05/2026

Gestern startete das neue Format „Mehr Drama!“ Vier renommiere Theaterautor*innen, Sivan Ben Yishai, Ferdinand Schmalz, Gerhild Steinbuch und Paula Thielecke nahmen in einer Podiumsdiskussion eine Bestandsaufnahme des zeitgenössischen dramatischen Schreibens vor. Im Anschluss fand die erste von drei Mehr Drama!-Veranstaltungen statt: Leonie Ziem und Jara Nassar stellten sich mit ihren Texten dem Theatertreffen-Publikum vor und sprachen im Anschluss mit den Autor*innen, die sie für das Format nominiert haben: Gerhild Steinbuch und Sivan Ben Yishai. Ihre Texte wurden von Hassan Dib, Kinan Hmeidan, Heinrich Horwitz und Lilith Stangenberg gelesen. Der Abend fand unter der Moderation von Shirin Sojitrawalla und der dramaturgischen Betreuung von Anna-Katharina Müller statt.


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Zum Abschluss des Theatertreffens gibt es am Sonntag noch einen Blick hinter die Kulissen der Arbeit der Theatertreffen-...
15/05/2026

Zum Abschluss des Theatertreffens gibt es am Sonntag noch einen Blick hinter die Kulissen der Arbeit der Theatertreffen-Jury.
Mit Alexandra Kedves, Vincent Koch, Sabine Leucht, Martin Thomas Pesl, Falk Schreiber, Christine Wahl und Sascha Westphal.

Verfügbar als Livestream am 17. Mai 2026 um 17:30 Uhr.

Hier geht’s zum Livestream:https://mediathek.berlinerfestspiele.de/de/theatertreffen/2026/jury-abschlussdiskussion

Foto: Fabian Schellhorn

  radio3 ist auch in diesem Jahr wieder mit dem Ü-Wagen live im Haus der Berliner Festspiele beim   dabei. Oliver Kranz ...
14/05/2026



radio3 ist auch in diesem Jahr wieder mit dem Ü-Wagen live im Haus der Berliner Festspiele beim dabei. Oliver Kranz und Andrea Handels sprechen unter anderen mit der Regisseurin Lucia Bihler („Die Welt im Rücken“), der Autorin Sharon Dodua Otoo (Theatertext „On the right Side/Auf der rechten Seite“) , dem Jurymitglied Vincent Koch und dem Dramatiker Ferdinand Schmalz über gutes und herausforderndes Theater.

Zur Sendung: https://www.radiodrei.de/programm/schema/sendungen/sondersendung/archiv/20260513_1800.html

Foto: Fabian Schellhorn

Am gestrigen Abend entfaltete sich beim   auf der Bühne der Berliner Festspiele die packende Chronik einer bipolaren Erk...
14/05/2026

Am gestrigen Abend entfaltete sich beim auf der Bühne der Berliner Festspiele die packende Chronik einer bipolaren Erkrankung, die Lucia Bihler und ihr Team vom Schauspiel Stuttgart in "Die Welt im Rücken" von Thomas Melle in einer Bühnenfassung von Lucia Bihler und Gwendolyne Melchinger, in ein Gesamtkunstwerk übersetzen, das kraftvolle, abstrakte Bilder für seelische Zustände findet. Mit ihrem sensationellen Spiel zwischen physischer Verausgabung und emotionaler Durchlässigkeit steht Paulina Alpen im Zentrum des Geschehens, ihr zur Seite eine Gruppe von Doppelgängern als Körperchor.

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Fotos: Fabian Schellhorn

Adresse

Schaperstraße 24
Berlin
10719

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