03/06/2026
Nominierungsjury -
Jenny Schily, geboren in Berlin, ist Theater-/ Filmschauspielerin und Künstlerin. Ihre Schauspielausbildung machte sie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch.
Sie war Ensemblemitglied am Staatsschauspiel Dresden(1995-97), am TAT Frankfurt a.M. (1997-2001), der Schaubühne (2002-07) & dem Gorki Theater Berlin (2010-111) und zuletzt als Gast am Düsseldorfer Schauspielhaus.
Zu ihren wichtigen Kinofilmen zählen: DIE STILLE NACH DEM SCHUSS (Volker Schlöndorff), SCHLAFKRANKHEIT (Ulrich Köhler), DAS MERKWÜRDIGE KÄTZCHEN (Ramon Zürcher),
DIE FRAU, DIE SICH TRAUT (Marc Rensing), DORA ODER DIE SEXUELLEN NEUROSEN UNSERER ELTERN (Stina Werenfels), WAS UNS NICHT UMBRINGT (Sandra Nettelbeck) und
IM HAUS MEINER ELTERN (Tim Ellrich), mit dem sie 2025 für den Schauspielpreis nominiert war.
Sie wirkte zudem in zahlreichen Fernsehproduktionen mit, arbeitete u.A. mit Miguel Alexandre, Till Franzen, Hendrik Handloegten, Tom Tykwer, Andreas Kleinert, Lars Kraume und Dany Levy.
Sie ist auch als Sprecherin für Hörspiele tätig und macht regelmäßig Lesungen.
Daneben arbeitet sie mit dem Komponisten-Duo vogelkürstner in unterschiedlichen künstlerischen Bereichen. 2021 entstand die gemeinsame Arbeit DER WELTBAUMEISTER UND DIE ANDEREN (nach Bruno Taut) als audiovisuelle Installation in der Berliner Werkbund Galerie. Als Vinylplatte & Buch erschien im gleichen Jahr eine limitierte Auflage der Arbeit.
Beim Musik- & Literaturfestival Moosbrand wirkte sie 2018 am von vogelkürstner komponierten Liederzyklus über das Langgedicht DET/DAS von Inger Christensen mit.
Für das Zürcher Schauspielhaus entwickelten sie 2020 gemeinsam den musikalisch performativen Abend lyrik&loops.
Im Rahmen des Kunstfestes Corvey 2022 war sie Teil der musikalischen Uraufführung (vogelkürstner) des Gedichtszyklus DAS SCHMETTERLINGSTAL (von Inger Christensen).