21/05/2026
Event in Rekordzeit – Unser Projektleiter Jonas über die Schiffstaufe
Eigentlich hatte ich mich auf einen entspannten Start ins neue Arbeitsjahr eingestellt. Postfach aufräumen, langsam ankommen. Stattdessen ging es direkt von null auf hundert. Uns blieben exakt zwei Wochen bis zur Schiffstaufe der Rike J. Keine Zeit zum Durchatmen, nur Vollgas.
Besonders spannend war von Anfang an das Timing. Die exakte Ankunftszeit des Schiffes war bis zwei Tage vor dem Event der entscheidende Taktgeber für unsere gesamte Planung. Meine Kollegin Marike stand im Dauerkontakt mit dem Schiffsagenten, der die Ankunft mit der Crew an Bord minütlich koordinierte. Jedes Mal, wenn das Telefon klingelte, stieg der Puls.
Die direkte Nachbarschaft zum Marinestützpunkt brachte zudem exklusive Rahmenbedingungen und spezifische Sicherheitsauflagen mit sich. Genau hier konnten wir unsere Stärke voll ausspielen. Durch unseren direkten Draht zu den Behörden und vollen Einsatz am Telefon haben wir sämtliche Sondergenehmigungen auf die schnelle Welle innerhalb von vierzehn Tagen eingeholt. Ein echter Behördenmarathon.
Als das Schiff schließlich pünktlich am Kai anlegte und alle Freigaben vorlagen, wusste ich, dass wir diese Herausforderung im Eiltempo perfekt und souverän gemeistert haben. Pünktlich zur Ankunft stand bereits das gesamte Setup bereit, angefangen beim Rednerpult direkt vorne am Kai bis hin zum großen Festzelt inklusive festlicher Dekoration, Bühne, Catering und Bar. Ein rundum gelungenes Event, bei dem wir das vermeintlich Unmögliche einfach möglich gemacht haben.