06/07/2026
Freie Wähler waren schon immer unglaubwürdig - Der Bürgermeister Bohl scheint für diesen Verein Vorbild zu sein.
Warum die Freien Wähler die Bürger für dumm verkaufen wollen?
Die Freien Wähler haben auf unseren Beitrag reagiert und versuchen nun, mit rhetorischen Winkelzügen die Stellungnahme der Stadt zu verteidigen. Ihr Kernargument: „Die Stadt lehnt W-11 ja ab.“
Hier sind die Fakten, die die Freien Wähler, wie im Vorfeld die Stadt Bad Salzungen bewusst verschweigen!
Die Freien Wähler zitieren zwar aus der Stellungnahme, unterschlagen aber das entscheidende Wort: „hilfsweise“. Im Dokument steht: „Aus den vorgenannten Gründen fordert die Stadt Bad Salzungen, das Vorranggebiet W-11 in der vorliegenden Abgrenzung nicht festzulegen. Hilfsweise ist das Gebiet deutlich zu reduzieren...“.
Wenn ich etwas „hilfsweise“ fordere, akzeptiere ich für den Fall, dass mein Hauptforderung scheitert, die Umsetzung, nur eben in einer kleineren Form. Das ist keine standhafte Ablehnung, dass ist ein Kuhhandel mit der Windkraft-Lobby.
Die Freien Wähler werfen uns „politisches Zuspitzung“ vor. Doch was ist die Aufgabe eines Stadtrats? Sollen wir „geräuschlos“ Quoten aus Erfurt o. Berlin erfüllen oder Schaden von den Bürgern abwenden? Ich bin für zweitens! Wer sich mit einer bloßen „Reduzierung“ wie die Mehrheit des Stadtrates zufriedengibt, akzeptiert im Umkehrschluss die Zerstörung unseres Waldes und die gesundheitlichen Risiken für die Einwohner von Unterrohn bis Ettenhausen. Außerdem, habe ich im Stadtrat gefragt, warum der gültige Kreistagsbeschluss von 2020 – der explizit keine Windkraft im Wald und mindestens 1.000 m Abstand fordert – nicht die Basis unserer Stellungnahme ist, bzw. Einfluss gehalten hat?
Warum fordern die Freien Wähler und der Bürgermeister nicht konsequent die Einhaltung dieses Beschlusses? Stattdessen wird eine Stellungnahme verabschiedet, die dem Regionalplaner, der Windindustrie die Türen öffnet, statt sie zuzuschlagen.
Liebe Freie Wähler, wollt ihr die Einwohner weiterhin anlügen wie euer Bürgermeister? Ihr könnt noch so viele Gegendarstellungen schreiben und versuchen mit den Resterampenparteien, den Beschluss „schönzureden“. Der Kern bleibt: Ihr habt einen Beschluss mitgetragen, der dem Regionalplaner den Weg für Windkraftanlagen auf dem Hetzeberg ebnet, sobald die Fläche „bereinigt“ ist.Punkt
Denn zur bitteren Wahrheit gehört dazu; Wer ein Windvorranggebiet fachlich so detailliert „bereinigt“ und „reduziert“, hat sich faktisch bereits damit abgefunden, dass dort gebaut wird.
Wir fordern keine Bereinigung, wir fordern den Schutz unserer Heimat!!! Und das vollständig und ohne „hilfsweise“ irgendwelche Hintertürchen! Denn was ihr betreibt, ist nicht ehrlich und transparent! Wir lassen uns nicht durch taktische Wortklaubereien von den Freien Wählern und CO von unserem Kurs abbringen.
Wir stehen zu unserem Wort: Kein Windkraftgebiet W-11. Weder groß, noch klein! Wir sagen NEIN zur Windindustrie!
Fazit: Wir warten einfach mal ab, wie der Bürgermeister (bzw. die Stadt Bad Salzungen) abstimmt - Stimmt er den Entwurf zu, dann stimmt er W11 zu.
Warten wir ab😉