13/05/2026
Paukenschlag in Basel: Omar Adlani verlässt den FCB am Saisonende
Der FC Basel 1893 und sein Cheftrainer Omar Adlani gehen ab Sommer getrennte Wege. Wie der Verein heute mitteilte, wurde der Vertrag im gegenseitigen Einvernehmen per Ende der laufenden Spielzeit aufgelöst.
Die Hintergründe
Offiziell werden «unterschiedliche Auffassungen hinsichtlich der zukünftigen Zusammenarbeit» als Grund für das Aus genannt. Adlani hatte das Team erst im vergangenen Oktober übernommen und die Baslerinnen sportlich stabilisiert. Dennoch scheint das Tischtuch zwischen dem 35-jährigen Kanadisch-Algerier und der sportlichen Leitung zerschnitten.
Ein bitterer Beigeschmack: Das Playoff-Drama
Obwohl der Club betont, dass die Trennung nicht allein auf sportlichen Einzelergebnissen basiert, überschattet ein administrativer Fauxpas das Saisonende:
In den Playoff-Viertelfinals gegen den FC St. Gallen schied Basel am «grünen Tisch» aus.
Adlani unterlief ein Wechselfehler (eine Spielerin stand nicht auf dem Matchblatt), was zu einer Forfait-Niederlage führte.
Damit verpasste der FCB den Halbfinal-Einzug unter äusserst unglücklichen Umständen.
Aktuelle Lage in der AXA Women's Super League
Während in Basel die Trainersuche beginnt, geht die Meisterschaft in die entscheidende Phase:
Halbfinals: Am kommenden Freitag (15. Mai) trifft Servette FC Chênois Féminin auf den FC Zürich. Servette geht nach einer starken regulären Saison als Favorit in die Partie.
Platzierungsspiele: Für den FC Basel geht es nun darum, die Saison in den Platzierungsspielen (u.a. gegen den FC Aarau) professionell zu Ende zu bringen.
Auf-/Abstieg: Der FC Luzern führt derzeit die Auf-/Abstiegsrunde souverän an und steuert auf den Klassenerhalt zu.
Journalistisches Fazit:
Der Abgang von Adlani markiert einen weiteren Umbruch im Basler Frauenfussball. Nach der Stabilisierung im Winter muss der FCB nun beweisen, dass er ein nachhaltiges Konzept für die nationale Spitze hat, um nächste Saison wieder um den Titel mitspielen zu können.