Frauensolidarität

Frauensolidarität feministisch-entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit

Die Frauensolidarität leistet Informations-, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zu Frauen in Afrika, Asien und Lateinamerika sowie zu globalen Machtverhältnissen aus feministischer Sicht. Sie trägt mit ihrer Arbeit zur Durchsetzung von Frauenrechten bei und engagiert sich für eine Welt frei von Sexismus, Rassismus und Homophobie. Als entwicklungspolitische Organisation steht sie im Dialog mit Frauenbewegungen aus dem Süden und stärkt durch Vernetzung das solidarische Handeln.

Heute beginnt bei uns der Pride Month, in dem die Sichtbarkeit und das politische Selbstbewusstsein von LGBTIQ-Personen ...
01/06/2026

Heute beginnt bei uns der Pride Month, in dem die Sichtbarkeit und das politische Selbstbewusstsein von LGBTIQ-Personen gefeiert werden 🥰

Die Ursprünge dieses Montas geht zurück auf Kämpfe lesbischer, schwuler und queerer Personen und Aktivist_innen, insbesondere auf den Aufstand, der aufgrund Polizeira**ien im Stonewall Inn entstand.

Auch heute noch sind queere Menschen oft von Repression durch Polizei und Staat betroffen. Auch heute noch erleben sie Hass, Diskriminierung und G3walt. Dennoch organisieren sie Pride Festivals und Paraden, um auf ihre Stärke, ihr Selbstbewusstein und ihre Menschlichkeit hinzuweisen

🏳️‍🌈Kakuma Pride
2018 schrieben Qu**rs in Kenia Geschichte. Erstmals fand eine LGBTQ Pride in einem Flüchtlingscamp statt. Das Kakuma Camp ist eines der größten weltweit und entstand 1992, als die “Lost Boys of Sudan” während des Zweiten Sudanesischen Bürgerkriegs aus dem Südsudan geflohen waren. Im Camp erleben LGBTIQ-Personen oft G3walt und Diskriminierung durch andere Geflüchtete oder Ortsansässige. Auch zu T0desfällen aufgrund von Homophobie und Q***rfeindlichkeit kam es bereits.
Die Kakuma Pride ist ein mutiger Moment der Sichtbarkeit an einem Ort, der Selbstbestimmung auf so vielen Ebenen nicht zulässt.

🏳️‍🌈Kampala Pride
In Uganda findet seit 2012 das Uganda Pride Festival statt. Von Anfang an wurde das Festival durch Polizeirazzien gestört und kam es zu Verhaftungen dutzender Aktivist_innen. Seit fünf Jahren findet im Rahmen des Festivals, nicht weit von der Hauptstadt Kampala am Victoriasee, auch die Pride Parade statt. Und das obwohl Diskriminierung, Hass und Vorurteile gegen LGBTIQ-Personen stark verbreitet und Homosexualität kriminalisiert und verfolgt wird. 2023 unterzeichnete Präsident Museveni ein "Anti-Homosexualität-Gesetz", das für gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen eine bis zu lebenslange Haftstrafe vorsieht. Bereits der "Versuch" dazu kann mit bis zu 10 Jahren Haft bestraft werden. Sogenannte "schwerer Homosexualität" könnte sogar die T0desstrafe bedeuten. Auch das positive Sprechen über Homosexualität soll bestraft werden, was Homofeindlichkeit befördert.

🏳️‍🌈Budapest Pride
2025 feierte die Budapest Pride Parade ihr 30-jähriges Jubiläum. Es war die größte ihrer Geschichte - trotzdem sie offiziell von dem damaligen Minister-präsidenten Orbán verboten wurde. Rund 200.000 Menschen kamen, um gegen die Repression der ungarischen Regierung und für Demokratie, Gleich-stellung und Versammlungsfreiheit zu demonstrieren.

🏳️‍🌈Stonewall Riots
In der Nacht vom 27. auf den 28. Juni 1969 fand eine Razzia der New Yorker Polizei im Stonewall Inn statt. Die Bar im Greenwich Village war damals einer der wenigen sicheren Orte für die LGBTI-Community in der Stadt. Homosexualität war in den meisten US-Bundesstaaten noch illegal. Mehrere Tage währte der Aufstand an. Am entschlossensten kämpften Schwarze, hispanische und trans Personen, wie Sylvia Rivera und Marsha P. Johnson. Der Protest begründete die heutige Pride-Bewegung. Ein Jahr später, am 28. Juni 1970, fand der erste "Christopher Street Liberation Day" statt - die erste Pride-Demonstration überhaupt. Seitdem hat sich der Juni weltweit als offizieller Pride-Monat etabliert.

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📻Dienstag, 2. Juni 2026, 19-20 Uhr, Globale Dialoge - Women on Air bei Radio ORANGE 94.0 🌎My Voice, My Choice? Abtreibun...
01/06/2026

📻Dienstag, 2. Juni 2026, 19-20 Uhr, Globale Dialoge - Women on Air bei Radio ORANGE 94.0

🌎My Voice, My Choice? Abtreibung in der EU

Die Europäische Bürger*inneninitiative „My Voice, My Choice“ hat mit über 1,1 Millionen Unterschriften die EU zum Handeln bewegt. Doch der Kampf für sichere Abtreibungen geht weiter: Flora Bachmann von der Organisation Aufstehn und Kathi vom Verein Changes for Women erklären, warum Frauen in Österreich und Europa noch immer mit rechtlichen Hürden, hohen Kosten und gesellschaftlichem Stigma konfrontiert sind.

Die Ärztin Natalie Psaila Stabile von Doctors for Choice spricht über den feministischen Kampf für reproduktive Rechte in Malta. Dort ist ein Schwangerschaftsabbruch nur erlaubt, wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist. Für ungewollt Schwangere bedeutet das oft: keine medizinische Hilfe und illegale Wege. Viele bestellen Abtreibungspillen online, andere reisen ins Ausland.

Auch in Österreich bleiben reproduktive Rechte eingeschränkt. Schwangerschaftsabbrüche sind zwar straffrei, aber stehen im Strafgesetzbuch. Darüber hinaus ist die Zugänglichkeit eingeschränkt: Ungewollt Schwangere müssen teils in andere Bundesländer reisen und hohe Kosten für eine Abtreibung aufbringen. Nicht alle können sich dies ohne Weiteres leisten. Über den Einfluss der Klassenzugehörigkeit auf den Zugang zu reproduktiven Rechten sprechen Brigitte Theißl und Sylvia Köchl.

Sendungsgestaltung: Ines Stiermeier

Zu Wort kommen:
Flora Bachmann von Aufstehn
Kathi von Changes for Women
Natalie Psaila Stabile von Doctors for Choice Malta
Brigitte Theißl und Sylvia Köchl sprachen bei der Veranstaltung „feminismen diskutieren: Kinder, Küchentisch und Klasse“ über den Einfluss von Klassenherkunft auf den Zugang zu reproduktiven Rechten.

Eine vollständige Aufnahme der Veranstaltung „feminismen diskutieren: Kinder, Küchentisch und Klasse“ vom 21.04.2026 ist unter folgendem Link zu finden: https://www.youtube.com/watch?v=pGnmfGZUBMA

Sprache: Deutsch und Englisch

Fotocredit: Črt Piksi

Auch heute sind wir am , kommt an unserem Stand vorbei und lernt uns kennen ☺️Du willst mehr Frauen*solidarität? Folge u...
31/05/2026

Auch heute sind wir am , kommt an unserem Stand vorbei und lernt uns kennen ☺️

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Komm zum Aktionstag International S*ggs Workers' Day am 2. Juni 2026 um 17 Uhr in den Votivpark ☂ Die Arbeits- und Leben...
31/05/2026

Komm zum Aktionstag International S*ggs Workers' Day am 2. Juni 2026 um 17 Uhr in den Votivpark ☂

Die Arbeits- und Lebenssituationen von (migrantischen) S*ggsarbeiter_innen in Österreich sind nach wie vor von prekären Bedingungen geprägt. Diskriminierung, Stigmatisierung und zunehmende Forderungen nach restriktiven Gesetzen, speziell auf EU-Ebene, verschärfen die Situation von S*ggsarbeiter_innen.

Wir fordern:
☂ Anerkennung und Rechte
☂ die politische und gesellschaftliche Entstigmatisierung von S*ggsarbeit
☂ eine gewaltfreie Gesellschaft für alle S*ggsarbeiter_innen

Geschichtlicher Hintergrund zum Aktionstag:
Am 2. Juni 1975 besetzten etwa 100 S*ggsarbeiterinnen die Kirche Saint Nizier in Lyon, Frankreich. Auf ihrem Transparent am Kirchturm stand: „Unsere Kinder wollen nicht, dass ihre Mütter ins Gefängnis kommen“. Ihre Aktion sorgte für Schlagzeilen in den nationalen und internationalen Medien und löste in ganz Frankreich einen Streik aus.

Trotz der landesweiten Resonanz der Proteste weigerte sich die Polizei, auf die Forderungen der Demonstrant_innen einzugehen. Schließlich räumte die Polizei die Kirche nach acht Tagen.

Die Besetzung und der Streik hatten zwar keine Gesetzesreform zur Folge, entfachten allerdings den Funken für die heutige Bewegung für die Rechte von S*ggsarbeiter_innen in Europa.

LEFÖ, S*ggsarbeiter_innen-Selbstorganisationen Red Edition und Q***r S*ggs Workers Collective, Trans* S*ggs Works Berlin, maiz, PiA, IBUS und SXA Frauen*service Graz, Amnesty International Österreich, Netzwerk Frauenrechte, Aids Hilfe Wien laden ein.

Wir sind am , kommt uns besuchen, wir freuen uns auf euch 🥰 und bitte vergesst nicht einen ☂️ einzupacken 😄
30/05/2026

Wir sind am , kommt uns besuchen, wir freuen uns auf euch 🥰 und bitte vergesst nicht einen ☂️ einzupacken 😄

Wir sind beim Südwind Straßenfest 2026! Das Festival für das Gute Leben für Alle findet am 30. und 31. Mai 2026 im Campu...
29/05/2026

Wir sind beim Südwind Straßenfest 2026!

Das Festival für das Gute Leben für Alle findet am 30. und 31. Mai 2026 im Campus der Universität Wien (“Alten AKH”) in Wien statt.

Eintritt frei - Kommt uns besuchen! 🥰

28/05/2026

👉🏽 Vergangenen Donnerstag hielt Jennifer Adams im Rahmen der Frauen*soli Medienworkshop-Reihe „Digitale Rechte für alle“ einen Workshop zum Thema „Resisting Digital Viol3ence“.

Gemeinsam haben wir uns gefragt, was den digitalen Raum eigentlich bedrohlich machen und wer die Verantwortung dafür trägt. Wie können wir sichere digitale Räume schaffen?

Außerdem sprachen wir über ethische und sensible Formen der Berichterstattung - und zuallerletzt darüber, wie wir eigentlich leben wollen. Wie kann eine gerechtere digitale Zukunft aussehen?

‼️ Ihr wollt keine Frauen*soli Veranstaltung mehr verpassen?
👉🏽 auf unserer Website findet ihr alle aktuellen Veranstaltungen🌟

👉  Dienstag, 26. Mai 2026, 19-20 Uhr, Globale Dialoge - Women on Air bei Radio ORANGE 94.0 In der Maya Sprache Tzotzil b...
26/05/2026

👉 Dienstag, 26. Mai 2026, 19-20 Uhr, Globale Dialoge - Women on Air bei Radio ORANGE 94.0

In der Maya Sprache Tzotzil bedeutet Kinal Antsetik „Land der Frauen“. Dieses Land der Frauen oder besser der Sitz der Organisation Kínal Antsetik befindet sich in Chiapas im Süden Mexikos.

Woman on Air Siegrid Wistrcil besucht die Organisation und spricht mit drei der Koordinatorinnen über ihre Arbeit, den Kampf für ihre Rechte als indigenen Frauen, für Selbstbestimmung und Organisation als Weberinnen. Das Weben der traditionellen Kleider auf dem Hüftwebstuhl ist ein wichtiger Pfeiler der Identität der Mayas und anderer Ethnien Mexikos und Guatemalas.

📻Jederzeit nachhören auf www.noso.at

Sendungsgestaltung: Siegrid Wistrcil

Fotocredit: Siegrid Wistrcil

👉 Mit dem „Welttag der kulturellen Vielfalt“ möchte die UNESCO die weltweite Vielfalt an Kulturen, Traditionen und Leben...
21/05/2026

👉 Mit dem „Welttag der kulturellen Vielfalt“ möchte die UNESCO die weltweite Vielfalt an Kulturen, Traditionen und Lebensstilen feiern. Staaten wie Zivilgesellschaften sollen an diesem Tag dazu angeregt werden, ihr Verständnis für kulturelle Vielfalt zu vertiefen.
Jedoch ist die kulturelle Vielfalt weltweit bedroht. Hier drei Beispiele:

In Myanmar erleben die Rohingya seit Jahren Verfolgung, Vertreibung und Gewalt. Mit jeder Flucht, jedem zerstörten Dorf und jeder getöteten Person geraten auch Sprache, Traditionen und kulturelle Identität in Gefahr. Kulturelle Vielfalt zu schützen bedeutet also den Schutz von Gemeinschaften vor Gewalt, Auslöschung und Staatenlosigkeit.

Im Sudan zerstört der Krieg zahlreiche Menschenleben. Gleichzeitig wird das kulturelle Gedächtnis einer ganzen Nation systematisch ausgelöscht: Schulen und Universitäten werden zerstört, Museen geplündert. Der Schutz von Kultur bedeutet demnach auch, Geschichte, Identität und kollektive Erinnerung zu verteidigen.

Das neue Bergbaugesetz in Ecuador zeigt, wie Interessen Indigener und ländlicher Gemeinschaften ignoriert werden. Auf diesem Weg laufen diese Menschen Gefahr Land, Wasser und traditionelle Lebensweisen zu verlieren. Der Kampf um kulturelle Vielfalt ist deshalb auch immer ein Kampf um Selbstbestimmung und Gerechtigkeit.

‼ Kulturelle Vielfalt lebt dort, wo Menschen sicher leben, sprechen, erinnern und Widerstand leisten können. Dafür braucht es internationale Solidarität! ‼

20/05/2026

👉 Wie kann man digitale Nachrichten relevant, verständlich und plattformgerecht aufarbeiten? Wie können journalistische Kriterien auf Social Media eingehalten werden? Und wie geht ein Post eigentlich viral?

Im Medienworkshop rund ums Thema Social Media Journalismus hat uns Anna Liana Jandrisevits, Journalistin bei der Wiener Zeitung, diese und viele weitere Fragen beantwortet.

✨Ihr interessiert euch für weitere Workshops rund ums Thema digitale Rechte? Schaut auf unserer Website vorbei und meldet euch noch für die kommenden Workshops an! ✨

Adresse

Sensengasse 3
Wien
1090

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 15:00
Dienstag 09:00 - 15:00
Mittwoch 09:00 - 15:00
Donnerstag 09:00 - 15:00
Freitag 09:00 - 14:00

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01-3174020

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