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CultureSativa Hanf zum Gruße,

Wir sind CultureSativa und bringen Cannabis Sativa L. in all seinen Formen zurück

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24/03/2023

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Die 80-jährige Prohibition steht vor dem Ende und hat der Weltbevölkerung mehr geschadet als genützt. Der Konsum von Cannabis kann durch ein Verbot nicht gestoppt werden, der Schwarzmarkt floriert und schadet durch unkontrollierte Produkte den Konsumenten.

Gerade wenn es um den Jugendschutz geht, ist eine Regulierung sinnvoll und notwendig, da Cannabis eine Gefahr für jugendliche Konsumenten darstellen kann. Die Prohibition von Cannabis führt zu einem Schwarzmarkt, für den der Jugendschutz nicht existiert. Kein Hinterhofdealer fragt nach einem Ausweis oder kann für die Qualität seiner Ware bürgen.

Während der Entwicklung des Gehirns ist es besonders wichtig, Personen vom übermäßigen Konsum THC reicher Blüten abzuhalten, was nur mit einem legalen Markt und einem damit verbundenen, durchsetzbaren Jugendschutz funktioniert.

In allen Ländern, in denen man Cannabis legal oder zumindest geduldet erwerben kann (USA, Niederlande, Spanien) gibt es einen solchen Jugendschutz und er funktioniert. In den Dispensaries der USA darf man erst nach mehrfacher Kontrolle Cannabisprodukte kaufen. In den Coffeeshops der Niederlande gibt es keinen Verkauf an Personen unter 18 Jahren und auch in Spanien gibt es in den Cannabis Social Clubs strenge Regeln für Mitglieder und ein Mindestalter.

Wir sind der Meinung, dass Hanf sein Potenzial ohne eine Legalisierung und Regulierung von Cannabis nicht in dem Ausmaß entfalten kann, wie es für unsere Erde notwendig wäre.

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18/03/2023

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Neben Dispensaries, Coffeshops und Cannabis Social Clubs gibt es noch eine Variante, wie Cannabis legal verkauft werden kann: Cannabis aus der Apotheke.
In Ländern wie Deutschland und Uruguay wird diese Lösung derzeit praktiziert und funktioniert, zumindest in der Theorie, sehr gut. Während in Deutschland nur Cannabispatienten ihre Blüten aus der Apotheke bekommen, ist in Uruguay jeder Bürger berechtigt, bei einer staatlichen Apotheke 10 Gramm Cannabis pro Woche zu erwerben.
In beiden Ländern wird der Verkauf über Apotheken streng überwacht, um sicherzustellen, dass keine Blüten auf den Schwarzmarkt gelangen.
Wie in Deutschland ist aber auch in Uruguay die Verfügbarkeit eines der größten Probleme. Nicht viele Apotheken entschließen sich, Cannabis zu verkaufen, was in Uruguay zu teils langen Schlangen vor den Apotheken und in Deutschland zu unterversorgten Patienten führt.
Wie leider zu oft haben die Regierungen der Länder die Nachfrage nach diesem Heilkraut unterschätzt. Die Abgabe über Apotheken ist aber prinzipiell nicht die schlechteste Lösung, und gewiss einem Schwarzmarkt vorzuziehen!

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14/03/2023

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Heute geht es um eine dieser zynischen Tatsachen, die einem bei der Lektüre der Cannabisgeschichte so über den Weg laufen: In den USA werden eine Handvoll Patienten legal mit Cannabis als Medizin versorgt, obwohl die US-Regierung seit den 1930er Jahren immense Summen und Energie in die Bekämpfung der Pflanze steckte.

International wie auch in den USA hat Cannabis einen Status als Substanz mit hohem Suchtpotenzial und keiner medizinischen Verwendbarkeit. Doch das "Programm für investigative neue Drogen", kurz I.N.D, versorgt dennoch, ganz legal und von der Regierung bewilligt (!), seit den 1970ern Patienten mit vorgerollten Cannabis-Zigaretten!

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13/03/2023

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Heute geht es um Cannabispolitik in verschiedenen Ländern. Nach allen legalen Abgabeformen und dem Schwarzmarkt kommt heute eine Zwischenlösung: die Dekriminalisierung des Besitzes von Drogen
Am 1. Juli 2001 hat Portugal ein Gesetz erlassen, dass den Besitz von Drogen entkriminalisiert. Der Besitz von illegalen Substanzen ist dadurch keine Straftat mehr, sondern gilt als Ordnungswidrigkeit - ähnlich einem Parkticket. Der Besitz zum Konsum von zehn "Tagesdosen" ist keine Straftat. So kann man mittlerweile mit bis zu 25 Gramm Ma*****na erwischt werden, ohne strafrechtlich belangt zu werden. Wer jedoch mehr dabei hat, gilt als Dealer und wird mit der vollen Härte des Strafrechts behandelt.
Portugal hat also den Besitz von Drogen dekriminalisiert, und das inmitten einer schlimmen He**inepidemie! Schätzungsweise 1 % der Bevölkerung - egal ob Banker, Student oder Sozialist - waren bis 2001 von He**in abhängig, und Portugal hatte die höchste HIV-Infektionsrate in der gesamten Europäischen Union!
Seither ist die Drogen- Sterblichkeitsrate weit unter den EU-Durchschnitt gesunken die HIV-Infektionsrate ist ebenfalls stark gesunken! Doch auch der Drogenkonsum bei 15- bis 24-Jährigen ist insgesamt zurückgegangen. All das zeigt: Prohibition bringts einfach nicht!

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12/03/2023

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Heute verschlägt es uns nach Luxemburg, das kleine Land, das in der EU allerdings einen speziellen Status innehat. Das Großherzogtum Luxemburg ist ein demokratischer Staat, der jedoch durch eine parlamentarische Monarchie geführt wird. Es grenzt an Belgien und die Niederlande und zählt mit seinen 600.000 Einwohnern zu den Beneluxstaaten.
Bezüglich Cannabis folgt Luxemburg derzeit den Vorgaben der Single Convention, was Cannabis genau wie in den Nachbarländern zur illegalen Drogen macht. Doch nach der letzten Wahl im luxemburgischen Parlament verkündete die neue Regierung, dass man aktiv an einer Legalisierung von Cannabis arbeite. Im Klartext bedeutet dass, dass die luxemburgische Regierung Beamte nach Kanada und in die Niederlande schickte, um das dort vorherrschende Cannabis Modell zu analysieren und mit den Ergebnissen die bestmögliche Legalisierung in Luxemburg zu planen.
Jedem Luxemburger über 18 Jahren soll es erlaubt sein, für den Eigenbedarf unter staatlicher Kontrolle produziertes (und verkauftes) Cannabis zu erwerben. Auch ein paar Pflanzen soll jeder Erwachsene anbauen dürfen, die genauen Regelungen sind jedoch bis jetzt noch nicht ausgearbeitet und daher noch nicht fix. Durch die Legalisierung und Regulierung des Cannabis Marktes soll einerseits medizinischen Konsumenten ein Zugang zu hochqualitativen Medikamenten erleichtert und andererseits die illegale Versorgung über den Schwarzmarkt ausgetrocknet werden. Die Einnahmen aus den Steuern des Cannabis-Verkaufs sollen, wie auch in Kanada, der Suchtprävention und sozialen Programmen zufließen.

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11/03/2023

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Heut geht's nach Mexiko, wo es Cannabis-technisch gerade mehr als nur brodelt. Wir haben bereits erwähnt, dass das Verfassungsgericht eine richtungsweisende Rolle bei der Legalisierung spielen kann, und genau das ist in Mexiko geschehen. Vor einigen Jahren gab es einen Entscheid, der feststellt, dass das Cannabisverbot für Konsumenten verfassungswidrig ist. Privatpersonen ist der Anbau, Besitz und Konsum im Rahmen ihres Rechts auf Privatsphäre gestattet.
In zwei Fällen wurde festgestellt, dass "volljährige Personen das Recht haben, ohne Einmischung zu entscheiden, welche Art von Freizeitaktivitäten sie ausüben und alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen wollen, um diese Entscheidung zu treffen". Drei weitere, ähnliche Entscheide führten dazu, dass die Regierung nun innerhalb von 1 Jahr ein Gesetz zur Legalisierung und Regulierung auf den Weg bringen MUSS. Ironischerweise wurde das gesetzte Datum, an dem spätestens ein Gesetz vorliegen müsste, MEHRFACH ÜBERSCHRITTEN.
Schon bald wird Mexiko sich der wachsenden Liste an Ländern, in denen Cannabis legal und reguliert gehandelt wird, anschließen. Gerade das Land, das für seine Drogenkriminalität weltweit bekannt ist und in dem Kartelle viel zu viel Macht und Einfluss haben, denkt nun um und legalisiert Cannabis. Das sollte Zeichen genug sein, dass es nun an der Zeit ist, der Prohibition den Rücken zu kehren und der Legalisierung eine Chance zu geben.

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10/03/2023

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Vor über einem Jahr hat das Verfassungsgericht Südafrikas den Konsum von Cannabis legalisiert! Allen Erwachsenen ist es seither erlaubt, „Dagga“ (so wird Cannabis in Südafrika genannt) in privaten Bereichen zu konsumieren.
Der Hintergrund der Verfassungsgerichtsentscheidung war eine Verhandlung gegen 3 Konsumenten, denen eine Strafprozess bevorstand, da sie beim unerlaubten Konsum von Cannabis erwischt worden waren. Diese Konsumenten hatten jedoch auf ihr Recht auf Besitz kleiner Mengen für den Eigengebrauch bestanden und ihren Fall an das Verfassungsgericht weitergeleitet, da sie in dem Konsumverbot ein Eindringen in ihre Privatsphäre sahen, die sie als unrechtmäßig erachteten. Das Verfassungsgericht gab ihnen Recht und legalisierte mit seinem Urteil den Konsum von Cannabis für Erwachsene in Privatbereichen.
Verkauf und Herstellung bleiben jedoch weiterhin illegal, aber der Richter Deputy Chief Justice Raymond Zondo sagte in seiner Stellungnahme, dass ein Erwachsener, der in einem privaten, nicht-öffentlichen Bereich Cannabis besitzt und konsumiert, keine Strafen mehr zu fürchten habe. Der Konsum der Pflanze in der Öffentlichkeit bleibt jedoch ebenfalls illegal.
Die Kehrseite der Medaille ist leider, dass Südafrika noch kein Gesetz auf den Weg gebracht hat, um Cannabis zu regulieren. Dadurch kommt es immer noch zu denselben Problemen, wie vor dem Verfassungsgerichtsentscheid. Polizisten haben letztendlich das letzte Wort und viele von ihnen wissen nicht einmal, wie sie den Entscheid auslegen sollen. Was ist eine geringe Menge für den Eigenbedarf? Als was zählt das Teilen eines Joints? Alles offene Fragen, die zu Problemen führen.

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06/03/2023

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In dem kleinen, unscheinbaren ex-kommunistische Land Georgien gab es einen bedeutenden Verfassungsgerichtsentscheid, wie auch in Südafrika und Mexiko, der den Cannabiskonsum für private Zwecke entkriminalisierte!
Wie auch in den anderen Ländern, in denen so ein Entscheid die legale Situation von Cannabis quasi über Nacht änderte, war auch in Georgien eine Klage beim Verfassungsgerichtshof eingereicht worden.
In dieser Klage hieß es, dass die Bestrafung des Konsums von Cannabis verfassungswidrig sei, weil man nur sich selbst und keine Dritten gefährden würde. Das Verfassungsgericht kam zum gleichen Schluss und urteilte, dass der Konsum von Cannabis nicht länger bestraft werden dürfe.
Es ist wichtig anzumerken, dass hier wirklich NUR der Konsum von Cannabis legalisiert wurde. Der Anbau, Besitz und Verkauf von Cannabis ist weiterhin eine Straftat. Wenige Monate nach dem Entscheid gab es jedoch einen Entschluss im Parlament, der diese neugewonnene Freiheit direkt wieder beschnitt:
Seitdem dürfen nur Personen über 21 Jahren Cannabis straffrei konsumieren. Personen unter 21 müssen, wenn sie erwischt werden, Strafe zahlen. Doch auch der Konsum außerhalb des eigenen Hauses, in Gegenwart von Kindern oder in der Öffentlichkeit wird seither mit einer Geldstrafe geahndet. Auch der Kauf und Besitz von Cannabis wird nun mit Geldstrafen von 500 $ (1. Verstoß) bis 1500 $ (ab dem 2. Vergehen) gestraft.

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04/03/2023

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Ein Cannabis Social Club ist für die Cannabisversorgung der Mitglieder_innen in Spanien zuständig.
Der Cannabis Social Club ist wie ein Verein aufgebaut, in dem die Mitglieder einen Mitgliedsbeitrag zahlen, durch den sie Zugang zum Club haben und die Räumlichkeiten des Vereins nutzen können. Der Club organisiert dann den Anbau und die Weiterverarbeitung des Cannabis für alle seine Mitglieder, welche dieses dann im CSC erwerben und konsumieren können.
Die Organisation ENCOD (eine NGO, die sich für gerechte Drogengesetze einsetzt) hat ein Regelwerk für Cannabis Social Clubs erstellt, Ziel der CSCs soll es sein, zu agieren, ohne dabei eine Gewinnabsicht zu haben.

Die Kosten die für den Anbau, das Trimmen der Blüten und die Weiterverarbeitung sollen gleichmäßig auf alle verteilt sein, wodurch eine kostengünstige Versorgung garantiert wird. Sollte jemand finanziell nicht in der Lage sein für die Blüten zu zahlen, soll es auch für sie möglich sein, durch Mitarbeit beim Anbau ihren Anteil zu bekommen. Leider funktioniert dieses System momentan in Spanien nur theoretisch, und es ist oft sehr weit vom Non-Profit Gedanken der Gründer entfernt.
Aber welche Vorteile bringt ein CSC mit sich? Abgesehen von dem Sicherheitsaspekt, die der Anbau mit sich bringt, wirken sich CSCs auch auf den Schwarzmarkt aus und bieten Konsument_innen so eine Möglichkeit, in einer sicheren Umgebung ihr Cannabis zu konsumieren. Die Produkte sind normalerweise von höherer Qualität, da die CSC Besitzer auf jahrelange Kundschaft bauen. Auch der Jugendschutzaspekt darf nicht vernachlässigt werden, da CSCs prinzipiell erst ab 18 Jahren zugänglich sind.
Diese Abgabestellen befinden sich vor allem in Spanien, seit Kurzem auch in Uruguay, und sie sind rechtlich durch eine Entkriminalisierung des privaten Anbaus möglich.

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03/03/2023

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Neben den Cannabis Social Clubs in Spanien und den Coffeeshops in Amsterdam gibt es noch ein weiteres Abgabensystem, in dem Cannabis legal erworben werden kann: Die sogenannten "Dispensaries", was auf deutsch so viel wie "Abgabestelle" bedeutet.
In einigen Staaten der USA, in denen Cannabis bereits legalisiert wurde, ist dieses System im Einsatz und funktioniert wunderbar. Es handelt sich bei diesen Dispensaries um legale Shops, in denen Cannabisprodukten an alle über 21 Jahren verkauft werden dürfen. Der legale Markt bietet hier Getränke mit THC, Hasch, Konzentrate und natürlich verschiedene Cannabisblüten in jeder nur erdenklichen Geschmacksrichtung.
Das Alter wird hier sehr streng kontrolliert und es gibt keine Möglichkeit, ohne einen gültigen Ausweis einzukaufen - dies stellt einen funktionierenden Jugendschutz sicher. Die Steuern, die auf Cannabis erhoben werden, kommen dem Staat zu Gute und werden oft direkt in Aufklärungsprogramme investiert oder für soziale Zwecke verwendet.

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02/03/2023

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Heute geht es ins Land der Reggae-Musik, Rastafari und Dreadlocks: Jamaika.
Der Inselstaat ist nämlich in Sachen Cannabis wirklich ein außergewöhnliches Fleckchen Erde. Da es von Meer umringt ist, kann man in diesem tropischen Paradies ohne weiteres genüsslich Baden gehen und Strandurlaub machen, doch auch die vorherrschende Kultur ist sehr einzigartig. Denn in Jamaika hat Cannabis eine besondere Stellung in der Gesellschaft. Ein großer Teil der Bevölkerung konsumiert Cannabis und innerhalb der Rastafari-Bewegung gilt Cannabis als heiliges Sakrament.
Kein Wunder also, dass Cannabis auch gesetzlich Recht locker gesehen wird. Der Besitz von bis zu zwei Unzen (~56g) ist entkriminalisiert, wenn man mit mehr erwischt wird, gibt es lediglich eine Geldstrafe. Der Handel mit Cannabis ist zwar gesetzlich verboten, jedoch hat die Regierung Lizenzen für den Anbau vergeben und mittlerweile gibt es auch einige Dispensaries, in denen Cannabis für medizinische Zwecke gekauft werden kann. Der Schwarzmarkt für Cannabis blüht ebenfalls und macht Jamaika so zu einem sehr attraktiven Ziel für Touristen aus allen Ländern. Der Konsum ist im Privaten gestattet, in der Öffentlichkeit gilt Rauchverbot. Wird dieses gebrochen, gibt es eine Geldstrafe, die jedoch mehr als nur fair ist: ca. 2,5€. (Stand 2019)

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01/03/2023

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Heute reden wir über Coffeeshops!
In den Niederlanden wurde in den 1970er Jahren eine richtungsweisende Entscheidung vonseiten der Polizei getroffen. Sie beschlossen, Cannabis und andere weiche Drogen nicht mehr als Priorität anzuerkennen und dadurch nicht mehr zu verfolgen. Das Ergebnis sind die Coffeeshops, wie sie auch heute noch existieren.
Das Prinzip ist simpel: Jeder Besucher darf in diesen Shops neben feinen Tees und Kaffee auch bis zu 5 Gramm Cannabis pro Tag kaufen. Das Angebot reicht von Cannabisblüten über Haschisch zu Edibles. Konzentrate zählen zu den harten Drogen und dürfen nicht verkauft werden. Konsumenten weltweit erfreuen sich an dieser Regelung, da sie unbehelligt konsumieren können.
Doch für die Coffeshopbesitzer ist es ein risikoreiches Geschäft. Die 500 Gramm, die maximal in einem Shop gelagert werden dürfen, reichen bestenfalls für das Vormittagsgeschäft, was dazu führt, dass sämtliches Cannabis, dass über die Theke "legal" verkauft wird, illegal über die Hintertür angekauft werden muss. Da auch Anbau und Verkauf von Growequipment in den Niederlanden unter Strafe stehen, ist der gesamte Markt immer noch als illegal zu betrachten.

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