Alte Schmiede Literatur

Alte Schmiede Literatur Herzlich willkommen! Einlass 30 Min. vor Veranstaltungsbeginn (freie Platzwahl, freier Eintritt) von 14.00–18.00 geöffnet. https://www.alte-schmiede.at/

Das Literarische Quartier wurde auf Initiative der Stadt Wien im Jahre 1975 gegründet. Das Literaturprogramm der Alten Schmiede nimmt sich der Förderung der Arbeit zeitgenössischer österreichischer Autor*innen in Form von öffentlichen Veranstaltungen an. Dabei ist das Programm ästhetischer wie thematischer Vielfalt verpflichtet und bedient sich diverser Veranstaltungformate, die einer literaturint

eressierten Öffentlichkeit ein breites Spektrum literarischen Schaffens zugänglich machen. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen in der Alten Schmiede ist frei. Die Galerie der Literaturzeitschriften, ein frei zugänglicher Leseraum, der einen Überblick über aktuelle Ausgaben österreichischer und internationaler Literatur- und Kulturzeitschriften bietet, ist derzeit Mo.–Fr. Darüber hinaus richten sich die Öffnungszeiten nach dem Veranstaltungsprogramm – zu finden auf unserer Homepage.

Dienstag, 2. JuniRetrogranden aufgefrischt102. Autor*innenprojekt19:00Gerald Bisingeraufgefrischt vonMichael Hammerschmi...
02/06/2026

Dienstag, 2. Juni
Retrogranden aufgefrischt
102. Autor*innenprojekt
19:00

Gerald Bisinger
aufgefrischt von
Michael Hammerschmid
Lorena Pircher
Fritz Widhalm

Markus Köhle KONZEPT, MODERATION

Der Dichter Gerald Bisinger (1936–1999) prägte als Übersetzer, Zeitschriftenredakteur, Herausgeber und Förderer von Kolleg*innen über Jahrzehnte das literarische Leben. Als Lyriker bannte er Alltägliches in strenge Form. Wenn es Kaffeehausliteratur gibt, dann war Gerald Bisinger ein Gasthausliterat, der sich im Referenzraum der lateinischen Dichtung eingerichtet hatte und stets die großen Entitäten Raum, Zeit und Ich verhandelte.
Markus Köhles Autorenprojekt Retrogranden aufgefrischt lädt zur Neu- und Wiederlektüre österreichischer Dichter*innen des 20. und 21. Jahrhunderts ein.
M. Köhle

Michael Hammerschmid, *1972. Gedichte, Lieder, Hörspiele, Essays; zuletzt: was keiner kapiert (2024).

Lorena Pircher, *1994, Autorin, Lehrerin, Buchhändlerin. Zuletzt: eure stimmen - eure sprachen (2024).

Fritz Widhalm, *1956; Autor, Comiczeichner, Videokünstler. Zuletzt u.a.: manchmal ist es aufregend, zu aufregend sogar. Des Verwicklungsromans vierzehnter Teil (mit Ilse Kilic, 2025).

Markus Köhle, *1975; Autor, Slam-Poet, Redakteur der Zeitschrift DUM. Zuletzt: Land der Zäune (2025).

01/06/2026
Montag, 1. JuniHerbert J. Wimmer: LOB DER STADT – II143. AUTOR*INNENPROJEKT2. Abend:IM FLUSS DER MEDIEN19:00UNBEFANGEN U...
01/06/2026

Montag, 1. Juni
Herbert J. Wimmer: LOB DER STADT – II
143. AUTOR*INNENPROJEKT

2. Abend:
IM FLUSS DER MEDIEN

19:00
UNBEFANGEN URBAN
Herbert J. Wimmer
liest und kommentiert
Waltraud Seidlhofer
Singapur oder Der Lauf der Dinge
stille flaneure
Klever Verlag, 2012 und 2025

20:15
DAILY NOIR / SCHWARZE SCHNITTE
Herbert J. Wimmer &
Thomas Ballhausen
Film/Text-Gespräch

»wahrnehmung und schreibbewegung fliessen ineinander und STADT wird sichtbar – sinnlich konkret, konstruktiv, text-raum-zeit-kontinuierlich, wie ein augenblick im sog des zeitpfeils«, schreibt Herbert J. Wimmer zum Werk von Waltraud Seidlhofer. Ästhetischen Verbindungspunkten zwischen ihrem und dem eigenen Schreiben geht Herbert J. Wimmer in seiner kommentierten Lesung nach. Begleitend zeigt er seine Fotoarbeiten URBAN MOMENTS.
Das Gespräch mit Thomas Ballhausen erkundet entlang von Herbert J. Wimmers TOTE IM TEXT (2016) und UNSICHTBARE FILME – EIN RELATIVER ROMAN (1997) inhaltliche und strukturelle Filmreferenzen in dessen Werk. Dazu werden Filmstills projiziert.

Herbert J. Wimmer, *1951; Gedichte, Prosa, Hörstücke, literatur- und filmkritische Schriften, bildnerische Arbeiten, Performances, Gemeinschaftsprojekte u.a. mit Marion Steinfellner, Michael Fischer, Nika Pfeifer. Mehrere Autorenprojekte in der Alten Schmiede, u.a. dokumentiert im Buch: strukturen erzählen. Die Moderne der Texte (1996). Zur enzyklopädie des augenblicks zählt Herbert J. Wimmer: innere stadt: roman (entstanden zwischen 1973 bis 1985/87, erstpubliziert 1991); das offene schloss. ambivalenzroman (1997); auto stop. tempotexte (1998); der zeitpfeil. roman (2003); kühlzack und flexer. aggregatroman (2009); membran roman (2013); tote im text. thriller (2016); interfer. blaunsteinerbuch (2018); klärwerk. rezyklopädie der gegenwart (2020); schon wieder noch nie. romanevolution (2025).

Waltraud Seidlhofer, *1939, lebt in OÖ. Prosa, Lyrik – zuletzt u.a.: wie ein fliessen die stadt (2019).

Thomas Ballhausen, *1975; Autor, Kulturphilosoph; Leitung Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst/Univ. Salzburg & Mozarteum Salzburg.

Die Woche in der Alten Schmiede ✨
31/05/2026

Die Woche in der Alten Schmiede ✨

RETROGRANDEN AUFGEFRISCHTDichter*innen des 20./21. Jahrhunderts neu entdeckenein Autor*innenprojekt von Markus Köhle📆Di,...
30/05/2026

RETROGRANDEN AUFGEFRISCHT
Dichter*innen des 20./21. Jahrhunderts neu entdecken
ein Autor*innenprojekt von Markus Köhle

📆Di, 2.6.2026
über Gerald Bisinger:
Fritz Widhalm, Michael Hammerschmid, Lorena Pircher

📆Mo, 28.9.2026
über Barbara Frischmuth:
Anna Babka, Elisabeth Klar, Lia Hartl

📆Mo, 14.12.2026
über Ludwig Fels:
Jan Koneffke, Lukas Meschik, Eva Schörkhuber

📆Di, 2.2.2027
über Christine Nöstlinger:
Stefan Kutzenberger, Petra Piuk, Richard Weihs

Markus Köhle
Konzept, Moderation

BEGINN 19 UHR | EINTRITT FREI
Mehr Infos unter: www.alte-schmiede.at

Retrogranden aufgefrischtDichter*innen des 20./21. Jahrhunderts neu entdecken - Ein Autor*innenprojekt von Markus Köhle....
28/05/2026

Retrogranden aufgefrischt
Dichter*innen des 20./21. Jahrhunderts neu entdecken - Ein Autor*innenprojekt von Markus Köhle.

nächster Termin:
📅 Dienstag, 2.6.2026
Michael Hammerschmid, Lorena Pircher & Fritz Widhalm über Gerald Bisinger

Mehr Infos: https://t1p.de/ja7nv

Donnerstag, 28. MaiTrojanow trifft …96. AUTOR*INNENPROJEKT20:00Jehona KicajëRoman. Wallstein VerlagIlija Trojanow KONZEP...
28/05/2026

Donnerstag, 28. Mai
Trojanow trifft …
96. AUTOR*INNENPROJEKT
20:00

Jehona Kicaj
ë
Roman. Wallstein Verlag

Ilija Trojanow KONZEPT, MODERATION

Der titelgebende Buchstabe ë wird im Albanischen nicht ausgesprochen. Jehona Kicajs Protagonistin flüchtete als Kind mit der Familie aus dem Kosovo nach Deutschland und gelangte so aus einer Form der Sprachlosigkeit in eine andere. Da wie dort erfährt sie, wie die eigene Sprache zur Gefahr werden kann. In Deutschland ist sie mit Fremdzuschreibungen und Ausgrenzung konfrontiert und lebt in der Ungewissheit über den Verbleib zurückgebliebener Familienmitglieder. Mit ë vergegenwärtigt Jehona Kicaj eine in der deutschsprachigen Öffentlichkeit wenig thematisierte Kriegserfahrung.

Jehona Kicaj, *1991 in Kosovo, aufgewachsen in Göttingen. Zuletzt: Und so blieb man eben für immer. Gastarbeiter:innen und ihre Kinder (Hg. mit Carl Philipp Roth, 2023). ë ist ihr literarisches Debüt.

Ilija Trojanow, *1965; Romancier, Übersetzer; politische Sachbücher. Zuletzt u.a. der Roman Tausend und ein Morgen (2023).

Donnerstag, 28. MaiDichterin liest Dichterin: Barbara Juch über Tove Ditlevsen18:00Barbara Juchüber die Lyrik vonTove Di...
28/05/2026

Donnerstag, 28. Mai
Dichterin liest Dichterin: Barbara Juch über Tove Ditlevsen
18:00

Barbara Juch
über die Lyrik von
Tove Ditlevsen

»Tove Ditlevsen (1917–1976), dank ihrer Kopenhagen-Trilogie Kindheit – Jugend – Abhängigkeit als Prosaautorin bekannt, veröffentlichte außerdem acht Lyrikbände und verstand sich selbst zuallererst als Dichterin. Die Sprache des Frühwerks ist verspielt und stark rhythmisiert, im Spätwerk präzise, störrisch und karg. In ihrer Dichtung zeigt sich Ditlevsen als kompromisslose und humorvolle Beobachterin ihres Lebens als berüchtigte Schriftstellerin aus einer Kopenhagener Arbeiterfamilie ebenso wie ihrer Erfahrungen aus mehreren Ehen.« (B. Juch)
Barbara Juch beschreibt Tove Ditlevsen als Dichterin, »die auf die Schliche ihrer inneren Wahrheit gekommen ist«, und wird ihr an diesem Abend »in Schleichwegen der Gegenwart« folgen.

Barbara Juch, *1988; Autorin, Theatermacherin. Zuletzt: Essay Moving Walkway, Motion Blur in Triëdere (2026).

26/05/2026
Dienstag, 26. MaiHerbert J. Wimmer: LOB DER STADT – I143. AUTOR*INNENPROJEKT1. Abend:ZEITPFEIL ET CETERA19:00Thomas Eder...
26/05/2026

Dienstag, 26. Mai
Herbert J. Wimmer: LOB DER STADT – I
143. AUTOR*INNENPROJEKT

1. Abend:
ZEITPFEIL ET CETERA

19:00
Thomas Eder
ZEITPFEIL. ROMAN innerhalb der ROMANARTIGKEITEN
Impulsvortrag

Nika Pfeifer &
Herbert J. Wimmer
WECHSELWERKEN
Text-Dialog

20:00
Lydia Mischkulnig
Werkgespräch mit
Herbert J. Wimmer

Herbert J. Wimmers ENZYKLOPÄDIE DES AUGENBLICKS ist eine seit 1991 anwachsende Reihe von Prosa-Veröffentlichungen, die konzeptuell eigenständig sind, jedoch verbunden durch eine Poetik der »OFFENEN FORMEN«, der sprachlichen (Re-)Konstruktion von Präsenz, der Kartografierung innerer und räumlicher Situationen.
Anhand von Lesungen aus dem ersten Enzyklopädie-Eintrag INNERE STADT: ROMAN und dem – vorläufig – letzten LOB DER STADT (Romanmanuskript) erkunden Herbert J. Wimmer und Nika Pfeifer in Text-Dialog und Gespräch, »wie STADT als textbau/textagglomeration der menschlichen beziehungen und verkehrsweisen lesbar wird«. Anschließend spricht Lydia Mischkulnig mit Herbert J. Wimmer entlang von Lesungspassagen aus seiner neueren Prosa über Konstellationen von Werk und Leben.

Adresse

Schönlaterngasse 9
Wien
1010

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00

Telefon

+43 1 512 83 29

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