Alte Schmiede Literatur

Alte Schmiede Literatur Herzlich willkommen! Einlass 30 Min. vor Veranstaltungsbeginn (freie Platzwahl, freier Eintritt) von 14.00–18.00 geöffnet. https://www.alte-schmiede.at/

Das Literarische Quartier wurde auf Initiative der Stadt Wien im Jahre 1975 gegründet. Das Literaturprogramm der Alten Schmiede nimmt sich der Förderung der Arbeit zeitgenössischer österreichischer Autor*innen in Form von öffentlichen Veranstaltungen an. Dabei ist das Programm ästhetischer wie thematischer Vielfalt verpflichtet und bedient sich diverser Veranstaltungformate, die einer literaturinteressierten Öffentlichkeit ein breites Spektrum literarischen Schaffens zugänglich machen. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen in der Alten Schmiede ist frei. Die Galerie der Literaturzeitschriften, ein frei zugänglicher Leseraum, der einen Überblick über aktuelle Ausgaben österreichischer und internationaler Literatur- und Kulturzeitschriften bietet, ist derzeit Mo.–Fr. Darüber hinaus richten sich die Öffnungszeiten nach dem Veranstaltungsprogramm – zu finden auf unserer Homepage.

Dienstag, 15. September, 19.00Welt / Literatur124. AUTOR*INNENPROJEKTValeria GordeevDie Zikade entschlüpft ihrer goldglä...
15/09/2026

Dienstag, 15. September, 19.00
Welt / Literatur
124. AUTOR*INNENPROJEKT

Valeria Gordeev
Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle
Roman. S. Fischer Verlage
Angelika Reitzer MODERATION

Valeria Gordeev erzählt aus den wechselnden Perspektiven der Geschwister Konstanin und Lada, die den Kontakt zueinander verloren haben, aber beide von den transhumanistischen Ambitionen eines russischen Oligarchen in Bedrängnis gebracht werden. Der Bruder sitzt in einem unterirdischen Forschungslabor in Moskau fest, wo Lenins Leichnam konserviert wird, die Schwester hat in Berlin als Mieterin mit einer Wohnhaussanierung zu kämpfen.
Gordeev spielt mit der russischen und der deutschen Sprache und immer wieder auch mit dem Schriftbild, sie zitiert ausgiebig – von Wolfgang Koeppen bis zu Google-Rezensionen – und erweitert ihren monumental-mäandernden Roman einer Familie zwischen Kyjiw, Moskau und Berlin um Zeichnungen, Ikonographien, Memes.
A. Reitzer

Valeria Gordeev, *1986 in Tübingen, lebt in Berlin; Autorin, Illustratorin. Ingeborg-Bachmann-Preis 2023. Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle ist ihr erstes Buch.

Angelika Reitzer, *1971; Autorin, Filmemacherin. Zuletzt u.a.: Blauzeug. Gedichte (2025)

Die Alte Schmiede baut mit Beginn dieser Programmsaison ihr Angebot aus. Unser Gesprächsformat „Freitagsgespräche“ wird ...
14/09/2026

Die Alte Schmiede baut mit Beginn dieser Programmsaison ihr Angebot aus. Unser Gesprächsformat „Freitagsgespräche“ wird ab sofort um einen Podcast ergänzt. Der Podcast „Werkstattgespräch – der Podcast der Alten Schmiede“ bringt ab 14.9.2026 zumindest alle 14 Tage ein Gespräch zu Kunst und Gesellschaft. Walter Famler und Oliver Scheiber sind die Hosts. Unser Podcast soll das Literatur- und Musikprogramm der Alten Schmiede abrunden und vor allem allen jenen ein Angebot machen, die unterwegs in die Welt der Alten Schmiede eintauchen wollen.

Die erste Folge mit der Künstlerin Andrea Maria Dusl finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=z6kitkQKTLo

Den neuen Podcast gibt es natürlich auch im Abonnement auf spotify und youtube.

Montag, 14. September, 19:00Peter Henisch52. SAISONERÖFFNUNGPeter HenischMuttersuchenRoman. Residenz VerlagWalter Famler...
12/09/2026

Montag, 14. September, 19:00

Peter Henisch
52. SAISONERÖFFNUNG

Peter Henisch
Muttersuchen
Roman. Residenz Verlag

Walter Famler MODERATION

Nach der Auseinandersetzung mit der kleinen Figur des Vaters 1975 und jener mit der sehr kleinen Frauenfigur der Großmutter vierzig Jahre später knüpft Peter Henisch in Muttersuchen erneut an sein autobiographisches Erinnerungsprojekt an und rückt die Mutter Rosa in den Fokus seiner Betrachtung. Ausgehend von den letzten Kriegswirren und der Flucht der jungen Mutter zu Fuß mit ihrem Kleinkind rekonstruiert der Roman die Lebensgeschichte einer widerständigen und sich von ihrem aus dem Krieg heimgekehrten Mann emanzipierenden Frau – politische zeitgeschichtliche Reflexion und zärtliche Hommage gleichermaßen.

Peter Henisch, *1943; Autor, Musiker. Romane, Gedichtbände, Erzählungen, Hörspiele, Filmdrehbücher, Liedtexte, CD-Aufnahmen – zuletzt: Nichts als Himmel. Roman (2023). Siehe auch 28.9.

Der September in der Alten Schmiede – Woche für Woche ✨
07/09/2026

Der September in der Alten Schmiede – Woche für Woche ✨

📅 Die Alte Schmiede im September ✨Die 52. Saison eröffnet Peter Henisch am 14.9. mit seinem neuen Roman "Muttersuchen" (...
29/07/2026

📅 Die Alte Schmiede im September ✨

Die 52. Saison eröffnet Peter Henisch am 14.9. mit seinem neuen Roman "Muttersuchen" (Residenz Verlag).

Mehr Informationen zum Programm im Herbst finden Sie hier: https://alte-schmiede.at/

Mia Couto

zum Nachsehen: Sprache als Bad Bank und WährungDonnerstag, 2. Juli 2026144. AUTOR*INNENPROJEKTAnn CottenProjektkonzeptio...
27/07/2026

zum Nachsehen: Sprache als Bad Bank und Währung

Donnerstag, 2. Juli 2026
144. AUTOR*INNENPROJEKT

Ann Cotten
Projektkonzeption, Moderation

Sandro Huber
Ilse Kilic
Kai Pohl
Kristin Schulz
Raik Stolzenberg
(Lesungen, Gespräch zur literarischen Designpolitik)

Das Symposium ORDNUNG UND EFFIZIENZ (2.–4.7.) befasst sich mit praktizierten Avantgarden und ihrer theoretischen Erfassung: »Wogegen richtet sich eine Avantgarde? Das Ende des Kalten Krieges versetzte die Schreibenden der eigenen Freiheit, die sich ›herausgenommen werden muss‹ (Bert Papenfuß), in eine gemeinsame Posthistoire – und auch sie wird momentan Historie. Zeit für eine Reflexion, um Taktiken gegen die Vereinzelung in der Diktatur des Markts ebenso wie gegen die Fürsorge einer unzeitgemäßen Bevormundung abzugleichen, damit ästhetische Codes auf ihre Resilienz geprüft werden können.« (A. Cotten)
Dem Auftakt in der Alten Schmiede folgen eine Abendveranstaltung am 3.7. (Einbaumöbel, IX., Stadtbahnbogen 97) und ein ganztägiges Symposium am 4.7. (»Assoziation zum Blauen Laub«, III., Dannebergplatz 11).

Ann Cotten, *1982; Mithg. der Zeitschrift Triëdere für Literatur und Theorie; PhD-Projekt »Misuseability. Vorarbeiten zu einer Ästhetik, die auch für Nichtmenschen funktioniert«. Zuletzt u.a.: Poller. Idyllen (2026).

Sandro Huber, *1997; Autor, 2022-2025 Mitherausgeber von Triedere - Zeitschrift für Theorie, Literatur und Kunst. Gedichte, Prosa, Übersetzungen u.a. in kolik, manuskripte, die horen.

Ilse Kilic, *1958; Prosa, Lyrik, Songs, Zeichnungen, Filme; Zeitschriftenherausgeberin und Verlegerin gem. mit Fritz Widhalm. Zuletzt (u.a.): Alter Ego. Mutprobe mit Zugaben (2025).

Kai Pohl, *1964 in Wittenburg, lernte Zerspanungsfacharbeiter und arbeitete unter anderem als Heizer, Kraftfahrer, Bühnenmaler und Regieassistent, bevor er von 1996 bis 2000 ein Studium Kommunikationsdesign an der FHTW Berlin absolvierte. 2006 gründeten Kai Pohl und Alexander Krohn den Verlag Epidemie der Künste. Pohl ist Herausgeber der Literaturzeitschrift floppy myriapoda sowie zahlreicher Lyrik-Anthologien wie z.B. der Reihe Schock Edition, Redaktionsmitglied der Zeitschrift Abwärts! und als Grafikdesigner tätig. Zuletzt erschien Sterne über Astrachan. 100 Gedichte im Autumnus Verlag.
Eine Cut-up-Rundschau gegenwärtiger Lyrikproduktion lieferten Kai Pohl, Kristin Schulz, Clemens Schittko und Katja Horn mit dem Buch Fünfzigtausend Anschläge. Schwarzbuch der Lyrik (Berlin: Distillery Press 2016). Ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Gegenwartssprachanalyse leistete das immer wieder fortgesetzte kollektive Langgedicht Who's who. https://edk.pappelschnee.de/

Kristin Schulz *1975 in Jena, ist Literatur- und Theaterwissenschaftlerin, Übersetzerin und Produzentin von Primärliteratur. Sie promovierte zu Heiner Müller und ist mit für die Heiner Müller-Werkausgabe, die Edition MÜLLER MP3. Tondokumente 1972–1995 und die Herausgabe mehrerer Texte von und über Thomas Brasch verantwortlich. Sie schreibt für Bühne und Komposition, Kinderbücher, Prosa und Lyrik.

https://www.youtube.com/watch?v=-Pxs8WP3RFg

Donnerstag, 2. Juli 2026Sprache als Bad Bank und Währung144. AUTO...

zum Nachsehen: Karl-Markus Gauß "Die Liebe kommt immer zu spätDrei Reisen." Zsolnay VerlagJohanna Öttl MODERATIONDas Rei...
21/07/2026

zum Nachsehen:

Karl-Markus Gauß "Die Liebe kommt immer zu spät
Drei Reisen." Zsolnay Verlag
Johanna Öttl
MODERATION

Das Reisen als Spurensuche, der nachträgliche Besuch als ›rechtzeitiges Zuspätkommen‹ sind Elemente eines literarischen Kartografierens im Werk von Karl-Markus Gauß. In Die Liebe kommt immer zu spät führt uns der Autor nach Bosnien zu Dževad Karahasan, auf den Spuren einer Anwältin und einer Schriftstellerin nach Slowenien und schließlich in die Obersteiermark; dass das Fremde und die Ränder auch im vermeintlich Vertrauten zu finden sind, zeigen Karl-Markus Gauß' Essays und Bücher dort, wo sie von unserer nächsten Umgebung handeln.

Karl-Markus Gauß, *1954. Autor, Publizist, 1991–2022 Hg. der Zeitschrift Literatur und Kritik. Zuletzt u.a.: Gedankenspiele über die Geselligkeit (2025).

Montag, 29. JuniKarl-Markus Gauß19:00Karl-Markus Gauß "Die Lieb...

Adresse

Schönlaterngasse 9
Wien
1010

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00

Telefon

+43 1 512 83 29

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