Mühlstein Rallye

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Mühlstein Rallye Rallye am 07./08. August 2026 im Raum Schwertberg, Perg, Arbing, Mitterkirchen - unteres Mühlviertel - Donauregion

Es begann als Idee zum 10-jährigen Jubiläum des Rallye Club Perg im Jahr 2016. Da die Rückkehr des Rallye Sport ins Untere Mühlviertel von Fahrern und Fans derartig gut angenommen wurde, entschied man sich die Veranstaltung Perger Mühlstein Rallye regelmäßig auszutragen.

🏁🇦🇹 ReparaturarbeitenWenn ein Anrainer um einen Cutschutz für seine Einfahrt bittet, dieser aber von den Teilnehmern ver...
30/08/2026

🏁🇦🇹 Reparaturarbeiten

Wenn ein Anrainer um einen Cutschutz für seine Einfahrt bittet, dieser aber von den Teilnehmern verschoben wird, legen wir auch mal selbst Hand an um das mit Asphaltbruch und Rüttelplatte wieder in Ordnung zu bringen.
Danke Berthold Berger und Martin Pammer für euren Einsatz!

🏁🇦🇹 ARC steht vor spannendem Duell um die Clubmeisterschaft 😎Bei der SG Toolbox Mühlstein Rallye powered by Baumentor ko...
10/08/2026

🏁🇦🇹 ARC steht vor spannendem Duell um die Clubmeisterschaft 😎

Bei der SG Toolbox Mühlstein Rallye powered by Baumentor konnte Gerolf Schuller mit dem Sieg seinen Rückstand auf Hans Georg Lindner verringern. Die Austrian Rallye Challenge spitzt sich zu: Ein knappes Duell um die Clubmeisterschaft bahnt sich an.

Die SG Toolbox Mühlstein Rallye powered by Baumentor war die sechste von insgesamt neun Rallyes im Kalender der Austrian Rallye Challenge und nach der ARC Rallye Triestingtal die zweite von vier alleinigen ARC-Rallyes. Die Rallye rund um das oberösterreichische Schwertberg feierte nach der letzten Ausgabe 2024 nun ein großartiges Comeback die Veranstalter sprachen von „so vielen Zuschauern wie noch nie bei dieser Rallye“, die Stimmung war ausgesprochen freundlich bei angenehm sommerlichen Temperaturen…

Schon am Abend zuvor wurde ein Shakedown abgehalten. Dabei gab es in Mitterkirchen eine „Sprung Challenge“ - dort wurde nicht der weiteste, sondern der schönste Sprung von einer Fachjury prämiert. Gewonnen hat dabei das ARC-Team von Tobias Reischer und Tina Garherr im bekannten schwarz-gelben Volvo. Für den jungen Fahrschullehrer Tobias Reischer läuft es derzeit prächtig - denn eben erst hat die „Kronen Zeitung“ von der Aktion „No Roadrunning“ berichtet, mit der Reischer junge Menschen von der öffentlichen Straße auf abgesperrte Renn- und Rallye-Strecken holen möchte.

Spannender Kampf um den ARC-Sieg

Am Samstag wurden schließlich die sieben Sonderprüfungen der SG Toolbox Mühlstein Rallye powered by Baumentor in Angriff genommen. Zunächst wurden Prüfungen zwischen 7,5 und 9,2 Kilometern Länge absolviert. Am Schluss stand zweimal der satte 22,5 Kilometer lange Rundkurs Tragwein-Schwertberg auf dem Programm. Eine echte Challenge - ganz so, wie es sich Rallyeteams wünschen…

In der für die Clubmeisterschaft herangezogenen Gruppe ARC hat zunächst der junge Jan Dolzer mit seiner Copilotin Victoria Praschinger das Zepter übernommen - im Subaru WRX STI R4 eröffneten die beiden mit einer Bestzeit.

Auf SP2 waren Rene Kiehtreiber und Christian Eisenmagen im Mitsubishi Lancer Evo VI die Schnellsten. Die Niederösterreicher hatten bereits eine Odyssee hinter sich, wie Rene erzählt: „Auf der ersten Prüfung haben wir uns in der vierten oder fünften Kurve wie einige andere auch in einem Cut Schäden zugezogen, die wir danach provisorisch reparieren konnten. Daher kamen wir auch zu spät zum Start der SP2, die wir aber noch fahren durften - ich wusste gar nicht, dass wir da so schnell unterwegs waren. Danach kamen wir aber zu spät ins Regrouping, sodass wir die Rallye nur noch unter Rallye4you, also ohne Zeitnahme fortsetzen konnten. Da hatten wir aber trotzdem unseren Spaß und konnten auch den Fans an der Strecke eine Freude bereiten.“

Auf SP3 konnten Gerolf Schuller und Kathrin Redlingshofer-Milev, ebenfalls auf einem Evo VI die schnellste Zeit in den Asphalt brennen. Jan Dolzer konnte jedoch sowohl auf SP2 als auch auf SP3 mit der zweitschnellsten Zeit die Führung in der ARC behaupten.

Erst auf SP4 konnte Schuller mit einer neuerlichen Bestzeit Dolzer die Führung entreissen. Schuller konnte am Nachmittag sowohl auf SP5 als auch auf SP6 (der erste lange Rundkurs) weitere Bestzeiten markieren. Dass auf dem finalen zweiten Rundkurs Johann Georg Lindner um drei Sekunden schneller war, hatte keinen Einfluss mehr auf den ARC-Sieg von Gerolf Schuller und Kathrin Redlingshofer-Milev - Lindner konnte jedoch noch an Jan Dolzer vorbeiziehen und Platz zwei belegen.

Dolzer, der die Rallye schlussendlich auf Platz drei der ARC beenden konnte, erklärt dazu: „Wir hatten auf der vorletzten SP Probleme mit dem Benzindruck. Aber wir sind froh, dass diesmal beide Subaru von Magnus Racing ins Ziel kamen - unserer und der von Robert Zitta.“

Gerolf Schuller siegt - Showdown mit Lindner bahnt sich an

Mit dem ARC-Sieg hat Gerolf Schuller nach dem ersten „Ringerl“ gar nicht mehr gerechnet: „Auf den ersten beiden Sonderprüfungen haben wir viel Zeit verloren - da hatten wir nachlassende Bremsen. Da habe ich bereits gedacht, dass es gelaufen ist - aber wir konnten aufholen.“ Und zwar in einem rasanten Tempo - auf SP4 konnte Schuller sogar mit einer zehntschnellsten Gesamtzeit glänzen: „Da haben wir richtig Gas gegeben.“ Auf dem ersten Rundkurs konnte Schuller seinem Gegenspieler im Kampf um den ARC-Clubmeister zwölf Sekunden abknöpfen: „Die zwei Rundkurse am Schluss hatten es in sich. Da möchte ich unser Einsatzteam Sonnleitner Motorsport loben. Unser Auto ist standfest, es läuft seit Ewigkeiten perfekt wie ein Uhrwerk.“

Aber auch Hans Georg Lindner haben die langen Rundkurse bestens gemundet: „Auf so langen Sonderprüfungen kommst du so richtig ins Fahren. Die Mühlstein war eine schöne Rallye mit vielen Zuschauern. Auf dem ersten Rundkurs haben wir unseren Ford Es**rt RS 1600 nochmal richtig fliegen lassen, das hat viel ausgemacht. Da möchte ich die gute Arbeit meiner Copilotin Hermelinde Schütter bzw. Gina, wie sie von Freunden genannt wird, ausdrücklich loben.“

Im Kampf um die ARC-Clubmeisterschaft kommt es nun zu einem spannenden Showdown zwischen Tabellenleader Johann Georg Lindner und Gerolf Schuller. Mit seinem Mühlstein-Sieg konnte Schuller den Rückstand in der Tabelle reduzieren. Lindner hält bei 170,5 Punkten, Schuller hat 145,5 Zähler auf dem Konto. Schuller fehlen also nur noch 25 Punkte.

Und: Lindner wird bei der OBM Land der 1.000 Hügel Rallye nicht starten. Womit Schuller dort die Chance hat, die ARC-Führung aus dem Frühjahr zurückzuerobern. Auf jeden Fall kündigt sich für den Herbst ein spannendes und knappes Duell um die Clubmeisterschaft an.

ARC-Klassen - Ruiner siegt in der C2

In den einzelnen ARC-Klassen gab es folgende Top3 Platzierungen: Die C1 erging an Lindner vor Dolzer und Stefan Kaar. Die C2 konnte mit Harald Ruiner ein Urgestein der Rallye Challenge für sich entscheiden, dahinter landete Mika Wendl im BMW135i, der bei dieser Rallye mit seinem Piloten Bernhard Hengl die Plätze getauscht hatte, Platz drei erging an Michael Kroneder und Lena Vielkind auf einem Opel Corsa D OPC. Die C3 ging an Lindner, dahinter Jürgen und Franz Blei auf Opel Astra sowie Daniel Frühwirth und Karl-Johann Reitmaier auf Mitsubishi C**t Ralliart. In der C4 kam nur Jungpilot Marcel Kiesenhofer ins Ziel, navigiert von Tanja Pötscher im Suzuki Swift Sport.

In den Klassen-Tabellen führen nun in der C1 Schuller, in der C2 Michael Kroneder, in der C3 Lindner und in der C4 weiterhin VW Käfer-Pilot Franz Zack, der diesmal nichts ins Ziel kam.

Bei den Junioren der ARC (JARC) führt Michael Kroneder mit 55 Punkten vor Jan Dolzer mit 49,5 sowie Tobias Reischer mit 23 Punkten.

ARCP: Tabellenspitze unverändert

In der ARCP für Proto- und Produktionsfahrzeuge hätte der zweitplatzierte Hermann Gassner senior an Tabellenleader Christoph Zellhofer vorbeiziehen können, da dieser in Schwertberg einen Rally2 pilotierte. Da jedoch Gassner seinen Start absagen musste, bleibt die Tabellenspitze unverändert: Zellhofer führt mit 134 vor Gassner mit 112 Punkten.

Den Sieg holte sich Max Zellhofer - der Vater von Christoph konnte seinen Sohn also würdig als „Proto-Dominator“ vertreten. Ohne einem Benzinproblem am Suzuki ZMX hätten Zellhofer und sein erfahrener Copilot Gerald Winter sogar das Gesamt-Podium stürmen können.

Auf Platz zwei landeten Markus Steinbock und Harald Bachmayer in ihrem Hyundai i20 R5 vor Gerold Neumayr, an dessen Seite kurzfristig Melanie Kalinke als Copilotin einsprang.

In der Tabelle konnten sich Eugen Friedl und Helmut Aigner mit ihrem fünften Platz im Ford Fiesta Proto auf Platz drei (85 Punkte) vor katapultieren, gefolgt von den erwähnten Steinbock/Bachmayer mit 77 Zählern.

Turbulente Rallye in der ART2

In der Austrian Rallye Trophy für moderne Fahrzeuge konnte in der ART1 (Allrad) Tabellenleader Peter Hopf mit einem weiteren Sieg (Co Stefan Heiland/Ford Fiesta Rally2) seinen Vorsprung auf bereits 98 Punkte erhöhen. Erschöpft aber zufrieden erklärte Hopf im Ziel: „Die Rundkurse waren fordernd. So viel heraus gecutteter Schotter - da musst du gut aufpassen.“

Freilich profitierte Hopf von einem Reifenschaden am Ford Fiesta Rally2 von Christoph Zellhofer, der bis dahin als Gesamt-Zweiter die ART1 anführte und sich in Folge mit Platz zwei der ART1 zufrieden geben musste.

In der ART2 für Moderne mit Zweiradantrieb ging es turbulent her. Zunächst übernahmen Thomas Regner und Nadine Kellner im Peugeot 208 Rally4 die Führung, ehe auf SP3 Lukas Dirnberger und Lukas Martinelli im Opel Corsa Rally4 das Zepter übernahmen.

Vor dem ersten Rundkurs führte Dirnberger vor Regner, gefolgt von Max und Ben Maier (Peugeot) sowie Claudia Maier und Angelika Letz im Opel.

Doch dann überschlugen sich die Ereignisse: Thomas Regner legte seinen Peugeot auf die Seite, er schilderte die dramatischen Szenen: „Unser Auto lag mitten auf der Straße und ich lag mit meiner Seite unten, mit Blick auf die Fahrbahn - das war schon ein banger Moment. Doch es wurde umgehend die Prüfung gestoppt und die nachkommenden Fahrzeuge wurden rechtzeitig eingebremst. Man hat uns dann geholfen, das Auto wieder auf die Räder zu stellen und wir konnten noch ins Regrouping fahren.“ Tapfer schleppten Thomas Regner und Nadine Kellner ihr verbeultes Auto in das Regrouping und weiter ins Service. Regner: „Währenddessen haben unsere Mechaniker vom Kellner & Maier Racing Team bereits alles für die Reparaturarbeiten vorbereitet - doch dort stellte sich heraus, dass ein Bauteil fehlte, sodass man schweren Herzens aufgeben musste.

Für das junge Kellner & Maier Racing Team, das in Schwertberg satte acht Teams betreut hatte, kam es auf dem ersten Rundkurs noch dicker. Denn am Wagen von Max und Ben Maier gab es keinen Strom mehr, sodass auch dieses Team abstellen musste. Schon auf SP2 musste auch der bei Kellner & Maier Racing betreute Rookie Arik Dinghofer in seinem Serien-Fiesta nach einem Unfall aufgeben.

Den ART2-Sieg feierten Lukas Dirnberger und Lukas Martinelli auf überlegene Art und Weise - Dirnberger führt auch in der Juniorenwertung der ARCP & ART.

Nach den Ausfällen von Thomas Regner und Max Maier rückte das Damenteam der Austrian Rallye Challenge, Claudia Maier und Angelika Letz vor auf Platz zwei der ART2, Martin Attwenger und Bianca Marina Stampfl belegten Platz drei.

Schnelles Damenteam aktiviert Ladies Trophy

Im Gesamtklassement konnten Claudia Maier und Angelika Letz den beeindruckenden 18. Platz belegen - die routinierte Copilotin, die ihren ersten Fahrer-Einsatz seit 2011 von Freunden zum Geburtstag geschenkt erhielt, zeigte sich während der Rallye begeistert gegenüber dem Rallye Radio Noir: „Wir können gar nicht mehr aufhören zu grinsen. Ich möchte mich nochmal bei allen bedanken, die das ermöglicht haben.“ Copilotin Angelika Letz postete in den sozialen Medien: „Claudia, ich bin stolz auf dich - du hast das richtig geil gemacht. Danke auch an das Waldherr Motor Sport Team für das tolle Auto.“

Gemäß der Ausschreibung der Austrian Rallye Challenge wurde die Ladies Trophy als Auszugswertung aktiviert, in der Claudia Maier und Angelika Letz nun 20 Punkte aufweisen. Zwar waren in Schwertberg auch Pia Steffe und Nadine Dolzer am Start, doch Steffe ist nicht in der ARC eingeschrieben.

ARCH: Lindner (2WD) & Strobl (4WD) bleiben vorne

In den historischen Auszugswertungen siegte Hans Georg Lindner naturgemäß in der ARCH 2WD vor Jürgen Blei und Tobias Reischer, in der ARCH 4WD kamen nur Michael Fraungruber und sein deutscher Copilot Sebastian Ober im Subaru Impreza ins Ziel.

In der Tabelle der ARCH 2WD konnte Lindner (100,5 Punkte) seinen Vorsprung gehörig vergrößern, zumal auch Christian Rosner und Martin Rigl ihren Porsche nicht ins Ziel bringen konnten und mit 38 Zählern den zweiten Tabellenrang belegen. Auf Platz drei lauern nach ihrem dritten Platz in Schwertberg bereits Tobias Reischer und Tina Garherr mit 30 Punkten.

In der ARCH 4WD führen immer noch Alexander Strobl und Cathy Schmidt vor Patrik und Verena Gaubinger die Tabelle an. Letztere allerdings punktegleich mit Michael Fraungruber.

Nächste Rallye im Kalender der Austrian Rallye Challenge ist die OBM Land der 1.000 Hügel Rallye von 28. bis 29. August, die wieder in Kooperation mit der TEC7 ORM abgehalten wird. Danach folgen noch die beiden ARC-Rallyes Grasl Rallye Horn (18. und 19. September) sowie das Grande Finale bei der Herbstrallye am 23. und 24. Oktober.

📸 Harald Illmer
Text: Noir Trawniczek

🏁🇦🇹 Team-Bericht: Blitz-Comeback von Roßgatterer endet mit Überraschungserfolg! 😎Der Mühlviertler Rallyepilot Martin Roß...
10/08/2026

🏁🇦🇹 Team-Bericht: Blitz-Comeback von Roßgatterer endet mit Überraschungserfolg! 😎

Der Mühlviertler Rallyepilot Martin Roßgatterer und sein Beifahrer Andreas Thauerböck gewannen bei der Mühlstein-Rallye nicht nur die Rally3-Klasse, sondern wurden auch Gesamt-Dritte.

Schwertberg-Perg, 9. August 2026 – Martin Roßgatterer saß zuletzt bei der Jännerrallye 2026 am Steuer eines Rallyeautos. Mehr als ein halbes Jahr später war es für den Wartberger nun wieder so weit: Für die „SG Toolbox Mühlstein-Rallye powered by Baumentor“ spannte er sich erneut mit Copilot Andreas Thauerböck und dem Team Gassner Motorsport zusammen, um mit einem Renault Clio Rally3 an den Start zu gehen. „Ich hatte die Idee schon nach der Jännerrallye beim Team deponiert. Weil langjährige Partner an einem Strang gezogen haben, konnte ich auch die zweite Rallye im Mühlviertel in diesem Jahr bestreiten.“

Doch die Rallye hatte es in sich, ungewöhnlich viele Ausfälle waren das Ergebnis herausfordernder Strecken. „Es gab viele gemeine, unübersichtliche schnelle Kurven. Auch viele Maisfelder, wo man nicht gut sieht“, erzählt Martin Roßgatterer. Das Duo Roßgatterer/Thauerböck startete mit einer Klassen-Bestzeit in den Rallyetag. „Zwar nur ganz knapp, aber ich habe mich sehr gefreut, endlich ein Duell mit Roland Stengg zu haben. Wir schätzen uns menschlich und sportlich sehr und ich weiß, wie gut er ist.“ Auf der zweiten SP waren dann sowohl Stengg in einem identischen Renault Clio Rally3 als auch der Deutsche Florian Auer in einem Ford Fiesta Rally3 schneller als Roßgatterer: „Da musste ich erst einmal schlucken … ich war tatsächlich überrascht, wie schnell man fahren muss.“ Man bedenke, Roßgatterers letzter Einsatz bei einer Asphaltrallye lag bereits zwei Jahre zurück und war nur von kurzer Dauer.

Nun war die Crew vor allem mental gefordert zu reagieren: „Mein Beifahrer hat mir klar gesagt, dass ich zu verhalten gefahren bin. Am Weg Richtung Service hatte ich Zeit, darüber nachzudenken. Es gab nur zwei Möglichkeiten: Ich fahre mit dem Auto weiter spazieren oder ich steigere mich jetzt.“

„Rossi“ legte zu und fuhr auf der zweiten Vormittagsrunde zwei Bestzeiten. „Als wir dann gesehen haben, es ist möglich zu gewinnen, wollten wir es unbedingt.“ Roßgatterer/Thauerböck arbeiteten sich von Prüfung zu Prüfung und waren nach Problemen der Konkurrenz schließlich auch im Kampf um das Gesamtpodium. „Es war gar nicht so einfach, den Fokus zu behalten, als es plötzlich um einen Spitzenplatz ging.“ Doch Roßgatterer behielt kühlen Kopf und beendete die Rallye ohne einen Kratzer als Gesamt-Dritter, bester nicht-Rally2-Pilot und klarer Rally3-Sieger. „Wir haben’s geschafft, die Balance zwischen Wahnsinn und schnellem Autofahren zu halten. Das war richtig harte Arbeit, während der gesamten Rallye immer wieder die eigene Leistung zu reflektieren und für die nächste SP die richtigen Schlüsse zu ziehen. Am Ende bin ich einfach nur dankbar, diesen grandiosen Sport ausüben zu dürfen und die schönen Momente mit meinem Team und meinen Partnern teilen zu können.“

Das Comeback der Mühlstein-Rallye nach einem Jahr Pause wurde auch vom Publikum gut angenommen. Tausende Zuschauer trotzten der Hitze und machten die Sonderprüfungen zu einem Volksfest. Roßgatterer berichtet: „Unfassbar, was da los war. Für uns war klar, dass wir als Lokalmatador einfach dabei sein müssen, wenn der Veranstalter diese Mühen auf sich nimmt.“ Priorität hat für den Fliesenfachmann nun wieder die Arbeit, dennoch reizt den 38-Jährigen ein weiterer Rallyestart im Herbst: „Vielleicht können wir doch noch jemanden motivieren, uns zu unterstützen. Mit den Klassensiegen bei der Jännerrallye, der Mühlstein-Rallye und dem Podiumsplatz gibt’s ja einige Argumente.“

📸 Daniel Fessl

Text: Keke Platzer

🏁🇦🇹 Team-Bericht: ZM-Racing kann bei Mühlstein Rallye mit Resultat zufrieden sein 😎Von sieben Teams platzieren sich fünf...
10/08/2026

🏁🇦🇹 Team-Bericht: ZM-Racing kann bei Mühlstein Rallye mit Resultat zufrieden sein 😎

Von sieben Teams platzieren sich fünf bei Heimrallye unter die besten Zwölf. Steirer Peter Hopf wird hinter Gesamtsieger Adam Brezik (CEZ) Zweiter.

Bei idealen äußeren Bedingungen und durchaus erträglichen Temperaturen um die dreißig Grad Celsius, wurde heute im oberösterreichischen Schwertberg mit der Mühlstein Rallye, der siebente Lauf zur Austrian Rallye Challenge gestartet.

Für das Team von ZM-Racing bedeutete dieser Einsatz gleichzeitig die Gelegenheit sich bei seiner Heimrallye den vielen Fans und Anhängern demensprechend zu präsentieren, liegt doch der Sitz von ZM-Racing nur dreißig Kilometer vom Startort entfernt.

Mit dabei waren mit Max Zellhofer/ Gerald Winter (SUZUKI SWIFT ZMX) und Christoph Zellhofer/Anna Maria Seidl (Ford Fiesta Rallye2) der Senior und Juniorchef des Autohauses in St. Gorgen im Ybbsfelde, weiters die Steirer Peter Hopf/Stefan Heiland (Ford Fiesta Rally2), die Niederösterreicher Patrick Breiteneder/Reinhold Gass (SUZUKI SWIFT ZMX), der Salzburger Gerold Neumayr mit der in letzter Minute für den etwas maroden Christoph Karl eingesprungenen Melanie Kalinke (Ford Fiesta Rally2), den Niederösterreichern Markus Wurz/Andre Kachel (Ford Fiesta Rally2) sowie den Deutschen Ralf Hillmann/Anna Hinrichs (Ford Fiesta Rally2).

Die Rallye begann für zwei Mannschaften von ZM-Racing nicht gerade so, wie man sich das vorgestellt hat. Sowohl Patrick Breiteneder als auch Markus Wurz hatten auf der ersten Sonderprüfung bereits nach ca. eineinhalb Kilometern einen Reifenschaden und mussten so auf der Prüfung jeweils die kaputten Räder wechseln. Damit fielen sie in der Gesamtwertung zeitmäßig weit zurück. Bei Wurz hatte Co-Pilot Andre Kachel noch mit einem kleinen Schwächeanfall zu kämpfen und verlor somit insgesamt sechs Minuten. Damit fiel er auf den letzten Platz in der Gesamtwertung zurück, konnte sich aber im restlichen Verlauf der Rallye auf Gesamtrang 48 nach vor kämpfen.

An der Spitze zeigte der Gast aus Tschechien Adam Brezik auf seinem Skoda Fabia RS Rally2, dass gegen ihn kein Kraut gewachsen war. Er holte sich auf den sieben Sonderprüfungen alle Bestzeiten und gewann die Rallye mit einem Vorsprung von 2,52 Minuten vor dem steirischen ZM-Racing Piloten Peter Hopf (Ford Fiesta Rally2), der mit so einem positiven Ergebnis gar nicht gerechnet hat:“Ein fünfter Platz wäre für mich schon ein Erfolg gewesen, Platz Zwei ist ein Traum. Wir haben unseren Schrieb verbessert, das hat hier sicherlich Früchte getragen. Nach fünf Rallyes ist es uns gelungen, sich mit dem neuen Auto immer weiter zu steigern, jetzt gehen wir mit dieser Formverbesserung gerne zum Saisonfinale bei der OBM Land der 1000 Hügel Rallye Ende August“.

Nicht ganz belohnt wurden diesmal die großartigen Leistungen von Christoph Zellhofer und Vater Max Zellhofer. Christoph lag bis zur vorletzten Prüfung hinter dem späteren Sieger Brezik an zweiter Stelle hatte aber ein gröberes Missgeschick, das ihn nur in der Endabrechnung den 7. Gesamtrang und zweiten Platz in der ART (Austrian Rallye

Trophy) brachte:“ Ich vermute wir haben uns hinten auf einem spitzen Schotterstein einen Patschen eingefahren, mussten das Rad auf der Prüfung wechseln und sind so entscheidend zurückgefallen. Der Zeitverlust betrug leider drei Minuten. Wir waren gut unterwegs, schade“.

Keinen Reifenschaden, aber ein Problem mit der Benzinpumpe hatte Max Zellhofer der bis dahin einen sensationellen vierten Gesamtrang halten konnte.“ Wir hatten fast keinen Benzindruck mehr, statt fünf bar waren es nur mehr 1,5 bar damit haben wir leider viel Zeit verloren. Ich konnte nur mehr langsam ins Ziel rollen, jetzt versuchen wir mit einer zweiten Benzinpumpe, die sich im Tank befindet, die letzte Prüfung halbwegs gut zu überstehen, weil reparabel ist dieser Schaden während der Rallye nicht.“ Somit belegte Max Zellhofer in der Endabrechnung Platz Sechs und holte sich bei der ARC-Wertung für Produktionsfahrzeuge den verdienten Sieg.

Nach sechs von sieben Sonderprüfungen lagen der Salzburger Gerold Neumayr und der Deutsche Ralf Hillmann im Bereich der besten zehn Piloten in der Gesamtwertung. Hier ging es auf der letzten Prüfung aber sehr knapp mit der Konkurrenz zu, die ZM-Piloten belegten im Schlussresultat die Plätze 11 und 12. Beide Mannschaften waren aber mit ihren persönlichen Leistungen und mit dem guten Service vom ZM-Racing Team sehr zufrieden.

Leider erwischte es auf der sechsten Sonderprüfung den sehr motivierten Amstettner Patrick Breiteneder, der schon am Beginn der Rallye mit einem Reifenschaden Pech hatte, ein zweites Mal, er rutschte mit hoher Geschwindigkeit in einen Garten, wobei der Wagen etwas beschädigt wurde, ein Weiterfahren aber nicht möglich war.

Trotzdem durfte man im Lager von ZM-Racing bei ihrer Heimrallye halbwegs zufrieden sein, wie Herbert Kreillechner und Technikchef Alex Köck feststellten:“ Fünf von sieben gestarteten Autos innerhalb der besten zwölf Autos in der Endabrechnung zu haben, ist sicher ein Erfolg, der für die Mannschaft von ZM-Racing spricht.“

Jetzt geht es Ende August zum Saisonfinale in der TEC7 ORM nach Krumbach, wo ZM-Racing die Möglichkeit hat, drei Titel zu gewinnen.

📸 Daniel Fessl

Sportpressedienst
Armin Holenia / Wolfgang Nowak

09/08/2026

Mühlstein Rallye 2026 | Max Attack | Mistakes

🏁🇦🇹🏆 Die Sieger der SG Toolbox Mühlstein Rallye powered by Baumentor 2026 💪😎📸 Wolfgang Hackl
08/08/2026

🏁🇦🇹🏆 Die Sieger der SG Toolbox Mühlstein Rallye powered by Baumentor 2026 💪😎

📸 Wolfgang Hackl

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