18/05/2026
Was geschieht, wenn Musik zur Begegnung wird? Wenn Klänge Brücken schlagen – zwischen Kontinenten, Sprachen und Lebenswelten? Im dritten Abokonzert begeben wir uns auf die Suche nach diesem Moment, in dem das „Ich“ zum „Wir“ wird.
Johannes Brahms und Mandisi Dyantyis könnten auf den ersten Blick kaum weiter voneinander entfernt sein: Hier die Kammermusik des 19. Jahrhunderts, dort südafrikanischer Jazz und Songwriting der Gegenwart. Und doch verbindet ihre Musik etwas, das jenseits von Stil, Herkunft oder Sprache liegt – dieselbe Innigkeit, derselbe Zauber, dieselbe Sehnsucht nach Menschlichkeit.
Brahms’ Streichsextett N°2 entfaltet eine klangliche Tiefe voller Wärme und Verbundenheit. Mandisi Dyantyis bringt seine Lieder auf die Bühne – gesungen auf Xhosa, getragen von Trompete, Streichern und Congas. Musik als Ausdruck dessen, was Worte oft nicht mehr fassen können.
Den Impuls um halb gestaltet Mandisi Dyantyis gemeinsam mit Klaus Christa. Im Gespräch erzählt er von den Begegnungen, die ihn inspirieren und erden – und davon, warum Musik für ihn immer mit Verwurzelung beginnt.
Mitwirkende: Alexander Won-Ho Kim (Violine), Hloni Mokoena (Violine), Klaus Christa (Viola), Ali Delangiz (Viola), Kajana Pa&ko (Violoncello), Chris Njapha (Violoncello), Mandisi Dyantyis (Gesang & Trompete), Kamo Moshoaliba (Viola), Zuko Samela (Congas & Viola) und Siyabonga Mtjale (Kontrabass).
📍Do, 21. Mai, 19 Uhr (Pforte um 7)
📍Fr, 22. Mai, 20 Uhr (Pforte um 8)
Der Impuls beginnt jeweils eine halbe Stunde vor dem Konzert.