26/08/2026
🌕 Loona my good old friend 💜
Störmond & Mondfinsternis am 28. August
Am Freitagmorgen um 6:18 Uhr ist Vollmond.
Diesmal fällt auch der Schatten unserer Erde auf ihn – eine partielle Mondfinsternis. Wer sie wirklich sehen möchte, muss allerdings sehr früh aufstehen. Ihr stärkster Moment liegt kurz nach sechs, und da steht der Mond bei uns schon tief über dem westlichen Horizont.
Der Augustmond wird Störmond genannt. Der Name stammt aus alten nordamerikanischen Überlieferungen, weil zu dieser Zeit besonders viele Störe gefangen wurden. Solche alten Mondnamen erzählen viel darüber, wie genau Menschen früher auf Jahreszeit, Tiere, Ernte und Himmel geschaut haben.
Wer mich kennt, weiß, dass der Mond etwas Besonderes für mich ist ... immer!
Manchmal gibt es diese Tage, an denen wir dünnhäutiger sind, schlechter schlafen, schneller genervt reagieren oder plötzlich über Dinge nachdenken, die vielleicht vorher irgendwo im Hintergrund vor sich hin schlummerten.
Manche sagen dies dem Störmond nach...
Warum das so ist ... wahrscheinlich, weil es einfach menschlich ist. Manche schreiben es dem Mond zu.
Wissenschaftlich lässt sich das nicht belegen ... muss es ja auch nicht.
All das war da, lange bevor der Mensch überhaupt wusste was Wissenschaft überhaupt ist.
Deshalb könnten wir mal genauer hinschauen:
Warum bin ich gerade so unruhig, gereizt oder neben mir?
Gerade wenn wir meinen, draußen sei viel Härte zu spüren, schauen wir doch mal nach drinnen:
Wie gehen wir mit uns selbst um?
Sind wir gütig und nachsichtig mit uns selbst, und ist uns bewusst, dass Fehler uns auch ausmachen?
Wenn wir akzeptieren können, dass die Natur uns genauso gewollt hat, wie wir sind, verstehen wir auch uns selbst ein bisschen besser.
Alles im Leben ist im Wandel.
Vor allem mein Freund, der Mond ...
Ich liebe es, ihn zu sehen: mal klar und dominant, silbern und kühl am dunklen Himmel, mal weich, verträumt im Haloschimmer, mal groß und warm leuchtend, schön selbst als schmale Sichel oder wenn er ganz verschwunden zu sein scheint ...
Für mich ist er wie ein Leuchtturm, wenn es dunkel geworden ist ...
ein bisschen Geborgenheit von oben.
Und noch etwas... nur mal so am Rande ...
ja, vielleicht tun sich manche Menschen gänzlich damit schwer, dem Mond etwas abzugewinnen ... das ist auch okay ...
aber verlieren können jene, die daran glauben, nichts –
nur gewinnen.
Übrigens nehmen wir den Mond am größten wahr, wenn er aufgeht. Das ist am Freitagabend um 19:51 Uhr – im Osten bis Südosten am Horizont.
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