Anke Recktenwald BKB Pferd & Mensch in Balance

Anke Recktenwald BKB Pferd & Mensch in Balance Pferdewirtschaftsmeisterin,
FELDENKRAIS & Tellington Lehrerin, TTouch for you Instruktorin

Sally Swift – die Frau hinter "Reiten aus der Körpermitte" (Centered Riding)Viele Reiter kennen den Namen Sally Swift, a...
02/06/2026

Sally Swift – die Frau hinter "Reiten aus der Körpermitte" (Centered Riding)
Viele Reiter kennen den Namen Sally Swift, aber nur wenige kennen ihre Geschichte.
Sally Swift (1913–2009) litt schon als Kind an einer starken Skoliose. Ärzte verordneten ihr ein Korsett, und man sagte ihr sie könne nie reiten.
Ihre Mutter brachte sie zu der Körperpädagogin Mabel Ellsworth Todd, der Autorin von "Der Körper denkt mit"
Dort lernte Sally etwas damals Ungewöhnliches: dass Vorstellungen, Bilder und Körperbewusstsein die Art verändern können, wie man sich bewegt. Anstatt Muskeln mechanisch zu trainieren, arbeitete sie mit inneren Bildern und Wahrnehmung.
Diese Ideen wurden später zum Kern von Centered Riding.
Auch die Alexandertechnik und Ideen aus asiatische Kampfkünste formten die Methode mit.
Erst nach ihrer Pensionierung begann Sally Swift zu unterrichten und mit ihrem Buch wurde sie in kürzerster Zeit auch in Deutschland bekannt.
Sie kreierte eine Reitlehre, die bis heute Menschen auf der ganzen Welt inspiriert. Statt „setzt dich tiefer in den Sattel“ oder „Schultern zurück“ zu hören, hilft ihre Methode zu verstehen WIE man die Anweisungen umsetzt und oft auch, wie sie eigentlich gemeint sind, wo herkömmliche Anweisungen in die Irre führen.

Ihre persönliche Erfahrung mit einer nicht „perfekten“ Wirbelsäule prägte ihre gesamte Philosophie. Sie glaubte, dass gutes Reiten nicht aus Anstrengung entsteht, sondern aus Gefühl, Beweglichkeit und innerer Organisation des Körpers. Gerade weil sie selbst körperliche Probleme hatte, entwickelte sie einen Zugang, der für viele normale Reiter verständlicher war als der traditionelle Unterricht.

Besonders beeindruckend: Ihren internationalen Durchbruch hatte sie erst im Alter von über 70 Jahren. Mit ihrem Buch Centered Riding veränderte sie die Reitwelt nachhaltig.
Viele kennen heute die Idee der "Vögel in der Hand", eines der Bilder von Sally Swift, für eine feine und doch klare Zügelhaltung.
Viele tun sich schwer hier das richtige Maß zu finden, die MIschung von Weichheit und doch klarer Verbindung. Das Bild der Vögel in der Hand, halten ohne zu drücken, setzt das Nervensystem direkt um und es wird einfach.
Auf diese Art wird für viele das Umsetzten der Reitlehre verständlich und einfach.
Eine wunderbare Sache, die auch mein Reiterleben seit 1998 grundlegend verändert hat und die ich seither mit Begeisterung unterrichte.
Danke Sally Swift: Eine bemerkenswerte Frau, die aus ihren eigenen Herausforderungen eine Methode entwickelte, von der Generationen von Reitern und Pferden profitieren.

02/06/2026

Im Juli und August werde ich wieder Webinare anbieten.
Welche Wunschthemen habt ihr?

Visualisierung bedeutet dem Gehirn neue Erfahrungen anzubieten, die Vertrauen, Sicherheit und Zuversicht fördern können....
01/06/2026

Visualisierung bedeutet dem Gehirn neue Erfahrungen anzubieten, die Vertrauen, Sicherheit und Zuversicht fördern können.

"Meine Physiotherapeuthin interessierte sich sehr für die Tellington-Methode®

Ich freute mich sehr, als sie mir mitteilte, dass sie schwanger war. Im Laufe unserer Gespräche erzählte sie mir von ihrer großen Sorge vor der bevorstehenden Geburt. Diese Angst hatte einen konkreten Hintergrund: Ihre erste Geburt war sehr schwierig gewesen und hatte belastende Erinnerungen hinterlassen. Ich gab ihr ein paar Unterlagen bezüglich der Tellington-Methode.
Sie wurde medizinisch und psychologisch begleitet. Dennoch blieb die Frage, wie sie im Alltag mit den aufkommenden Ängsten und den damit verbundenen körperlichen Stressreaktionen umgehen konnte.

Ich zeigte ihr einige einfache TTouches, wie man schnell in Herzkohärenz kommen kann und wir besprachen, welche innerliche Bilder sie visualisieren kann, statt die Erinnerungen an die schwierige erste Geburt immer wieder zu durchleben. Meine Absicht war, ihr etwas Einfaches zur Hand zu geben, das sie immer wieder machen konnte, um sich zu helfen, ihr Nervensystem zu beruhigen und wieder Vertrauen in die eigenen Ressourcen zu entwickeln.

Die Bedeutung der Selbstregulation
Angst ist nicht nur ein Gedanke. Sie zeigt sich auch im Körper. Die sanften 1 1/4 TTouch können die Körperwahrnehmung fördern und dazu beitragen, Spannungen bewusster wahrzunehmen und loszulassen.

TTouch Kreise fördern :
So können wir den Körper in einen ruhigen Rhythmus bringen
Dabei wird ein Zustand geschaffen, in dem Herzrhythmus, Atmung und Nervensystem harmonischer zusammenarbeiten.

Visualisierung:
Ein neues inneres Bild entwickeln
Visualisierung bedeutet nicht, die Realität zu verdrängen, vielmehr werden dem Gehirn neue Erfahrungen angeboten, die Vertrauen, Sicherheit und Zuversicht fördern können.

Eine wunderbare Erfahrung
Meine Physiotherapeutin hat ein wunderbares Mädchen zur Welt gebracht, die Geburt ist gut verlaufen und sie kann sich nun ganz der Zukunft widmen."
von Cottarelli-Guenther, Tellington Lehrerin für alle Spezies, im Tessin

Genau so können wir uns in anderen Situationen helfen, uns auf etwas schönes einzustellen, sei es eine Prüfung, oder das Training mit unserem Pferd, oder andere Situationen, die wir als herausfordernd empfinden, oder die negative belastet sind.
Probiere es aus.

Den vollsätndigen Text und auch den LInk zum Abo den Newsticker findest du hier: https://tellington-methode.de/aktuell/

29/05/2026

So genial :-D 🤣😂

28/05/2026

So toll war unser Pfingstwochenende in Dörverden, bei Julia Krompholz
3 Tage Tellington Kurs mit Pferden und das Wetter versprach sehr heiß zu werden.... zu heiß
Doch, wie meist, wurde es besser. Von Tag zu Tag ein wenig kühler und genug kühle Plätze unter großen Bäumen liesen uns wieder 3 Genusstage mit den Pferden verbringen.
Wie immer perfekt organisiert von Julia, mit rundum sorglos Paket vom frühen Morgen bis zum späten Abend und TeilnehmerInnen die sich einfach von Anfang an bestens verstanden, wunderschön zusammenarbeiteten und sich liebevoll und neugierig in die TTouch, Bodnearbeit und Körperbänder stürzten.
Der sehr unetrschiedliche Wissensstand, vom lange schon ausgebildeten Tellington Lehrer, über Schüler, die ich über ein paar jahre begleite und die nun selbst auf dem Weg sind Tellington Unterrichtende zu werden, bis zu absoluten Neulingen war das Feld weit, doch alle sahen sich auf Aufgenhöhe, experimentierten miteinander und verstanden sich bestens.
Der Bonus für und alle: Wir kamen schnell und gut am Pfingsmontag nach Hause. Ich sogar 2 h schneller als erwartet MIT DER BAHN.
Das ist die besondere Dörverden Energie, oder ist es Julias? :-) Ich glaub schon. Sie verleiht allen Flügel

"Die Tellington-TTouch-Methode kann in ALLEN Lebensbereichen angewendet werden!„Wenn ich ein Tier wäre …“In meinen 40 Ja...
27/05/2026

"Die Tellington-TTouch-Methode kann in ALLEN Lebensbereichen angewendet werden!

„Wenn ich ein Tier wäre …“

In meinen 40 Jahren Erfahrung mit TTouch habe ich viel über Angst, Selbstvertrauen und darüber gelernt, wie man mit Hindernissen umgeht, die uns zwangsläufig begegnen und uns dazu herausfordern zu lernen und zu wachsen.
Wenn ich mich unvermeidlich in solchen schwierigen Situationen wiederfinde, denke ich über die TTouch-Philosophie nach und darüber, wie ich mit mir selbst arbeiten würde, wenn ich ein Tier wäre. Das erste Mal, als ich die Gelegenheit hatte, dies auszuprobieren, steckte ich in meinem Leben wirklich fest. Ich wusste, dass der Schlüssel darin lag, alles in kleinere Schritte aufzuteilen. Ich wusste sogar, welche kleinen Schritte nötig waren – ich konnte sie nur nicht umsetzen. Es war ein lähmendes Gefühl. Je festgefahrener ich mich fühlte, desto mehr machte ich mich dafür fertig, dass ich nicht vorankam.
Eine Freundin fragte mich, was ich mit mir tun würde, wenn ich ein Pferd auf einer Koppel wäre. Würde ich hineingehen und anfangen, das Pferd zu schlagen? Natürlich nicht – und ich erkannte darin eine großartige Gelegenheit, meine Perspektive zu verändern und andere Möglichkeiten zu sehen.
Als ich mir die Koppel vorstellte, die sie beschrieben hatte, sah ich tatsächlich einen Elch – eines meiner Krafttiere. Er stand dort und war nicht bereit oder nicht fähig, sich zu bewegen. Ich ging nicht hinein, um den Elch zu zwingen, wie ich es zuvor mit mir selbst versucht hatte. Ich wusste, dass der erste Schritt darin bestand, eine Verbindung herzustellen und auf eine Weise zu arbeiten, die Vertrauen aufbaut.
In den nächsten Tagen stellte ich mir immer wieder für ein paar Minuten vor, wie ich auf der Koppel mit dem Elch verschiedene TTouch-Techniken anwende. Als es sich richtig anfühlte, bat ich ihn sanft, ein paar Schritte zu gehen. Ohne Angst oder Zwang fühlte sich der Elch frei, ruhig wegzugehen. Seitdem bin ich nie wieder auf dieselbe Weise festgesteckt.
Das ist viele Jahre her. Seitdem begeistert es mich, mehr darüber zu lernen, wie man Menschen hilft, ihre eigenen Herausforderungen zu überwinden. Das ist einer der Gründe, warum ich zusätzlich zu meiner Arbeit als TTouch-Instruktorin zertifizierter Life Coach geworden bin. Ich glaube, dass auch die Tiere davon profitieren, wenn ich Menschen zu mehr Selbstvertrauen und Klarheit verhelfe.
Meine 6 Schritte zum „TTouch“-Erfolg
1) Was passiert gerade jetzt?
Tiere leben im Moment. Ihre Lebenserfahrung gibt ihnen Informationen darüber, wie sie jetzt reagieren sollen. Wir Menschen bleiben oft in der Vergangenheit hängen („Warum habe ich diese Entscheidung getroffen?“) oder in der Zukunft („Ich hoffe wirklich, dass das klappt!“), anstatt im gegenwärtigen Moment zu sein – dort, wo wir tatsächlich Einfluss auf unser Handeln haben.
Die speziellen TTouches sind ein wunderbares Mittel, um präsent und achtsam zu sein. Achte darauf, wie sich das für dich anfühlt, und schau, wie sehr du dieses Gefühl durch deinen Tag tragen kannst. Tiere spüren den Unterschied. Dieses Bewusstsein kann ein großer Teil deines Erfolgs sein.
2) Was nimmst du wahr?
Objektive Beobachtung ist der Wegweiser im TTouch-Prozess. Wie würdest du eine Situation sehen, wenn du sie aus der Perspektive eines neugierigen, neutralen Beobachters betrachten würdest?
Objektive Beobachtung hilft dabei, Bewertungen loszulassen und Zugang zu mehr Informationen zu bekommen. Tiere nehmen ständig Veränderungen in ihrer Umgebung wahr. Meine Katzen zum Beispiel bemerken sofort alles Neue im Haus und wollen es erkunden.
Unsere begrenzenden Glaubenssätze und Bewertungen schränken unsere Möglichkeiten ein. Was würde passieren, wenn du buchstäblich deine Perspektive wechselst – dir vorstellst, du würdest von oben auf die Szene schauen oder sie aus einiger Entfernung betrachten? Verschiedene Blickwinkel eröffnen neue Möglichkeiten für Veränderung.
3) Wann beginnt das Problem?
Wenn du mit einem ängstlichen oder reaktiven Hund arbeitest, weißt du, dass du ihm helfen möchtest, in einem denkenden Zustand zu bleiben, damit er reagieren statt reflexhaft auslösen kann. Wichtig ist zu bemerken, wann die Veränderung beginnt, damit der Hund eine gute Entscheidung treffen kann.
Wendest du dieselbe Idee auch auf dich selbst an? Weißt du, wann bei dir Angst, Unsicherheit oder Furcht beginnt? Oft bemerken wir das Gefühl erst, wenn wir schon zu tief darin stecken, um noch bewusst wählen zu können. Genau wie bei einem bellenden Hund im Ausnahmezustand geht es dann nur noch um Schadensbegrenzung – nicht darum, neue Gewohnheiten und bewusste Reaktionen zu entwickeln.
Ich arbeitete einmal mit einer Therapeutin, die Schwierigkeiten hatte, von ihren Kunden Geld zu verlangen. Sie versuchte immer wieder, sich dazu zu zwingen, ihren Preis zu nennen, wenn jemand fragte, was ihre Arbeit koste. Wir stellten fest, dass die Angst bereits begann, wenn das Telefon klingelte. Bis sie über ihre Preise sprechen sollte, befand sich ihr Nervensystem schon im Überlebensmodus statt in einem ruhigen, selbstbewussten Zustand. Genau dort musste die Veränderung beginnen.
4) Was möchtest du stattdessen?
Denke an den Moment, in dem Angst oder ein unangenehmes Gefühl beginnt. Erinnere dich dann daran, wie du dich stattdessen fühlen möchtest. Wenn du lieber selbstbewusst sein möchtest, stelle dir vor, wie sich Selbstvertrauen für dich anfühlt. Wie fühlt sich dein Körper an? Was sagst du zu dir selbst?
Stelle dir nun diesen gewünschten Zustand zusammen mit dem Auslöser deiner Angst vor. Es ist sehr schwer, gleichzeitig wirklich selbstbewusst und ängstlich zu sein!
Genauso wie du bei einem Tier entscheidest, was du möchtest statt was du nicht möchtest, verändert das Üben von Selbstvertrauen oder dem Gefühl von Kompetenz das unerwünschte Gefühl. Mit der Therapeutin oben übten wir diesen Prozess einige Male, und sie war überrascht festzustellen, dass sie sich plötzlich darauf freute, dass ein potenzieller Kunde anrufen könnte. Tatsächlich klingelte kurz nach unserem Gespräch das Telefon – und sie war enttäuscht, dass es nur eine falsche Nummer war!
5) Kannst du es in kleinere Schritte aufteilen?
Tiere zeigen uns, dass sie sehr schnell lernen können, wenn wir etwas in kleine Schritte zerlegen. Wie oft tust du das für dich selbst? Kannst du etwas in den kleinstmöglichen Schritt aufteilen? Oft ist das, was wir für einen kleinen Schritt halten, immer noch viel zu groß.
Eine Kundin hatte Schwierigkeiten, ihre Fallstudien zu schreiben. Wir sprachen über den allerkleinsten nächsten Schritt. Schon der Gedanke ans Schreiben verursachte Spannung in ihrem Körper und Enge in der Brust. An ihrem langen Ausatmen erkannte ich sofort, dass selbst das noch zu viel war. Als sie jedoch nur daran dachte, den Computer zu öffnen, lachte sie und sagte: „Das kann ich!“ Kleine Schritte führen zu großen Erfolgen.
6) Warum ist das wichtig?
Es ist wichtig zu wissen, warum du etwas tun möchtest, denn das hilft dir, die nötigen Ressourcen zu entwickeln, um voranzukommen. Was motiviert dich? Warum lohnt es sich?
Vielleicht ist das, wozu du dich zwingen willst, gar nicht wirklich das, was du möchtest. Sich zu etwas motivieren zu wollen, das man eigentlich nicht tun möchte, funktioniert nie lange. Wenn dich dagegen etwas inspiriert, das dir wirklich wichtig ist, entsteht daraus ganz natürlich Energie – und du kannst sogar den Prozess genießen.
Oft beginnen wir ein neues Projekt voller Begeisterung und guter Vorsätze, verlieren dann aber die Motivation oder fallen in alte Gewohnheiten zurück. Vielleicht fällt es uns sogar schwer, überhaupt anzufangen. Nimm dir in solchen Momenten Zeit, diese sechs Schritte durchzugehen. Sie helfen dir, die Ursachen deiner Blockaden zu erkennen, deinen inneren Antrieb zu klären und selbstbewusst auf deine Ziele und Träume zuzugehen."
(Erstveröffentlichung im englischen Tellington Newsletter Jan.–März 2015,, von Potts Tellington-TTouch-Instruktorin für alle Lebewesen

Die Bedeutung von ruhigem Atem in der Arbeit mit Pferden Unsere Atmung steht in direkter Verbindung mit unserem vegetati...
26/05/2026

Die Bedeutung von ruhigem Atem in der Arbeit mit Pferden

Unsere Atmung steht in direkter Verbindung mit unserem vegetativen Nervensystem. Freude, Stress, Anspannung oder Entspannung verändern unmittelbar Atemrhythmus, Atemtiefe und Muskeltonus. Während uns diese Veränderungen oft kaum bewusst sind, nehmen Pferde sie sehr differenziert wahr.

Pferde waren über Jahrtausende "Beutetiere", wir und andere Tiere, die "Jäger". Darum sind sie darauf spezialisiert, kleinste Veränderungen im Umfeld zu registrieren. In der Herde konnte ein veränderter Atemzustand eines einzelnen Tieres bereits auf mögliche Gefahr hinweisen und alle reagierten darauf.
Diese feine Wahrnehmungsfähigkeit ist bis heute erhalten geblieben. Pferde spüren genau unsere Atemmuster, innere Spannung und emotionale Zustände.

Ein ruhiger, gleichmäßiger Atem vermittelt Sicherheit und unterstützt Regulation, Balance und Losgelassenheit – sowohl beim Menschen als auch beim Pferd. Bereits im Alltag, beispielsweise beim Führen zur Koppel oder beim Putzen, kann bewusstes Atmen helfen, aus der Hektik des Tages herauszufinden und mehr Präsenz sowie körperliche Stabilität zu entwickeln. Die Tellington Herzumarmung, schon vor der Begegnung mit dem Pferd ausgeführt, wirkt immer weider erstaunlich, schon ab dem Moment der Begegnung.

Ebenso aussagekräftig ist die Atmung des Pferdes selbst. Freie, physiologische Atmung zeigt sich nicht ausschließlich im Bauchraum oder an den Nüstern. Ein losgelassenes Pferd erweitert den Brustkorb dreidimensional und bewegt beim Einatmen auch die Wirbelsäule nach oben, während sich die Rückenmuskeln längen.
Es lohnt sich daher, die Atembewegung des Pferdes mal genau zu beobachten:
Wo ist Bewegung sichtbar? In den Flanken? Im Brustkorb? Auf dem Rücken?
Wie verändert sich die Atmung in unterschiedlichen Situationen?

Einschränkungen der Brustkorbbeweglichkeit – beispielsweise durch muskuläre Spannung, durch zu viel Kopfkontrolle in der Bodenarbeit, oder unpassendes Equipment – können die Atemmechanik deutlich beeinflussen. Dies wirkt sich nicht nur auf die Leistungsfähigkeit, sondern auch auf Losgelassenheit, Bewegungsqualität und allgemeines Wohlbefinden aus.
Tellington Körperarbeit können helfen, die Atembewegung wieder zu erweitern und damit Entspannung, Stabilität und Gesundheit nachhaltig zu unterstützen – für Pferd und Mensch gleichermaßen. 💛

Auch beim Satteln hilft der Tellington Bauchheber das Pferd in der Logelassenheit zu unterstützen, so dass es entspannt weiter atmet, statt die Luft anzuhalten. Und wer frei atmet, kann besser handeln, weil er sich einfach wohler fühlt. Darum ist es gut auch beim Reiten ans Atmen zu denken. Mit Feldenkrais und Sally Swifts Techniken kann ich euch mit vielen Tools weiter helfen, wenn ihr Lust darauf habt, schreibt: "Besser atmen" in den Kommentar.
Ob auf einem Kurs, in Online Einzelstunden oder auf den Touren. Wir finden einen gemeinsamen Weg.

Adresse

FriedhofStr. 31
Marpingen
66646

Webseite

http://Feldenkrais-Recktenwald.de/

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