Landesliteraturtage 2026

Landesliteraturtage 2026 Unter dem Motto „… findet stadt!“ präsentiert Dessau-Roßlau vom 07.-13. Mai 2026 die Landesliteraturtage von Sachsen-Anhalt.

Freuen Sie sich auf eine Vielzahl von Autorinnen und Autoren und besondere Veranstaltungen.

Die Landesliteraturtage gehen heute an jenem prominenten Ort zu Ende, an dem sie vor mehr als zwei Wochen begonnen haben...
23/05/2026

Die Landesliteraturtage gehen heute an jenem prominenten Ort zu Ende, an dem sie vor mehr als zwei Wochen begonnen haben: Im Bauhaus-Museum präsentiert Florentine Anders um 16 Uhr ihren Roman „Die Allee“, mit dem die Berliner Autorin ihrem prominenten Großvater ein Denkmal setzt. Hermann Henselmann war Chefarchitekt der Stalinallee – und als einflussreicher Baumeister zugleich den ideologischen Zwängen der DDR ausgesetzt. In ihrem Buch zeichnet die Enkelin ein differenziertes Familienporträt, in dem das Private nie ohne das Politische gedacht werden kann – ein passendes Thema zum Bauhaus-Jubiläum und zum Festival-Motto „… findet stadt!“.

Foto: Haas

Der vierte und letzte Lese-Marathon der Landesliteraturtage lockt sein Publikum heute noch einmal mit einem breiten Ange...
22/05/2026

Der vierte und letzte Lese-Marathon der Landesliteraturtage lockt sein Publikum heute noch einmal mit einem breiten Angebot:

Ab 18 Uhr geht im Alten Theater die „Lange Nacht der Lyrik“ über die Bühne, bei der insgesamt neun Autorinnen und Autoren ihre Texte zwischen Psalm und Sonett, strenger Form und freier Rhythmik präsentieren. Den Auftakt macht das Trio „Singen, Zwitschern, Scharren“ – Laura Schaar, Constanze Wirsing und Mona Zwinzscher (Foto) – gefolgt von dem Triumvirat Marco Organo, André Schinkel und Olaf Wisch. Mit Ralf Meyer aus Halle und Ulrich Wittstock aus Magdeburg gehen danach zwei Solisten an den Start, zwischen den einzelnen Etappen komplettiert der Liederdichter Paul Detlef Bartsch mit seinen Mitstreitern das Teilnehmerfeld. Und weil die Kunst an diesem Abend (kosten)frei ist, bleibt zwischendurch Zeit und Geld für eine Erfrischung im Café Lily.

Foto: Zwinzscher

Mario Schneider ist ein Mann mit vielen Talenten: Mit seinen Dokumentarfilmen aus dem Mansfelder Land hat er diverse Aus...
21/05/2026

Mario Schneider ist ein Mann mit vielen Talenten: Mit seinen Dokumentarfilmen aus dem Mansfelder Land hat er diverse Auszeichnungen gewonnen, mit seiner Musik hat er Streifen wie "Der König von St. Pauli" (mit Harold Faltermeyer) oder die "Pfefferkörner"-Reihe geprägt und mit dem Roman "Die Paradiese von gestern" an den Erzählband "Die Frau des schönen Mannes" angeknüpft. In seiner jüngsten Veröffentlichung aber erzählt der Hallenser "New York Short Stories" (Foto) - Momentaufnahmen aus der Stadt, die niemals schläft, aber dennoch Träume ebenso wie Albträume verursachen kann. Bei den Landesliteraturtagen zeigt Mario Schneider seine Bilder heute um 18 Uhr in der Kunsthalle des Anhaltischen Kunstvereins.

Foto: Mario Schneider

Der Name des Helden wurde zum Synonym für den aufsässigen Aufbauhelfer, der Name des Autors stand später stellvertretend...
20/05/2026

Der Name des Helden wurde zum Synonym für den aufsässigen Aufbauhelfer, der Name des Autors stand später stellvertretend für sozialistische Gegenwartsliteratur: Als Erik Neutsch seinen Hannes Balla 1964 auf die "Spur der Steine" schickte, schuf er damit den Prototypen eines selbstbewussten und lernfähigen Arbeiters. Warum Gunnar Decker die neue Biografie des 1931 in Schönbeck geborenen und 2013 in Halle gestorbenen Schriftstellers "Der letzte Jakobiner" nennt, wird er heute um 17 Uhr im Rahmen der Landesliteraturtage im Bauhaus-Museum erzählen. Im Anschluss an die Lesung läuft Frank Beyers berühmte Verfilmung von "Spur der Steine", die kurz nach der Premiere verboten und erst 1989 wieder aus den Archiven geholt wurde.

Wie macht man Theater in einer Gegenwart, in der die politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen zunehmen? Wie fi...
19/05/2026

Wie macht man Theater in einer Gegenwart, in der die politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen zunehmen? Wie findet man Inhalt und Form - und die nötigen Mittel, um einen Text auf der Bühne zum Leben zu erwecken? Wie erreicht man sein Publikum? Im Rahmen der Landesliteraturtage bittet das Landeszentrum Spiel und Theater heute um 19 Uhr zu einer Podiumsdiskussion, bei der diese und andere Fragen gestellt werden sollen. In der Anhaltischen Kunsthalle werden dazu Juliane Blech (WUK Theaterquartier Halle), Jochen Gehle (Kammerspiele Magdeburg) und Benjamin Kolass (Theater Burg Roßlau) erwartet. Den passenden Rahmen liefert die aktuelle Ausstellung des Kunstvereins, die Gemälde von Lars Petersohn (Foto) zeigt.

Foto: Anhaltischer Kunstverein Dessau e.V.

Volle Säle im Technikmuseum "Hugo Junkers" und im Logenhaus, romantische Partien am Elbeufer und im Schillerpark, ein za...
18/05/2026

Volle Säle im Technikmuseum "Hugo Junkers" und im Logenhaus, romantische Partien am Elbeufer und im Schillerpark, ein zauberhafter Sonntag im Georgengarten und ein versöhnlicher Ausklang für das verregnete und verwehte Lesezimmer auf dem Markt: Das verlängerte Himmelfahrtswochenende bewegte bei den Landesliteraturtagen viele Menschen und Themen. Von Simone Trieders Recherche zu den Nachkriegs-Schicksalen der Junkers-Ingenieure in der Sowjetunion bis zur "Langen Nacht der Spannung" im Logenhaus, vom Wilhelm-Müller-Konzert mit Christoph Reuter und Juri di Marco im "Eichenkranz" bis zu den eher stilleren Momenten im Lesesaal der Stadtbibliothek gab es viele Höhepunkte - darunter nicht zuletzt die idyllische Eroberung des Elbedeichs am Bootshaus durch den Dessauer Autorenkreis. Auch Annett Gröschner und Wilhelm Bartsch, Christine Koschmieder und Peter Wawerzinek dürften ihre Lesungen am Fremden- und Blumengartenhaus, im Tischbein-Saal und am Küchengebäude in bester Erinnerung behalten: Publikum und Garten zeigten sich von ihrer besten Seite.

Kurz vor Toresschluss bietet das Lesezimmer auf dem Markt – oder die Schlechtwetter-Alternative in der Stadtbibliothek –...
17/05/2026

Kurz vor Toresschluss bietet das Lesezimmer auf dem Markt – oder die Schlechtwetter-Alternative in der Stadtbibliothek – heute um 18 Uhr noch einmal eine musikalisch-literarische Hommage an einen Weltstar: Der Magdeburger Autor Torsten Olle huldigt gemeinsam mit seinem Kompagnon Wolfram Hille dem Literatur-Nobelpreisträger und Songwriter-Genie Bob Dylan, der mit Hits wie „Blowin‘ in the Wind“ oder „It’s all over now, Baby Blue“ auch den passenden Soundtrack für den Abschied von dieser Herzkammer der Landesliteraturtage liefert. Und wie es sich für echte Fans gehört, färbt sich die Huldigung an das Idol immer auch autobiografisch.

Der Titel nimmt Bezug auf ein Musical – und benennt zugleich Ort und Zeit der Veranstaltung: „Sunday in the Park with Ge...
17/05/2026

Der Titel nimmt Bezug auf ein Musical – und benennt zugleich Ort und Zeit der Veranstaltung: „Sunday in the Park with George“ nannte Stephen Sondheim einst seinen Broadway-Klassiker, an einem Sonntag versammeln die Landesliteraturtage nun heute ab 14 Uhr vier prominente Autorinnen und Autoren im Georgengarten: Annett Gröschner, Christine Koschmieder, Wilhelm Bartsch und Peter Wawerzinek könnten mit den Titeln aus ihrem Oeuvre tagelange Lesungen bestreiten. Im Tischbein-Saal, dem Blumengarten- sowie dem Fremdenhaus und vor der Ruine des Küchengebäudes müssen sie sich nun auf vier Ausschnitte von jeweils ca. 40 Minuten beschränken. Dann wechseln die Lesenden die Standorte, während die Hörenden ihnen folgen – oder auf ihrem Platz verharren können. Man verpasst zwangsläufig einen Teil des Programms, aber wird zugleich mit Ersehntem oder Überraschendem belohnt. Also ab in den Park!

Über Lebensentwürfe zu DDR-Zeiten und über die biografischen Brüche während und nach der Wende gibt es noch immer viel z...
16/05/2026

Über Lebensentwürfe zu DDR-Zeiten und über die biografischen Brüche während und nach der Wende gibt es noch immer viel zu besprechen – auch bei den Landesliteraturtagen, die heute zwei unterschiedliche Perspektiven auf weibliche Rollenbilder bieten. Im Lesezimmer auf dem Markt lässt die Hallenserin Christine Hoba ihre Romanfiguren um 15 Uhr anlässlich eines längst vergangenen Frauentages in „Die Nelkenfalle“ tappen. Und anderthalb Stunden später erzählt die Magdeburgerin Charlotte Buchholz vom Schicksal der Arbeiterinnen in der Filmfabrik Wolfen: „Als das Licht anging, war alles aus“.

Ein mörderisches Quartett: Im Dessauer Logenhaus treffen heute ab 18 Uhr bei der „Langen Nacht der Spannung“ Täter und O...
16/05/2026

Ein mörderisches Quartett:

Im Dessauer Logenhaus treffen heute ab 18 Uhr bei der „Langen Nacht der Spannung“ Täter und Opfer, Fiktion und Realität, Humor und Horror aufeinander. Zum Auftakt liest Peter Godazgar aus seinen schrecklich heiteren Texten, in denen sich Alltag und Abgrund verbinden. Danach folgt der gebürtige Dessauer Christoph Werner mit seinem Roman „Die Toten vom Saalestrand“ – wobei er sich mit Nele Heyse und Matthias Brenner zwei prominente Partner an die Seite holt, um sein skurriles Ermittler-Duo zum Leben zu erwecken. Und während Antje Penk ihre historischen Fiktionen im Gartenreich der Aufklärung inszeniert, liefert der langjährige Polizeireporter Bernd Kaufholz zum Finale harten Stoff aus der Realität: True Crime made in Sachsen-Anhalt … Für musikalische Intermezzi zwischen den Verbrechen sorgen Jörg Naumann und Falk Roeske.

Adresse

Stadt Dessau-Roßlau, Referat Des Oberbürgermeisters, Pressestelle, Zerbster Straße 4
Dessau
06844

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