Pop-Kultur ist ein Bindestrich zwischen Perspektiven von Künstler*innen und der Gesellschaft, mit der sie sich auseinandersetzen. Junge Talente aus Berlin treten hier genauso auf wie Musiker*innen aus Ländern, die oft nicht in unserem eurozentrischen Fokus liegen. In den Commissioned Works können wir mit Künstler*innen auf ungewohnten Wegen in den Dialog treten, uns bei ihren Weltpremieren mal irr
itieren oder provozieren lassen, aber vor allem berühren. Neben Nachwuchs- und dem Goethe-Talents-Programm sowie Residenzprogrammen gehören Talks, Lesungen und Filme zum Programm. Im Zuge des »Pop-Kultur Diskurs«-Programms wollen wir den Ist-Zustand der Musikszene betrachten, aus der Vergangenheit lernen und uns eine bessere Zukunft überlegen. Denn wie Popkultur ohne Diskurs im Stillstand verharren würde, so könnte sich Pop-Kultur als Festival ohne ihn nicht weiterentwickeln. Themen wie Geschlechtergerechtigkeit und Gesellschaftskritik, Barrierefreiheit und Awareness, Inklusion und Integration wollen wir aber nicht nur diskursiv verhandeln, sondern vor Ort direkt leben. Das Festival versteht sich als ein Prozess, an dem neben dem Team auch Publikum und Künstler*innen teilhaben: Kollektive Ansätze, postmigrantische Identitäten, intersektionale Diskurse, inklusive Projekte, diasporische Narrative, queere Positionen und der Bruch mit musikalischen Erwartungen tragen dazu bei, dass ein Raum für gemeinsamen Austausch entsteht. Wie die barrierefreie und pandemiegerechte Umsetzung das Ziel hat, wirklich allen Zugang zu verschaffen und Teilhabe zu ermöglichen, sind auch andere Macher*innen aus der facettenreichen Kultur der Stadt und darüber hinaus eingeladen, sich zu verbinden: Vor jeder Festivalausgabe setzen Berliner Veranstalter*innen innerhalb der Reihe Pop-Kultur lokal wichtige Impulse. Tickets gibt es hier zu kaufen: https://tickets.pop-kultur.berlin/produkte
Weitere Informationen findet ihr auf unserer Website: https://www.pop-kultur.berlin