Berlin-Mitte steht wie kaum ein anderer Bezirk für die Entwicklung von der geteilten Stadt zur Metropole. Wo vor über zwanzig Jahren noch die Mauer stand, pulsiert heute das Herz der Kreativwirtschaft. Besonders die Gegend um den Rosenthaler Platz und die Torstrasse sind als Heimat der Digital Bohème und Zentrum der „Neuen Arbeit“ bekannt. Von überall kommen Menschen nach Berlin um Teil dieses neu
en Lebensstils zu sein. Denn er verspricht Freiheit, Selbstverwirklichung und das Gegenteil eines Nine-to-Five-Jobs. Die Kreativarbeiter sind ein gesellschaftliches Phänomen - genauso wie vor hundert Jahren die Kleinkriminellen, Prostituierten, Arbeiter und mafiösen Ringvereine, die in dieser Gegend lebten und arbeiteten. Mit Smartphone und Kopfhörer führt einen der Audiowalk auf die Spuren der „neuen“ und der „alten“ Arbeit im Kiez. Durch Audiotracks und Musik der Schweizer Komponistin Lea Danzeisen erlebt man die Stadt als widersprüchliche Inszenierung im öffentlichen Raum. Anhand der urbanen Gegebenheiten wird die Frage aufgeworfen, wie sich die sogenannte „Neue Arbeit“ von der „Alten Arbeit“ unterscheidet. Warum wollen wir erfolgreich sein? Was ist gegen einen Nine-to-Five-Job zu sagen und warum wollen wir uns überhaupt selbstverwirklichen? Antworten geben unter anderem der Politiker Gregor Gysi und Ansgar Oberholz, Besitzer des St. Das Release-Event findet am 28.6. Oberholz statt. Ab dem 28.6. ist der Audiowalk permanent und kostenlos verfügbar und kann über einen QR-Code direkt im St. Oberholz abgerufen werden. Danzeisen
Israel
Krüger
Kriese
Melzer
Posniak
für NEUE DRINGLICHKEIT
in Kooperation mit der Gaststätte St. Oberholz