Jede rfrau

Jede rfrau künstlerische und feministische Impulse in Salzburg I Festival 27. + 28.September 2024

Als intersektionalen Feminismus bezeichnet man ein Konzept, das 1989 von Kimberlé Crenshaw beschrieben wurde. Als Jurist...
06/01/2025

Als intersektionalen Feminismus bezeichnet man ein Konzept, das 1989 von Kimberlé Crenshaw beschrieben wurde. Als Juristin erlebte sie tagtäglich, wie sich verschiedene Diskriminierungsformen überschneiden können.
Beispielsweise war eine Schwarze Frau von anderen und häufigeren Diskriminierungserfahrungen betroffen als eine weiße Frau, da sich verschiedene Formen der Diskriminierung und Stigmatisierung wie beispielsweise Rassismus, Sexismus aber auch Ableismus, Transfeindlichkeit etc. überschneiden und miteinander in Wechselwirkung treten können.
Wir dürfen also immer wieder fragen: Von welchen Diskriminierungsformen ist mein Gegenüber vielleicht betroffen, die ich selbst gar nicht kenne und daher nicht oder nur unzureichend nachvollziehen kann? Was bedeutet das für unsere Diskussion?
Oder - sehr verkürzt - einfach immer wieder innehalten und die eigenen Privilegien hinterfragen:-)

🥂Gute Nachrichten für JEDE*RFRAU🥂Beim 18. Kulturplakatpreis gab es eine für uns ganz wunderbare Überraschung!Der dritte ...
30/12/2024

🥂Gute Nachrichten für JEDE*RFRAU🥂

Beim 18. Kulturplakatpreis gab es eine für uns ganz wunderbare Überraschung!
Der dritte Platz für das beste Kulturplakat 2024 und damit das von Stadt und Land Salzburg zur Verfügung gestellte Preisgeld von € 2.000,– sowie die Gratisplakatierung der Progress Werbung, ging an das OVAL – Die Bühne im EUROPARK. Der Gewinner setzte eine Geste zugunsten der Förderung junger Künstler*innen und übertrug das Preisgeld und die Gratisplakatierung an JEDE*RFRAU!

Auf dem Foto von links nach rechts:
Fred Kendlbacher (Geschäftsführer Progress Werbung), Dominik Sobota (Mitglied der Geschäftsleitung Progress Werbung),Margret Stronegger(Intendantin OVAL), Bürgermeister Bernhard Auinger, Anne-Suse Enßle, Elisabeth Wirth und Franziska Wallner (JEDE*FRAU), Mag. Markus Wild (Vorstandsvorsitzender von SES Spar European), Mag. Christoph Andexlinger (CEO von SES).

Foto
Anne Enßle Wallner Wirth

29/12/2024

Elisabeth Wirth Anne Enßle

Der Matilda-Effekt bezeichnet ein Phänomen nach dem wissenschaftliche Erkenntnisse von Frauen häufig verdrängt und ihre ...
11/12/2024

Der Matilda-Effekt bezeichnet ein Phänomen nach dem wissenschaftliche Erkenntnisse von Frauen häufig verdrängt und ihre Arbeiten ihren männlichen Kollegen zugeschrieben werden.
Das passierte beispielsweise Lise Meitner, Jocelyn Bell Burnell, Esther Lederberg, Rosalind Franklin, Margaret Hamilton und vielen mehr.
Heute äußert sich dieses Phänomen auch im sogenannten “Gender Citation Gap”: In wissenschaftlichen Arbeiten werden überproportional männliche Autoren zitiert. Dies trägt dazu bei, auch weiterhin diesen Trend zu verstärken.
Benannt ist der Matilda-Effekt nach der Frauenrechtlerin Matilda Joslyn Gage, die 1870 einen Essay zum Thema “Women as inventors” verfasste. Mehr als hundert Jahre später wurde dieses Schriftstück von der Historikerin Margaret Rossiter aufbereitet und die Erkenntnisse daraus als “Matilda-Effekt” beschrieben.

Generell gilt für den neuen Nationalrat, je kleiner die Fraktion, desto höher der Frauenanteil (FPÖ 23%, ÖVP 37%, SPÖ 41...
09/12/2024

Generell gilt für den neuen Nationalrat, je kleiner die Fraktion, desto höher der Frauenanteil (FPÖ 23%, ÖVP 37%, SPÖ 41%, NEOS 44% und die Grünen schicken mit 56% die meisten Frauen ins Hohe Haus).
Weltweit kämpfen Frauen für ihre gleichberechtigte Vertretung in den politischen Machtzentren. Es geht um Sichtbarkeit, um gleichberechtigte Repräsentation in politischen, ökonomischen und sozialen Fragen, um das Aufbrechen struktureller gesellschaftlicher Ungerechtigkeiten. Und wie man aktuell wunderschön an der Diskrepanz an Aussagen eines einzelnen männlichen Spitzenkandidaten und seiner Partei im Wahlkampf zum Thema “Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen” im Gegensatz zur deutlich. mehrheitlichen Meinung der weiblichen Bevölkerung zum gleichen Thema sehen kann: Eine wirklich repräsentative Abbildung der Gesellschaft (und damit ist nicht nur der Frauenanteil gemeint; wir könnten auch über Nicht-Akademiker*innen sprechen) im Parlament wäre so wichtig, um für die jeweiligen Interessen und Rechte einzustehen.

Dirigenten sind groß, grauhaarig und männlich - so das Klischee.Das Gegenteil beweist zum Beispiel die junge Dirigentin ...
06/12/2024

Dirigenten sind groß, grauhaarig und männlich - so das Klischee.
Das Gegenteil beweist zum Beispiel die junge Dirigentin Marta Gardoliska: Etwa 20 Orchester hat sie bereits dirigiert.

Die Reaktionen der Zuhörer*innen auf eine Frau am Pult seien eher positiv, sagt sie. "Das Publikum ist neugierig." Auch die Orchester seien schnell zu überzeugen. "Das Problem sind die anderen Dirigenten und teils die Professoren an den Hochschulen."

Auftritte, wie der von Gardoliska sind rar, die Führungsposition am Dirigierpult ist fast ausschließlich von Männern besetzt. "Der grauhaarige, große, hellhäutige Dirigent wird als Gott im Frack verherrlicht", sagt die Musikwissenschaftlerin und Autorin Anke Steinbeck. Frauen würden zum Teil eingeschätzt als "zickig, durchsetzungsschwach uns Menschen, die alles persönlich nehmen."

Die gute Nachricht: Die Gegenbewegungen verdichten sich. Zum ersten Mal nach bald 150 Jahren standen beim traditionsreichsten und immer noch geschichtsträchtigsten Opernfestival in Bayreuth in diesem Sommer mehr Frauen am Pult als Männer.

Und drei der fünf gezeigten Produktionen gaben Dirigentinnen den Ton an, und darunter war auch das gewichtigste Werk, der vierteilige Ring-Zyklus; genau genommen waren also 6 der 8 aufgeführten Opern in Frauenhand.
... und kein Orchestermitglied war durch die sexuelle Energie verstört ;)

🌬️ Gibt kein schöneres „stormen“ als Brainstormen im Jede*rfrau-Team: Auf die Notizbücher fertig los und überlegen, wo, ...
12/11/2024

🌬️ Gibt kein schöneres „stormen“ als Brainstormen im Jede*rfrau-Team: Auf die Notizbücher fertig los und überlegen, wo, wie, mit wem und auf welche Art und Weise wir ein einmaliges Festivalprogramm für September 2025 auf die Beine stellen. Dass es diese Impulse in der Kulturszene aber eben auch allgemein gesellschaftlich dringendst braucht, wird uns Tag für Tag erneut vor Augen geführt. In diesem Sinne merkt euch doch schon mal das letzte Septemberwochenende 25.-28.9.2025 in Salzburg vor: da festivalt es nämlich wieder: oh yesss!

Frauen haben im Jahr 2024 in Österreich 61 Tage gratis gearbeitet. Der Equal Pay Day ist ein Aktionstag, der die statist...
02/11/2024

Frauen haben im Jahr 2024 in Österreich 61 Tage gratis gearbeitet.

Der Equal Pay Day ist ein Aktionstag, der die statistischen Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männer in Österreich sichtbar macht. Er gibt an, wie viele Tage Frauen im Vergleich zu Männern mehr arbeiten müssen um das gleiche Jahresgehalt zu erhalten. Der Equal Pay Day zeigt an wie viele Tage Frauen aufgrund der geschlechtsspezifischen Einkommenslücke statistisch gesehen gratis arbeiten.
Im Jahr 2024 war das in Österreich 61 Tage. Der Equal Pay Day fällt daher auf den 1. November.

Der Equal Pay Day variiert jedoch stark je nach Bundesland. Grund sind die unterschiedlichen regionalen Einkommenslücken zwischen Frauen und Männer. Das Bundesland mit dem geringsten Pay Gap ist Wien, während des Bundesland mit der höchsten Einkommenslücke Vorarlberg ist.

Diesen Aktionstag gibt es nicht nur in Österreich, sondern in vielen Ländern auf der ganzen Welt. Auf welchen Tag der Equal Pay Day in einem Land fällt, hängt davon ab wie groß die Einkommensschere zwischen Mann und Frau ist.

Obwohl Frauen* die Mehrheit im Kunst- und Kultursekor (Österreichs) stellen, ist ihre formale Beschäftigung mit schlecht...
27/10/2024

Obwohl Frauen* die Mehrheit im Kunst- und Kultursekor (Österreichs) stellen, ist ihre formale Beschäftigung mit schlechterer sozialer Absicherung verbunden. Frauen stellen zu großem Teil die Teilzeitbeschäftigten, freie*n Dienstnehmer*innen, Praktikant*innen und waren zudem öfters in kleineren Institutionen angestellt - und dies obwohl, sie rein formal durchschnittlich ein höheres Qualifikationsniveau aufweisen als ihre männlichen* Arbeitskollegen.

Und das hat gravierende Folgen: Fast ein Fünftel (18%) dieser unselbstständig erwerbstätigen Frauen wechselten innerhalb des Untersuchungszeitraums (2017 - 2021) in eine völlig andere Branche. Eine solch hohe Fluktuation wie die der weiblichen Beschäftigten im Kunst- und Kultursektor, kann in diesem Maße in keiner anderen Branche beobachtet werden.

Wir sind uns sicher: Schwesternschaft ist ein wichtiger Schlüssel zu einer besseren Welt. Um dem Narrativ "es kann nur e...
25/10/2024

Wir sind uns sicher: Schwesternschaft ist ein wichtiger Schlüssel zu einer besseren Welt. Um dem Narrativ "es kann nur eine geben" aktiv entgegenzutreten, wollen wir ein Gegenangebot schaffen und euch in loser Folge gute lokale Initiativen vorstellen, die ähnliche Ziele verfolgen.

Heute stellen wir euch das FSOA Salzburg vor, das "Female Symphonic Orchestra Austria" welches von Spinnato geleitet wird und in Salzburg beheimatet ist.
Wenn ihr Ensemble live erleben wollt, könnt ihr das schon Ende November in Salzburg:

KOMPONISTINNEN DER SERENISSIMA

Sonntag, 24. November 2024, 11.00 Uhr, DomQuartier, Rittersaal

Das Female Symphonic Orchestra Austria präsentiert im Rahmen der Ausstellung

Die Farben der Serenissima Meisterwerke venezianischer KomponistInnen.

In der Konzertmatinee am 24. November sind zwei Streichersinfonien der Venezianer Giuseppe Tartini (1692 – 1770) und Tomaso Albinoni (1671 – 1751) und Werke von Maddalena Lombardini Sirmen (1745 – 1818), Barbara Strozzi (1619-1677) und Matilde Capuis (1913-2017) zu hören.

Das Konzert wird veranstaltet von Società Dante Alighieri Salzburg in Kooperation mit dem DomQuartier.

Karten sind an der DomQuartier-Kassa erhältlich.

Das Konzertprogramm kommt am Dienstag, 26. November 2024 im Istituto Italiano di Cultura in Wien erneut zur Aufführung.


Foto Orchester von Paolo Guerzoni
Foto Silvia Spinnato von Fernando Lopez

Adresse

Salzburg
5020

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