06/01/2025
Als intersektionalen Feminismus bezeichnet man ein Konzept, das 1989 von Kimberlé Crenshaw beschrieben wurde. Als Juristin erlebte sie tagtäglich, wie sich verschiedene Diskriminierungsformen überschneiden können.
Beispielsweise war eine Schwarze Frau von anderen und häufigeren Diskriminierungserfahrungen betroffen als eine weiße Frau, da sich verschiedene Formen der Diskriminierung und Stigmatisierung wie beispielsweise Rassismus, Sexismus aber auch Ableismus, Transfeindlichkeit etc. überschneiden und miteinander in Wechselwirkung treten können.
Wir dürfen also immer wieder fragen: Von welchen Diskriminierungsformen ist mein Gegenüber vielleicht betroffen, die ich selbst gar nicht kenne und daher nicht oder nur unzureichend nachvollziehen kann? Was bedeutet das für unsere Diskussion?
Oder - sehr verkürzt - einfach immer wieder innehalten und die eigenen Privilegien hinterfragen:-)